Dienstag, 16. März 2010
Sie sind jung und machen in Milch
Am 22. Januar fand die Gründungsveranstaltung des BDM young statt, der Jugendorganisation des Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM). Seit Anfang März hat der eigenständige Verein auch eine Webseite und es könnte kaum besser sein, es ist ein Blog. Im Moment ist noch einiges "... in Arbeit", aber das wird schon werden.
Gentech-Landwirtschaft: Ein weltweites Experiment an Mensch, Tier und Natur
Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen hat weitreichende Folgen für die Umwelt. Die Werbeversprechen der Gentechnikindustrie sind, im wahrsten Sinn des Wortes, reine Bauernfängerei. Gentechnikg vermehrt den Verbrauch von Spritzmitteln und fördert die Abhängigkeit der Landwirte von Großkonzernen. Mach Dich schlau, denn unsere Welt ist kein Versuchslabor.
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Montag, 15. März 2010
Aus dem Maschinenraum
Übers Wochende gab es hier ein wenig Arbeit. Das Blog wurde auf einen anderen Server verschoben und bei der Gelegenheit gleich noch die Blogsoftware auf den neuesten Stand gebracht. Nachdem Serendipity 1.4 lange Zeit gute Dienste geleistet hat, ist jetzt der Schritt zu 1.5 gemacht. Reine Routine, keine Probleme, abgesehen von denen, die dadurch entstanden sind, dass ich vergessen hatte die de_DE locales auf dem Server zu aktivieren.
Weil ich es drüben etwas ausführlicher dargestellt habe und hier im Blog noch nie so richtig erwähnt habe. Der Webserver, auf dem dieses Blog läuft schreibt im Regelfall keine Logdateien und die Analysesoftware Piwik ist so konfiguriert, dass die IP Adresse anonymisiert werden. "Im Regelfall" deswegen, weil es vorkommen kann, dass die Logdateien kurzfristig aktiviere wenn es darum geht Fehler zu suchen.
Vollkommen anonym ist das Blog trotzdem nicht, die IP-Adressen bei Kommentaren werden gespeichert und bei eingebundenen Inhalten, wie etwa Videos und Bilder, kann ich die Speicherung bei den Diensteanbietern nur bedingt beeinflussen. Darum prankt hier, trotz aller Wertschätzung, auch nicht das Logo von "Wir speichern nicht". Grundsätzlich lassen die Bedingungen für das Logo, die Einbindung externer Inhalte zu, bei den Kommentaren will ich auf die Speicherung der IP-Adressen aber nicht verzichten, da ich damit Spammer ermitteln und sperren kann.
Weil ich es drüben etwas ausführlicher dargestellt habe und hier im Blog noch nie so richtig erwähnt habe. Der Webserver, auf dem dieses Blog läuft schreibt im Regelfall keine Logdateien und die Analysesoftware Piwik ist so konfiguriert, dass die IP Adresse anonymisiert werden. "Im Regelfall" deswegen, weil es vorkommen kann, dass die Logdateien kurzfristig aktiviere wenn es darum geht Fehler zu suchen.
Vollkommen anonym ist das Blog trotzdem nicht, die IP-Adressen bei Kommentaren werden gespeichert und bei eingebundenen Inhalten, wie etwa Videos und Bilder, kann ich die Speicherung bei den Diensteanbietern nur bedingt beeinflussen. Darum prankt hier, trotz aller Wertschätzung, auch nicht das Logo von "Wir speichern nicht". Grundsätzlich lassen die Bedingungen für das Logo, die Einbindung externer Inhalte zu, bei den Kommentaren will ich auf die Speicherung der IP-Adressen aber nicht verzichten, da ich damit Spammer ermitteln und sperren kann.
Freitag, 12. März 2010
Frisch aus der Nische der Landwirtschaftsblogs
Damit nicht wieder das Resüme lautet, dass es kaum bis keine Landwirtschaftsblogs gibt, hier zwei Neulinge.
Das Bauernblog ist ein Blog der Juchem Gruppe, es ist seit Anfang des Jahres online. Zur Motivation schreibt man:
Ganz frisch, gestern war noch das Wordpress-Standard-Theme zu sehen, ist das Blog der Ziegenzuchtgenossenschaft Glis. Ein Beispiel dafür, dass Blogs durchaus in der Lage sind die Aufgabe klassischer Webseiten zu übernehmen. Bin mal gespannt was da noch kommt, jenseits des Startartikels, sind schon ein paar Seiten online, z.B. der Rassestandard für Walliser Schwarzhalsziegen.
Stimmt schon, man muss ein wenig suchen. Was mich nur immer wieder verwundert ist, dass neue Blogs an den Start gehen und sich nicht mit anderen Bloggern aus der Szene vernetzen. Aber jeder wie er bzw. sie möchte, Bloggen bedeutet immer auch sich einem Lernprozess zu stellen und sich nicht auf das beschränken zu lassen, was einem empfohlen wird.
Da habe ich mir so einen spitzenmässigen Schlußsatz überlegt und dann ist er beim Schreiben schlagartig vergessen. Dann eben als simpler Nachtrag mit den ungeschminkten Fakten: Im Bäuerinnentreff tauscht sich frau gerade übers Bloggen aus.
Das Bauernblog ist ein Blog der Juchem Gruppe, es ist seit Anfang des Jahres online. Zur Motivation schreibt man:
In unserem Blog werden wir uns vor allem dem Thema Fütterung, Fütterungsmanagement, den neuesten Erkenntnissen aus Forschung und Wissenschaft zum Thema Landwirtschaft widmen. Gleichzeitig möchten wir einen direkteren Einblick in unsere tägliche Arbeit geben.Ein breit aufgestelltes Autorenteam steht bereit, das verspricht Abwechslung bei den Themen.
Ganz frisch, gestern war noch das Wordpress-Standard-Theme zu sehen, ist das Blog der Ziegenzuchtgenossenschaft Glis. Ein Beispiel dafür, dass Blogs durchaus in der Lage sind die Aufgabe klassischer Webseiten zu übernehmen. Bin mal gespannt was da noch kommt, jenseits des Startartikels, sind schon ein paar Seiten online, z.B. der Rassestandard für Walliser Schwarzhalsziegen.
Stimmt schon, man muss ein wenig suchen. Was mich nur immer wieder verwundert ist, dass neue Blogs an den Start gehen und sich nicht mit anderen Bloggern aus der Szene vernetzen. Aber jeder wie er bzw. sie möchte, Bloggen bedeutet immer auch sich einem Lernprozess zu stellen und sich nicht auf das beschränken zu lassen, was einem empfohlen wird.
Da habe ich mir so einen spitzenmässigen Schlußsatz überlegt und dann ist er beim Schreiben schlagartig vergessen. Dann eben als simpler Nachtrag mit den ungeschminkten Fakten: Im Bäuerinnentreff tauscht sich frau gerade übers Bloggen aus.
Montag, 8. März 2010
Konzessionsabgaben für Erdgas vor Gericht
Der Unmut über die Erdgas Schwaben GmbH hat zwischenzeitlich und wie hier im Blog schon erwähnt, zur Gründung einer Interessengescheinschaft “Verbraucher - Erdgas Schwaben“, die sich regelmässig zu Austausch trifft. Das nächste Treffen ist am kommen Donnerstag, 11. März 2010, um 19:30 Uhr im Gasthof Krone, in Königsbrunn. Die Veranstaltung ist offen für alle, die sich im Rechtsstreit mit der Erdgas Schwaben GmbH sehen oder anderweitig mit dem Gasversorger hadern.
Freitag, 5. März 2010
Seien wir uns mal ehrlich
Bei näherer Betrachtung ist das sog. Derbleckn am Nockherberg nicht mehr als eine Werbeveranstaltung der Paulaner-Brauerei, das Politiker als Plattform nutzen möchten. Man wünscht sich da vielleicht mehr dahinter, nur faktisch ist da sonst nichts. Mit dem Rücktritt von Michael Lerchenberg und dem Ko-Autor Christian Springer, nach einem an den Haaren herbeigezogenen KZ-Skandal ist der Plan, die Starkbierprobe zu einer Kuschelveranstaltung werden zu lassen, jetzt wahrscheinlich entgültig aufgegangen.

Das Singspiel hatte in diesem Jahr nicht nur beim Bühnenbild eine erschreckende Nähe zur platten Unterhaltungsmaschine des Privatfernsehens. Diskussionen um Inhalt und Qualität der Starkbierprobe sind dabei nicht Neues, die Kunstfigur des Bruder Barnabas und das Singspiel haben sich dabei jedoch immer gegenseitig geholfen. War das eine mal flach, hat der prostende Mönch die Kohlen aus dem Feuer geholt und umgekehrt. Wäre dieses Jahr genauso gewesen, hätte da nicht ein Sturm scheinheliger Entrüstung Michael Lerchenberg und Christian Springer zum Rückzug bewogen. Wer bleibt, ist der im flachen Segment wohlfeile Alfons Biedermann, der in diesem Jahr einen neuen Tiefpunkt beim Singspiel markiert hat und die Veranstaltung damit kompatibel fürs Privatfernsehen gemacht hat, selbst Werbepausen waren bereits dramaturgisch eingebaut.

Lerchenbergs Rücktritt schmerzt mich dabei eigentlich gar nicht so sehr, wie der Wirbel um seine Person. Seine Arbeit als Autor, Regisseur, Schauspieler und Intendant schätzte ich ausserordentlich und mir fällt spontan in der bayerischen Theaterszene niemand ein, der auf ein ähnliches Schaffen zurückblicken kann und dabei so integer und bescheiden ist. Vor Christian Springer ziehe ich ebenfalls meinen Hut und gestehe hiermit öffentlich ein, ihn bisher verkannt zu haben. Mit seine Bühnenfigur "Fonsi" bin ich einfach nicht warm geworden. Ein wenig wärmer wurde es mit seiner entlarvenden Analyse von Westerwelles Populismus.
Jetzt darf das Eis als gebrochen angesehen werden. Denn das ist es was wir brauchen, Menschen, die politische Scharlatane entlarven und dabei auch unbequem werden. Schon mehr als genug gibt es, von diesen intellektuellen Tieffliegern ohne Rückgrat, die sich in einem fort selbst beweihräuchern. Was die bigotten Moralapostelen in den letzten Tagen vollkommen übersehen haben ist, wer in der Debatte um Hartz-IV mit grenzwertigen Parolen Stimmung gemacht hat und sich besser einige Zeit zur Besinnung zurückziehen sollte. Vom Rücktritt eines Außenministers und Vizekanzler habe ich jedenfalls nichts mitbekommen.
Nachtrag: Wie es scheint ist der Bayerische Rundfunk einmal mehr eingeknickt. "Inkriminierte Passagen", wie sie ein Sprecher des BR bezeichnet, wurden für die Wiederholung am vergangen Freitag herausgeschnitten. [via]

Das Singspiel hatte in diesem Jahr nicht nur beim Bühnenbild eine erschreckende Nähe zur platten Unterhaltungsmaschine des Privatfernsehens. Diskussionen um Inhalt und Qualität der Starkbierprobe sind dabei nicht Neues, die Kunstfigur des Bruder Barnabas und das Singspiel haben sich dabei jedoch immer gegenseitig geholfen. War das eine mal flach, hat der prostende Mönch die Kohlen aus dem Feuer geholt und umgekehrt. Wäre dieses Jahr genauso gewesen, hätte da nicht ein Sturm scheinheliger Entrüstung Michael Lerchenberg und Christian Springer zum Rückzug bewogen. Wer bleibt, ist der im flachen Segment wohlfeile Alfons Biedermann, der in diesem Jahr einen neuen Tiefpunkt beim Singspiel markiert hat und die Veranstaltung damit kompatibel fürs Privatfernsehen gemacht hat, selbst Werbepausen waren bereits dramaturgisch eingebaut.

Lerchenbergs Rücktritt schmerzt mich dabei eigentlich gar nicht so sehr, wie der Wirbel um seine Person. Seine Arbeit als Autor, Regisseur, Schauspieler und Intendant schätzte ich ausserordentlich und mir fällt spontan in der bayerischen Theaterszene niemand ein, der auf ein ähnliches Schaffen zurückblicken kann und dabei so integer und bescheiden ist. Vor Christian Springer ziehe ich ebenfalls meinen Hut und gestehe hiermit öffentlich ein, ihn bisher verkannt zu haben. Mit seine Bühnenfigur "Fonsi" bin ich einfach nicht warm geworden. Ein wenig wärmer wurde es mit seiner entlarvenden Analyse von Westerwelles Populismus.
Jetzt darf das Eis als gebrochen angesehen werden. Denn das ist es was wir brauchen, Menschen, die politische Scharlatane entlarven und dabei auch unbequem werden. Schon mehr als genug gibt es, von diesen intellektuellen Tieffliegern ohne Rückgrat, die sich in einem fort selbst beweihräuchern. Was die bigotten Moralapostelen in den letzten Tagen vollkommen übersehen haben ist, wer in der Debatte um Hartz-IV mit grenzwertigen Parolen Stimmung gemacht hat und sich besser einige Zeit zur Besinnung zurückziehen sollte. Vom Rücktritt eines Außenministers und Vizekanzler habe ich jedenfalls nichts mitbekommen.
Nachtrag: Wie es scheint ist der Bayerische Rundfunk einmal mehr eingeknickt. "Inkriminierte Passagen", wie sie ein Sprecher des BR bezeichnet, wurden für die Wiederholung am vergangen Freitag herausgeschnitten. [via]
Geld zurück Herr Nonnenmacher
Bei der HSH Nordbank sieht man das prinzipbedingt nicht so und holt lieber Sicherheitsdienst und Polizei. Doch die Aufforderung steht und jetzt ist Herr Nonnenbacher gefragt. Alle Hamburger sind aufgefordert sich ebenfalls ihre 24 Euro einzufordern. Ein Musterschreiben gibt es auf www.geld-zurueck-herr-nonnenmacher.de und den Bericht von der leider erfolglosen Scheckeinlösung bei SPON.
Geschrieben von Michael Wenzl
um
17:24
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Tags für diesen Artikel: hah nordbank, kirsten brodde

Dienstag, 2. März 2010
Vorratsdatenspeicherung gekippt
Was hat man die Aktivisten gegen die Vorratsdatenspeicherung doch belächelt und als Querulanten abgetan. Heute hat das Bundesverafssungsgericht (BVerG) entschieden, dass die konkrete Ausgestaltung der Vorratsdatenspeicherung gegen das Grundgesetz verstösst und damit nichtig ist. "Nichtig" ist dabei die entscheidende Formulierung, die der Präsident des BVerG heute gebraucht hat. Das ist die juristisch freundliche Formulierung für "absolut unbrauchbar". Man erinnere sich dazu an andere Entscheidungen des BVerfG, bei denen Gesetze zwar auch als Grundgesetzwidrig erkannt wurden, mit Blick auf den Staatspragmatismus aber eine Frist zur Änderung gestellt wurde. in der das alte Gesetz gültig blieb.
Weil im Fernsehen auch immer als wiederholt, zitiere ich mich an der Stelle mal selbst: "Damit hätte das Volk einmal mehr der Regierung gezeigt, dass die Demokratie nicht am Montag nach der Wahl endet."
Mehr zum Urteil in der Pressemitteilung des BVerfG.
Weil im Fernsehen auch immer als wiederholt, zitiere ich mich an der Stelle mal selbst: "Damit hätte das Volk einmal mehr der Regierung gezeigt, dass die Demokratie nicht am Montag nach der Wahl endet."
Mehr zum Urteil in der Pressemitteilung des BVerfG.
Montag, 1. März 2010
Shop für Schwächlinge
Selbstverständlich ist die Kampagne, zumindest oberflächlich, auf Web 2.0 getrimmt, Es gibt Videos zu einigen Produkten, einen Twitter-Account und eine Facebook-Seite. Was fehlt und woran man immer wieder erkennt, dass viele Agenturen, gerade mal dabei sind das Web 0.1 zu verstehen, ist die Interaktivität. Dabei hätten Benutzerkommentare im "The Weak Shop" sicher noch für das eine oder andere komische Moment sorgen können, abgesehen davon, dass es die Besucher des Shops näher an die Kampagne und damit die Milch gebracht hätte.
Man darf auch nicht zu kritisch sein, so nimmt sich das vielleicht jemand als Anregung und baut was richtig Gutes daraus.
Permaculture Centres
Drüben im Doc Blog entdeckt: Ein Video, in dem Geoff Lawton in groben Zügen erklärt. was es mit der Permakultur auf sich hat und welche Rolle dabei die Permaculture Centres spielen sollen.
Link zum Video
[via]
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Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
um
08:18
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Tags für diesen Artikel: nachhaltigkeit, permakultur

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