Der Unmut über die Erdgas Schwaben GmbH hat zwischenzeitlich und wie hier im Blog schon erwähnt, zur Gründung einer Interessengescheinschaft “Verbraucher - Erdgas Schwaben“, die sich regelmässig zu Austausch trifft. Das nächste Treffen ist am kommen Donnerstag, 11. März 2010, um 19:30 Uhr im Gasthof Krone, in Königsbrunn. Die Veranstaltung ist offen für alle, die sich im Rechtsstreit mit der Erdgas Schwaben GmbH sehen oder anderweitig mit dem Gasversorger hadern.
Montag, 8. März 2010
Konzessionsabgaben für Erdgas vor Gericht
Der Unmut über die Erdgas Schwaben GmbH hat zwischenzeitlich und wie hier im Blog schon erwähnt, zur Gründung einer Interessengescheinschaft “Verbraucher - Erdgas Schwaben“, die sich regelmässig zu Austausch trifft. Das nächste Treffen ist am kommen Donnerstag, 11. März 2010, um 19:30 Uhr im Gasthof Krone, in Königsbrunn. Die Veranstaltung ist offen für alle, die sich im Rechtsstreit mit der Erdgas Schwaben GmbH sehen oder anderweitig mit dem Gasversorger hadern.
Freitag, 5. März 2010
Seien wir uns mal ehrlich
Bei näherer Betrachtung ist das sog. Derbleckn am Nockherberg nicht mehr als eine Werbeveranstaltung der Paulaner-Brauerei, das Politiker als Plattform nutzen möchten. Man wünscht sich da vielleicht mehr dahinter, nur faktisch ist da sonst nichts. Mit dem Rücktritt von Michael Lerchenberg und dem Ko-Autor Christian Springer, nach einem an den Haaren herbeigezogenen KZ-Skandal ist der Plan, die Starkbierprobe zu einer Kuschelveranstaltung werden zu lassen, jetzt wahrscheinlich entgültig aufgegangen.

Das Singspiel hatte in diesem Jahr nicht nur beim Bühnenbild eine erschreckende Nähe zur platten Unterhaltungsmaschine des Privatfernsehens. Diskussionen um Inhalt und Qualität der Starkbierprobe sind dabei nicht Neues, die Kunstfigur des Bruder Barnabas und das Singspiel haben sich dabei jedoch immer gegenseitig geholfen. War das eine mal flach, hat der prostende Mönch die Kohlen aus dem Feuer geholt und umgekehrt. Wäre dieses Jahr genauso gewesen, hätte da nicht ein Sturm scheinheliger Entrüstung Michael Lerchenberg und Christian Springer zum Rückzug bewogen. Wer bleibt, ist der im flachen Segment wohlfeile Alfons Biedermann, der in diesem Jahr einen neuen Tiefpunkt beim Singspiel markiert hat und die Veranstaltung damit kompatibel fürs Privatfernsehen gemacht hat, selbst Werbepausen waren bereits dramaturgisch eingebaut.

Lerchenbergs Rücktritt schmerzt mich dabei eigentlich gar nicht so sehr, wie der Wirbel um seine Person. Seine Arbeit als Autor, Regisseur, Schauspieler und Intendant schätzte ich ausserordentlich und mir fällt spontan in der bayerischen Theaterszene niemand ein, der auf ein ähnliches Schaffen zurückblicken kann und dabei so integer und bescheiden ist. Vor Christian Springer ziehe ich ebenfalls meinen Hut und gestehe hiermit öffentlich ein, ihn bisher verkannt zu haben. Mit seine Bühnenfigur "Fonsi" bin ich einfach nicht warm geworden. Ein wenig wärmer wurde es mit seiner entlarvenden Analyse von Westerwelles Populismus.
Jetzt darf das Eis als gebrochen angesehen werden. Denn das ist es was wir brauchen, Menschen, die politische Scharlatane entlarven und dabei auch unbequem werden. Schon mehr als genug gibt es, von diesen intellektuellen Tieffliegern ohne Rückgrat, die sich in einem fort selbst beweihräuchern. Was die bigotten Moralapostelen in den letzten Tagen vollkommen übersehen haben ist, wer in der Debatte um Hartz-IV mit grenzwertigen Parolen Stimmung gemacht hat und sich besser einige Zeit zur Besinnung zurückziehen sollte. Vom Rücktritt eines Außenministers und Vizekanzler habe ich jedenfalls nichts mitbekommen.
Nachtrag: Wie es scheint ist der Bayerische Rundfunk einmal mehr eingeknickt. "Inkriminierte Passagen", wie sie ein Sprecher des BR bezeichnet, wurden für die Wiederholung am vergangen Freitag herausgeschnitten. [via]

Das Singspiel hatte in diesem Jahr nicht nur beim Bühnenbild eine erschreckende Nähe zur platten Unterhaltungsmaschine des Privatfernsehens. Diskussionen um Inhalt und Qualität der Starkbierprobe sind dabei nicht Neues, die Kunstfigur des Bruder Barnabas und das Singspiel haben sich dabei jedoch immer gegenseitig geholfen. War das eine mal flach, hat der prostende Mönch die Kohlen aus dem Feuer geholt und umgekehrt. Wäre dieses Jahr genauso gewesen, hätte da nicht ein Sturm scheinheliger Entrüstung Michael Lerchenberg und Christian Springer zum Rückzug bewogen. Wer bleibt, ist der im flachen Segment wohlfeile Alfons Biedermann, der in diesem Jahr einen neuen Tiefpunkt beim Singspiel markiert hat und die Veranstaltung damit kompatibel fürs Privatfernsehen gemacht hat, selbst Werbepausen waren bereits dramaturgisch eingebaut.

Lerchenbergs Rücktritt schmerzt mich dabei eigentlich gar nicht so sehr, wie der Wirbel um seine Person. Seine Arbeit als Autor, Regisseur, Schauspieler und Intendant schätzte ich ausserordentlich und mir fällt spontan in der bayerischen Theaterszene niemand ein, der auf ein ähnliches Schaffen zurückblicken kann und dabei so integer und bescheiden ist. Vor Christian Springer ziehe ich ebenfalls meinen Hut und gestehe hiermit öffentlich ein, ihn bisher verkannt zu haben. Mit seine Bühnenfigur "Fonsi" bin ich einfach nicht warm geworden. Ein wenig wärmer wurde es mit seiner entlarvenden Analyse von Westerwelles Populismus.
Jetzt darf das Eis als gebrochen angesehen werden. Denn das ist es was wir brauchen, Menschen, die politische Scharlatane entlarven und dabei auch unbequem werden. Schon mehr als genug gibt es, von diesen intellektuellen Tieffliegern ohne Rückgrat, die sich in einem fort selbst beweihräuchern. Was die bigotten Moralapostelen in den letzten Tagen vollkommen übersehen haben ist, wer in der Debatte um Hartz-IV mit grenzwertigen Parolen Stimmung gemacht hat und sich besser einige Zeit zur Besinnung zurückziehen sollte. Vom Rücktritt eines Außenministers und Vizekanzler habe ich jedenfalls nichts mitbekommen.
Nachtrag: Wie es scheint ist der Bayerische Rundfunk einmal mehr eingeknickt. "Inkriminierte Passagen", wie sie ein Sprecher des BR bezeichnet, wurden für die Wiederholung am vergangen Freitag herausgeschnitten. [via]
Geld zurück Herr Nonnenmacher
Bei der HSH Nordbank sieht man das prinzipbedingt nicht so und holt lieber Sicherheitsdienst und Polizei. Doch die Aufforderung steht und jetzt ist Herr Nonnenbacher gefragt. Alle Hamburger sind aufgefordert sich ebenfalls ihre 24 Euro einzufordern. Ein Musterschreiben gibt es auf www.geld-zurueck-herr-nonnenmacher.de und den Bericht von der leider erfolglosen Scheckeinlösung bei SPON.
Geschrieben von Michael Wenzl
um
17:24
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Tags für diesen Artikel: hah nordbank, kirsten brodde

Dienstag, 2. März 2010
Vorratsdatenspeicherung gekippt
Was hat man die Aktivisten gegen die Vorratsdatenspeicherung doch belächelt und als Querulanten abgetan. Heute hat das Bundesverafssungsgericht (BVerG) entschieden, dass die konkrete Ausgestaltung der Vorratsdatenspeicherung gegen das Grundgesetz verstösst und damit nichtig ist. "Nichtig" ist dabei die entscheidende Formulierung, die der Präsident des BVerG heute gebraucht hat. Das ist die juristisch freundliche Formulierung für "absolut unbrauchbar". Man erinnere sich dazu an andere Entscheidungen des BVerfG, bei denen Gesetze zwar auch als Grundgesetzwidrig erkannt wurden, mit Blick auf den Staatspragmatismus aber eine Frist zur Änderung gestellt wurde. in der das alte Gesetz gültig blieb.
Weil im Fernsehen auch immer als wiederholt, zitiere ich mich an der Stelle mal selbst: "Damit hätte das Volk einmal mehr der Regierung gezeigt, dass die Demokratie nicht am Montag nach der Wahl endet."
Mehr zum Urteil in der Pressemitteilung des BVerfG.
Weil im Fernsehen auch immer als wiederholt, zitiere ich mich an der Stelle mal selbst: "Damit hätte das Volk einmal mehr der Regierung gezeigt, dass die Demokratie nicht am Montag nach der Wahl endet."
Mehr zum Urteil in der Pressemitteilung des BVerfG.
Montag, 1. März 2010
Shop für Schwächlinge
Selbstverständlich ist die Kampagne, zumindest oberflächlich, auf Web 2.0 getrimmt, Es gibt Videos zu einigen Produkten, einen Twitter-Account und eine Facebook-Seite. Was fehlt und woran man immer wieder erkennt, dass viele Agenturen, gerade mal dabei sind das Web 0.1 zu verstehen, ist die Interaktivität. Dabei hätten Benutzerkommentare im "The Weak Shop" sicher noch für das eine oder andere komische Moment sorgen können, abgesehen davon, dass es die Besucher des Shops näher an die Kampagne und damit die Milch gebracht hätte.
Man darf auch nicht zu kritisch sein, so nimmt sich das vielleicht jemand als Anregung und baut was richtig Gutes daraus.
Permaculture Centres
Drüben im Doc Blog entdeckt: Ein Video, in dem Geoff Lawton in groben Zügen erklärt. was es mit der Permakultur auf sich hat und welche Rolle dabei die Permaculture Centres spielen sollen.
Link zum Video
[via]
Link zum Video
[via]
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
um
08:18
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Tags für diesen Artikel: nachhaltigkeit, permakultur

Donnerstag, 25. Februar 2010
Bio Messe München abgesagt
Die Bio Messe München war vergangen September vorgestellt worden und sollte eine Publikumsmesse sein, in der die gesamte Wertschöpfungskette von Bio-Produkten dargestellt wird. Damit wären nicht nur Konsumenten angesprochen worden, sondern u.a. auch Landwirte. Die Bio Messe München war für als als Plattform gedacht, auf Informationen über Agrartechnik, Betriebsmittel und Betriebsaussattung speziell für den ökolgischen Anbau zur Verfügung stellt.
Sonntag, 21. Februar 2010
Von der Biofach 2010
Die Nische lebt und auf der BioFach kann man erleben, wie viel Masse in der Nische steckt. Zwar hat die Messe leichte Einbußen hinnehmen müssen, 2557 Aussteller und 43500 Besucher an vier Tagen, sind immer noch beeindruckende Zahlen. Subjektiv konnte ich auf den Gängen und an den Ständen jedenfalls keine großen Unterschiede zu den letzten Jahren feststellen. In der Branche ist nach wie vor Euphorie zu spüren. Es gab viele interessante Dinge zu sehen, Axel Weiß von Blog „U wie Umwelt“ hat ein paar Produkte in Wort und (Bewegt-)Bild festgehalten.
Mein persönliches Messehighlight ist dieses Jahr sehr grundsätzlicher Natur und zwar die thematische Ausrichtung der Messe auf „Organic + Fair“. Zwei Themenfelder, die eigentlich zusammengehören, in der Praxis oft nur geringe Überscheidungen bieten und teilweise sogar gegeneinander ausgespielt werden. Dabei ist „Organic + Fair“ das Traumpaar, an dem sich Produktion und Konsum orientieren sollten.
Besonders gefreut hat es mich dieses Jahr, Hendrik Hasse (aka Wurstsack) persönlich getroffen zu haben. Seine Diplomarbeit über "Eine Reise in die Welt der kulinarischen Kommunikation regionaler und nachhaltiger Lebensmittel", habe ich hier im Blog schon einmal erwähnt und möchte sie nochmals jedem ans Herzen legen (-> issuu.com). Zwischenzeitlich hat er eine weitere Reise unternommen. Dieses Mal mit Alex, einem Bergkäse. Mit ihm ging es zur Biennale in Venedig, um der Frage auf den Grund zu gehen „Was ist Kunst und was ist Käse?". Wenn er weiter so vor Ideen sprudelt, womit ich mir ziemlich sicher bin, wird er noch einigen Wind in die Szene bringen und dabei viel in Bewegung setzen.
Nun soll bitte nicht jeder loslaufen und Autoren mit dem Schreiben der eigenen Unternehmensphilosophie beauftragen. Das Buch taugt auch hervorragend als Vorlage bzw. Rahmen für ein selbst geschriebenes Unternehmensblog. Das sollte in meinen Augen, einen guten Schuss Persönlichkeit enthalten, Geschichten erzählen, Beweggründe darstellen, Entwicklungen dokumentieren, Produkte in ihren Stationen vom Erzeuger zum Konsumenten zeigen. Kurz und gut: Das Innenleben und Umfeld eines Unternehmens authentisch darstellen. Mit dieser Idee im Hinterkopf eröffnet sich dann auch das Tor zur Interaktion. Mit Lesern, die einfach nur die Begeisterung teilen und Freude an der Lektüre haben. Mit Kunden, die durchs Blog das Unternehmen und seine Produkte besser kennenlernen. Mit Partnern, zu denen sich ein neuer Kommunikationskanal öffnet und wodurch sich neue gemeinsame Sichtweisen entwickeln können.
Leider gibt es dafür keine Metrik, die sich als Erfolg messen ließe, aber jeder, der bei einem Text oder Bild schon mal das Gefühl hatte, sich gegenüber einer realen Person zu befinden und von seiner Geschichte gefangen wurde, kann vielleicht verstehen, was ich meine. Das soll Blogs, die reine Fakten, also Nachrichten, Tests, Tutorials etc., veröffentlichen nicht in Abrede stellen. Nur eben alles zu seiner Zeit.
Womit wir dann thematisch auch schon voll beim Bloggertreffen angelangt wären. Es lag mit den gut 50 Leuten, die dieses Jahr gekommen sind, wieder über den Erwartungen und war eine gute Mischung aus alten Hasen und Neulingen. Die offizielle Teilnehmerliste steht noch aus. Was es bereits gibt, ist eine erste Blogschau und ein paar Bilder des Abends.
Der Termin für die BioFach 2011 steht bereits fest, sie wird wieder von Mittwoch bis Samstag sattfinden und zwar vom 16. bis zum 19. Februar 2011.
Geschrieben von Michael Wenzl
um
22:03
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Tags für diesen Artikel: biofach, bloggertreffen

Sonntag, 14. Februar 2010
PIN-Prüfung bei EC- und Kreditkarten unsicher
Forscher der University of Cambridge haben einen Weg gefunden, die PIN-Prüfung bei EC- und Kreditkarten zu überlisten. Die BBC hat dazu einen Bericht produziert, der das Vorgehen praktisch zeigt. Sieht zwar so aus als wenn dazu ein halbes Rechenzentrum mitschleppen muss, das heisst aber nicht, dass Betrüger die Lücke nicht bereits mit höher integrierten Hilfsmitteln ausnutzen. Wundern würde es mich jedenfalls nicht.
Mir will das jedenfalls nicht einleuchten, dass alle Betrugsfälle, die mit gestohlenen EC- und Kreditkarten passieren, darauf zurückgeführt werden sollen, dass die Bestohlenen angeblich die PIN auf die Karte notiert haben.
In dem Zusammenhang ist es vielleicht wichtig darauf hinzuweisen, dass es im konkreten Fall um das PIN-Verfahren geht, für das der in die Karte eingebaute Chip zuständig ist. Das ist das sog. EMV-Verfahren. Die Prüfung über den Magnetstreifen ist seit jeher mangelhaft, diese wurde auch bereits 1997 vom Oberlandesgericht Hamm (Az: 31 U 72/96) festgestellt.
[via]
Mir will das jedenfalls nicht einleuchten, dass alle Betrugsfälle, die mit gestohlenen EC- und Kreditkarten passieren, darauf zurückgeführt werden sollen, dass die Bestohlenen angeblich die PIN auf die Karte notiert haben.
In dem Zusammenhang ist es vielleicht wichtig darauf hinzuweisen, dass es im konkreten Fall um das PIN-Verfahren geht, für das der in die Karte eingebaute Chip zuständig ist. Das ist das sog. EMV-Verfahren. Die Prüfung über den Magnetstreifen ist seit jeher mangelhaft, diese wurde auch bereits 1997 vom Oberlandesgericht Hamm (Az: 31 U 72/96) festgestellt.
[via]
Mittwoch, 3. Februar 2010
Der Wegwartehof bloggt (nicht)
In den Artikeln, die seit Ende September 2009 veröffentlicht wurden, spiegelt sich die Leidenschaft wieder, mit der auf dem Hof gearbeitet wird. Weiter so und dranbleiben, damit die Überschrift des ersten Artikels "Der Wegwartehof blogt nicht" keine Vorahnung wird.
(Seite 1 von 73, insgesamt 730 Einträge)
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