
Es gibt wenige Dinge von denen ich behaupten kann, dass ich davon träume solange ich mich erinnern kann. Eines ist der Dauerbrandherd, das Teil, das ich zum ersten und für lange Zeit zum einzigen Mal vor über 30 Jahren bei meinen Großeltern gesehen habe. Das Mittelding aus Heizung und Kochstätte symbolisierte für mich von da an den Inbegriff der Küche als zentralem Ort der Wohnung.
Nur wie es der Fortschritt so will, meine Großeltern zogen in eine moderne Wohnung mit Elektroherd und mein Traum musste fern der Realisierung geträumt werden. Vor drei Jahren war es dann so weit, dass mit dem Umug auch die Übernahme eines Dauerbrandherdes einherging. Als Heizung tut er seitdem seine guten Dienste und nach so manchem Stalleinsatz in bitterer Kälte konnte man sich an seiner Wärme wieder auftauen. Nur die Geschichte mit dem Kochen ist etwas in den Hintergrund gerückt. Hier und da mal das Teewasser erhitzen oder eine Suppe aufwärmen war kein Problem. Wenn es aber in die Tiefen der Koch- und Backkunst ging hielten wir uns vornehm zurück. Zu groß war die Angst um selbst produzierte Kohle im Backrohr. Egal wen wir fragten, keiner konnte uns eine Empfehlung geben wie man die Temperatur- und Zeitangaben in den Rezepten von E-Herdisch nach Dauerbrandisch übersetzen konnte. Scheinbar ist der Umgang mit dem Dauerbrandherd auch so eine Fähigkeit die Generationen beherrschten und nun versiegt ist.
Aber was soll ich sagen, es geht trotzdem. Unsere Festtagsgerichte über Weihnachten sind, wenn auch unter dauernder Kontrolle der Backrohrs, gelungen. Zumindest im Winter kann der E-Herd nun auf das Altenteil wandern.
Herzliche Grüße
Elke
"Klar kommen" ist jetzt vielleicht übertrieben. Es war schon aufreibend dauernd den Braten zu kontrollieren
Ich habe einen italienischen von La Nordica.
Der hat ein typisch italienisches Design und war auch "recht" günstig.
Folgende Frimen haben immernoch Kochherde im Programm:
- Rayburn (Englisch)
- Esse (Englisch)
- Wamsler (deutsch)
- Hahn&Sohn(deutsch)
und noch einige andere.
Meine Entscheidung viel auf den Suprema von La Nordica, weil er die Richtig Leistung hat, die man in die Zentralheizung einspeisen kann!
Einziger wirklicher Nachteil, um ihn nach deutschem Standart anschliesen zu können muss man ihn etwas "tunen".
Kochen auf'm Holzherd habe ich von meiner Oma gelernt, und da miener über 20KW hat kann der Vogel schon mal schwarz sein wenn man sich nicht auskennt! (meine Feundinn kann davon ein Lied singen
Die qualität von dem auf dem Herd gepratenem Fleisch, oder Brot aus dem Backofen.....Da kommt nicht der modernste E-Herd mit!!!!
Ist ja auch ein ganz anderes Kochen, man muss anheizen (30-60Minuten) Aber dann nutzt man ihn auch entsprechend, in der Pfanne brutzelt das Fleisch, im Ofen das Brot, und mit der Restwärme wird dan Flammenkuchen mit Äpfeln als Nachtisch gemacht.....
hab gerade einen la nordica thermorosa gekauft. was meinst du mit "tunen"? hat das was mit der thermischen ablaufsicherung zu tun ?
ahnungslose grüße von chrischdian
Im Westen ist es z.B. www.uwe-energie.de im Süden roserweb.de
Mann kann sich die Teile zusammenstellen wie eine Einbauküche
mit Geräten oder eine Holzlagerkiste und die Arbeitsplatte geht in einem durch.
würde auch gerne wissen, was für ein tuning für la nordica herde nötig ist, da ich gerne einen la nordica herd mit heiztasche für zusätzliche warmwasser/heizung installieren möchte.
danke für infos,
rock
Er ist für ein offenes Heizsystem gebaut. D.h. drucklos und einem Ausgleichsbehälter unterm Dach zu vergleichen mit einer Klospülung.
Nach ein paar Anpassungen (von Heizungsbauer und mir) ister jetzt aber ohne Probleme seit nunmehr einem Jahr in betrieb.
Steuerung und Pufferspecher (14kw ins Wasser) müssen entsprechend ausgelegt sein.
Schlieslich möchte man nicht der Gans mitten in der Garzeit den Saft abdrehen müssen weil der Pufferspeicher schon langsam kocht.
Ich habe 1500+1000l Pufferspeicher und eine Vernünftige Steuerung die die Wärme sinnvoll verteilt.
Sascha
Ich betreibe in der zweiten saison den thermoropsella mit backfach , wasserführend.Pufferspeicher angeschlossen hat 900 Liter.Abfuhrtemperatur auf 65 Grad eigestellt. Bisher habe ich noch keine Pufferspeichertemperatur von 40 Grad geschafft, auch nicht nach 8 Stunden Heizbetrieb
Außerdem habe ich die Innenliegenden Zugschächte schon 4 mal reinigen müssen (lästiges Auseinanderbauen ).Kennst Du die Probleme ? Mußt Du auch schnell die Tür beim Nachlegen wieder schließen ? Mein Schornsteinfeger hält die die niedrige Abgastemperatur für verantwortlich
Viele Fragen auf einmal, ich weiß
Freu' mich auf Hilfe
wir wollen uns einen Termo Suprema wasserführend zulegen. Was hälst du von dem Herd ?Wir möchten ihn in unser Zentral-Heizsystem mit 1000L Boiler einspeisen.Kannst du auf das "Tunen" genauer eingehen,wo kaufe ich den Ofen,wie ist es mit Ersatzteilen.
Gruß Rade
Preis Leistung ist o.k., aber die Qualität ist nicht mit Tiba, Wamsler etc. vergleichbar. Dafür hat er halt ein tolles Design. Was das tuning/Systemaufbau etc. angeht... schickt mir bitte 'ne Mail (post@saschahummel.der) dann werde ich Antworten wenn ich etwas mehr Zeit habe (mein Flieger nach Deutschland geht in zwei Stunden) und ich habe noch sooooviel zu erledigen....und dises Thema nimmt etwas Zeit in Anspruch!
Gruß
Sascha
Zunächst mal: Jeder Dauerbrandherd/-ofen ist ein Festbrennstoffherd/-ofen, aber nicht jeder Festbrennstoffherd/-ofen ist auch ein Dauerbrenner. Dauerbrenner müssen sehr dicht sein und eine präcise Verbrennungsluftregulierung haben, damit sie über Nacht anbleiben (Dauerbrand) und damit mindestens 12 Stunden ohne Nachlegen brennen können; dies trifft aber nur auf Kohlefeuerung zu, Holz brennt nicht so lange.
Zu dem Thema Herd: Ein Festbrennstoffherd, oft auch als Kochmaschine bezeichnet oder unter den Namen Küchenherd, Kohleherd, Holzherd bekannt, kann ein Beistellherd sein oder auch ein Vollherd. Beistellherde haben nur eine kleine Kochplatte und dienen in erster Linie der Beheizung der Küche, weswegen sie dem eigentlichen Herd (Electro- oder Gas-Herd) "beigestellt" werden, während der Vollherd auch einen Backofen hat und somit alles kann, was ein Electro- oder Gas-Herd auch kann, zusätzlich aber auch Functionen wie Heizen und Warmwassererzeugung übernehmen kann, ja, sogar als Centralheizungsherd eine vollständige Heizung darstellt.
Vollherde giebt es in zwei Bauarten: mit untergebautem oder seitlichem Backofen.
Um mit einem Herde dieser Bauart zu Backen, folgende Regeln beachten:
Das Feuer muß stets flach gehalten werden - Grundgluth nicht höher als etwa 3-4 Fingerbreiten bei Steinkohle (Eierkohlen)!
Man läßt das Feuer mit geöffneter Luftzufuhr an der Aschenthüre so lange brennen, bis die Temperatur fast erreicht ist, danach schließt man auf 1/3 bis 1/4.
Die Anheizklappe muß fest geschlossen bleiben, und es darf kein Wasser aus Wasserschiffen oder Tanks entnommen oder kaltes nachgefüllt werden. Bei herausnehmbaren Bodenblechen im Backofen muß auf festen und dichten Sitz geachtet werden, der Herd muß immer regelmäßig gereinigt werden und darf nicht verrußen, da das den Wärmeübergang schmälert.
Temperaturen: Wenn kein Backofenthermometer (Fachhandel) vorhanden ist, mit einem Stück weißem Papier messen! Wird es in wenigen Minuten schwarz, ist der Ofen nur zum Anbraten oder Grillen geeignet. Wird es dunkelbraun, ist starke Hitze vorhanden (Brod backen oder Braten). Wird es hellbraun, ist Mittelhitze angezeigt (Kuchen backen), wohingegen ein gelbes Blatt eine schwache Hitze anzeigt (Plätzchen oder Biscuitteige). Bleibt das Papier weiß, reicht die Hitze nur für Baisers und zum Trocknen von Zuckergüssen oder dergleichen. Ein handwarmer Ofen ist gut zum Dörren geeignet; die Thüre muß dann einen Spalt offen bleiben.
Generell gerathen Kuchen und besonders Braten besser als in jedem anderen Ofen!
Daß es bei einem Küchenherd niemals an warmem Wasser mangelt, man immer im Winter eine warme Küche hat und Geschirrtücher und Spüllappen auch immer im Handumdrehen trocknen, braucht nicht erwähnt zu werden, oder?
Hat man alten Küchenrath, wie Umschlagwaffeleisen oder Bügeleisen, kann der Herd auch zum Bügel oder Waffelbacken benutzt werden, ja, selbst Caffeemaschinen aus Glas (BODUM) können darauf benutzt werden und der köstlichste aller Apfelgelees ist nur auf einem Kohleherd zuzubereiten: Nur Apfelschalen und Kerngehäuse (keine Stiele!!) werden fest in einen Topf geschichtet, danach kanpp mit kaltem Wasser bedeckt und drei Tage und Nächte in der Ecke des Herdes bei circa 70°-85°C auf der Platte ziehen gelassen (nicht kochen!!), danach abgefiltert und mit der gleichen Menge Gelierzucker zu Gelee gekocht. Köstlich!
So, das war's in groben Zügen!
Gruß, und viel Spaß beim Kochen und Backen!
Ralf
Solche Dinge kann man nur mit einem Holzherd machen, wer würde denn sonst den E-Herd solange rennen lassen. Bei interesse an erfahrungsaustausch Mail an post@saschahummel.de
PS: ich stelle ähnlich ein Quittengelee her, das auch seines gleichen sucht!
Zwischen 10 und 12 Stunden hält bei mir die Glut von Holzbriketts. Damit dürften die auch ein Kandidat sein um die Eierkohlen beim Backen zu ersetzen, muss ich aber erst noch ausprobieren.
suche bei Google mal nach "holzkochherde". Da gibt es einige Anbieter. Zu den Preisen kann ich Dir leider nichts sagen. Vielleicht mal nach Auslaufmodellen fragen oder nach einem Gebrauchten Ausschau halten.
Viel Erfolg!
Grüsse
Klaus
Das kommt immer darauf an.
Lohberger kann man eher mit Tiba vergleichen, da beide sehr auf saubere Verbrennung achten.
Es ist natürlich auch eine Preisfrage, und vorallem abhänig davon wie der Herd eingesetzt wird:
- Nur zum ab und zu Kochen?
- Häufig Kochen?
- Koche und Heizen?
- Kochen, Heizen und WW?
Ich war auf einem Kochkurs für Holzherde in der Schweiz bei TiBa, und da konnte ich mich von dem durchdachten Gesamtkonzept und der effektiven und sauberen Verbrennung überzeugen.
...Wo wohnst du?
Nord- oder Süddeutschland?
Gruß
Sascha -->post@saschahummel.de
herzlichen Glückwunsch zu dem Teil, mein Neid ist Dir gewiss
Ich kenne die Öfen noch von meinen Großeltern, echt nostalgisch, da kommen alte Gefühle wieder hoch.
Gruß Klaus
Die Wärme und der Duft aus dem Ofen schlägt jede moderne Heizung! Sowas in Kombination mit einer "Kochstelle" find ich genial. Was kosten die Öfen denn? Würd mich echt interessieren.
Gruß Michi
Ich überlege mir auch einen von La Nordica zuzulegen. Und zwar den "Termosuprema Küchenofen wasserführend"
Ich habe mir schon ein Angebot machen lassen, das vom Preis her unglaublich ist. Ich frage mich echt schon den ganzen Tag wo der Haken ist.
Du meintest "Preis Leistung ist o.k., aber die Qualität ist nicht mit Tiba, Wamsler etc. vergleichbar." - die Frage die ich mir stelle, ist ob man da nicht öfter Probleme bekommen könnte, und a la long mehr zahlt wegen Reparaturen. Meine Geschwister sind noch nicht so überzeugt von der Idee (wollen lieber bei Gas bleiben) und wenn das dann nicht klappt, würden sie mir den La Nordica wohl ewig übel nehmen.
Was meinst Du, ist so ein wasserführender Nordica wenn er gut installiert ist auch zuverlässig? Habe echt viel gesucht im Netz, aber diese Seite hier ist die einzige wo Leute auch über Erfahrungen berichten...
Ich überlege mir so ein Ding zu kaufen, eine wasserführende Version, und zwar den "Termosuprema Küchenofen wasserführend" (für unser Landhaus).
Ich habe mir schon ein Angebot machen lassen, das vom Preis her unglaublich ist. Ich frage mich echt schon den ganzen Tag wo der Haken ist.
Du meintest "Preis Leistung ist o.k., aber die Qualität ist nicht mit Tiba, Wamsler etc. vergleichbar." - die Frage die ich mir stelle, ist ob man da nicht öfter Probleme mit der Wasserführung und so bekommen könnte, und a la long mehr zahlt wegen Reparaturen. Meine Geschwister sind noch nicht so überzeugt von der Idee (wollen lieber bei Gas bleiben) und wenn das dann nicht klappt, würden sie mir den La Nordica wohl ewig übel nehmen.
Was meinst Du, ist so ein wasserführender Nordica wenn er gut installiert ist auch zuverlässig? Habe echt viel gesucht im Netz, aber diese Seite hier ist die einzige wo Leute auch über Erfahrungen berichten...
Greets
Philipp
wir bräuchten auch Erfahrungsberichte. Wir wollen uns den Termorosella mit Backfach Wasserführend (als alleinige Heizung) zulegen und wären über Informationen sehr froh. Hat jemand ein gutes Bratapfelrezept?
Dani
Gruß
Sascha
sascha0815@mail2web.com
ich lese das gerade hier und dachte, ich klinke mich mal ein, da ich gerade seit etwa 1 Monat nun einen Termorosa von LaNordica bei mir in Betrieb habe.
Zunächst mal möchte ich sagen, dass die Qualität bei weitem nicht so schlecht ist, wie gerne im Internet behauptet. Ich hatte vorher einen ähnlich aufgebauten italienischen Kaminofen, der nach 10 Jahren nun nur wegen der Wasserführung weichen musste.
Sicherlich, der Hark meines Nachbarn ist vor allem von der Effektivität der Heizleistung und der Steuerung des Abbrands eine andere Liga, aber der kostet mal eben auch das doppelte, ich finde das sollte man immer im Hinterkopf halten.
Zu meinen Erfahrungen:
Obwohl mit Primär- Sekundär- und Tertiärluft ausgestattet lässt sich der Abbrand zunächst bei der Termorosa-Version schwer beeinflussen.
Anfangs dachte ich an eine zu kurz geratene Tertiärluftklappe, da diese selbst im geschlossenen Zustand einen Schlitz von etwa 1-2cm Breite lässt. Nach Rückfrage beim deutschen LaNordica Vertrieb wurde dies aber als gewollt bestätigt, da so immer ein effektiver Abbrand des Holzes gewährleistet ist.
Man muss hier italienisch denken:
Der Italiener benutzt diesen Herd eben wirklich als Heizung und zwar meistens ohne Pufferspeicher, daher "fühlt" das an der Vorderseite einstellbare Thermostat die Temperatur der Wasserblase. Wird das Gerät heiß, schliesst die Tertiärluftklappe bis auf den Schlitz, sobald es kühler wird öffnet sie und das Feuer brennt heißer.
Bei unserer effektiven Betriebsweise über Pufferspeicher mit Rücklaufanhebung bringt das logischerweise dann nicht viel, da nach kurzer Zeit die Wassertemperatur von -bei mir- 61° erreicht ist und die Klappe dann so gut wie zu, egal wie man das Knöpfchen dreht.
Nachdem mir dies klar war, habe ich die "Lücke" der Tertiärluftklappe mit einem kleinen Stück Alublech verschlossen, sodass die Tertiärluft jetzt nahezu komplett schließen kann (nach Rücksprache mit dem Vertriebstechniker nie ganz mit dem Blech verschließen!).
Desweiteren existiert direkt an der Klappe eine kleine Stellschraube mit der man das Schließverhalten der Klappe einstellen kann.
Nach diesem kompliziert klingenden aber sehr einfach auszuführendem "Tuning" lässt sich die Abbrandtemperatur recht ordentlich beeinflussen.
Nach diesen technischen Hinweisen hier meine Erfahrung mit dem Kochen:
eine anbrennen/verkohlen von Backgut halte ich bei diesem Herd für nahezu unmöglich. Durch die Wasserblase und die recht kleine Brennkammer wird dem Abgas soviel Energie entzogen, dass die Temperatur bei moderater Nutzung (momentan ist es ja noch nicht saukalt) "nur" ca. 120-130° beträgt. Durch ordentliches Stochen habe ich aber auch bereits 200° im Backfach erreicht. Ich denke, viel mehr ist bei diesem Modell dann aber nicht drin (bei der Version ohne Wassertasche ist das Abgas und damit die Ofentemperatur allerdings sicherlich höher).
Der Vorteil der "temperaturträgen" Wassertasche ist allerdings, dass sich auch die Ofentemperatur nur sehr langsam anpasst, was für das Kochen sehr von Vorteil ist!
Die Herdplatte ist genial zum Kochen geeignet, sicherlich man muss wirklich mehr Zeit mitbringen, aber das Gefühl des Kochens auf so einem Herd ist einfach um längen besser als am schnöden E-Herd. Man findet recht schnell heraus, wo in etwa welche Temperaturunterschiede auf der "Panoramaplatte" sind und schiebt munter auch mal 3 Töpfe hin und her!
Die Reling bleibt übrigens vollkommen kühl, mann kann sich also nicht so leicht verbrennen.
Zum Heizvolumen kann ich sagen, dass der Termorosa meinen 500L Pufferspeicher in ca. 6 Stunden von 20° auf 65° durcherhitzt, dabei kocht man darauf, erfreut sich an dem urgemütlichen Anblick und fühlt die zusätzlich in den Raum abgegebene Wärme.
Und das alles benötigt bei mir so ca. 1/2 Schubkarre Buchenholz. Ich kann nur sagen, wer schon immer so ein Ding haben wollte, losgehen und kaufen! Also ich für meinen Teil habe wesentlich mehr Geld für schlechte Autos zum Fenster rausgeschmissen...
Ich hoffe, ich kann hier einigen die Kaufentscheidung leichter machen, hatte nämlich selber das Problem, dass man kaum Infos über die LaNordica Geräte im Netz findet.
Der Andreas
Gruß,
Sascha
(Holzofenerfahrung 36 Jahre ;-), La Nordica 3 Jahre)
Hab mir mal die Ergüsse hier durchgelesen - viel Diskussion zu dem Thema ist ja nicht zu finden im allwissenden Web
Habe gerade einen Thermosuprema installiert und die ersten Tage Testheizbetrieb mal über ihn ergehen lassen.
Installation alles selbst gemacht, inkl. Kamin, therm. Ablaufsicherung etc. (nur mal als Info falls jemand das Selbe vor hat).
Kurz mal meine aktuelle Erfahrung:
Die Entscheidung keinen Puffer einzubauen war, jetzt nachträglich betrachtet, die Richtige.
"Schnelles" aufheizen (so ne Stunde) war mir wichtiger, als längeres warmhalten.
(Ich hab noch Gas + Schwedenofen).
Mit der Heizleistung (Luft + Wasser) bin ich absolut zufrieden. Mit 70° Vorlauf war's auch jetzt bei 10 Minusgraden kuschelig warm - obwohl die Heizkörper noch halb abgedeckt sind.
Was ich noch absolut nicht gebacken kriege ist
a) die Temperatur im Backfach (nicht mehr als 100°)
b) Regelung der Luftzufuhr und damit Regulierung des Abbrands.
Da bedanke ich mich mal bei Andreas für seine praktisch nutzbaren Vorschläge - werde mir wohl mal bei Gelegenheit die Luftführung genauer ansehen müssen.
Backen/braten muß ich momentan wohl ausschließen - 100° werden grad mal für warme Teller reichen.
Vielleicht gibt's da noch Tipps / Erfahrungswerte ?
1. Oberer Abbrand um den Ofen auf Grundtemperatur zu bringen
2. Flachfeuerung (Rost nach oben kurbeln, und immer nur ein bis zwei dünne Holzstücke auflegen!
3. Holzsorte (Nadelholz verwenden (keine Eiche oder Buche)( mit Taback-Stumpen komme ich auf bis zun 380°C dann ist aber der Herd kurz vor'm Abdanken, und man muss Heizen wie auf einer Dampflok!) Das Wasser in den Wassertaschen sollte so gering wie möglich abgekühlt werden (mindest. 80°C) Jetzt noch ein Schamottstein rein, und ihr habt'ne Pizza wie ihr sie in Deutschland besser nicht bekommen könnt!!
GANZ WICHTIG kauft ein gutes Thermometer für in den Backofen. Dem Schätzeisen an der Tür könnt ihr nicht vertrauen, wenn es 100C° anzeigt, sitzt ja in der Mitte, sind es auf der obersten Schiene ca. 150-160°C.
Und wenn ihr den Aufwand für hohe Temperaturen nicht betreiben wollt, dann kocht doch mit Niedertemperatur! einen Braten bei 80-100°C mmmmhhh lecker!!