Dienstag, 15. Januar 2008
Falscher Film?
Trackbacks
Petition gegen Gentechnik
Gestern war war noch die Machtlosigkeit eines Einzelnen ein Thema, heute zeigt uns Ralf vom KleinsthofBlog einen Weg wie man gemeinsam gegen Gentechnik vorgehen kann. Mit einer Bundestag-Pedition gegen Gentechnik: Mit der Petition soll erreicht werden, d
Gestern war war noch die Machtlosigkeit eines Einzelnen ein Thema, heute zeigt uns Ralf vom KleinsthofBlog einen Weg wie man gemeinsam gegen Gentechnik vorgehen kann. Mit einer Bundestag-Pedition gegen Gentechnik: Mit der Petition soll erreicht werden, d
Weblog: Die_Farmblogger
Aufgenommen: Jan 17, 16:21
Aufgenommen: Jan 17, 16:21
Ohne Gentechnik
diese nun gelungen ist oder eher nicht, darüber streiten sich die Gemüter. Eine lange Diskusion dazu ist auch bei den Farmbloggern entstanden.
diese nun gelungen ist oder eher nicht, darüber streiten sich die Gemüter. Eine lange Diskusion dazu ist auch bei den Farmbloggern entstanden.
Weblog: Blog ohne Diät
Aufgenommen: Jan 20, 17:25
Aufgenommen: Jan 20, 17:25
Agrarpolitik für den Stammtisch
Die Ursache der hohen Nahrungsmittelpreise nach Ansicht der Bundeskanzerlin Merkel ist die sehr unzureichende Agrarpolitik in den Entwicklungsländern und nicht ausreichend prognostizierte Ernährungsgewohnheiten in den Schwellenländern (Quelle). Die Lösun
Die Ursache der hohen Nahrungsmittelpreise nach Ansicht der Bundeskanzerlin Merkel ist die sehr unzureichende Agrarpolitik in den Entwicklungsländern und nicht ausreichend prognostizierte Ernährungsgewohnheiten in den Schwellenländern (Quelle). Die Lösun
Weblog: Die_Farmblogger
Aufgenommen: Apr 20, 13:55
Aufgenommen: Apr 20, 13:55
Gen-Soja Verbot soll aufgeweicht werden
Über die Hintertür sollen nicht zugelassene GVO (Gentechnisch Veränderte Organismen) in die EU eingeführt und vermarktet werden dürfen. Wie die Frankfurter Rundschau berichtet soll der Import von Gen-Sonja auch dann erlaubt werden, wenn sich unter dem Fut
Über die Hintertür sollen nicht zugelassene GVO (Gentechnisch Veränderte Organismen) in die EU eingeführt und vermarktet werden dürfen. Wie die Frankfurter Rundschau berichtet soll der Import von Gen-Sonja auch dann erlaubt werden, wenn sich unter dem Fut
Weblog: Die_Farmblogger
Aufgenommen: Jul 07, 20:43
Aufgenommen: Jul 07, 20:43
Schizophrene Verbandspolitik
Mitglieder des Bayerischen Bauernverbands (BBV) pflastern Schilder neben ihre Felder, mit denen sie zeigen, dass den Wünschen des Verbrauchers nach gentechnikfreien Lebensmitteln Rechnung getragen wird. Gleichzeitig fordert der Deutsche Bauernverband, zu
Mitglieder des Bayerischen Bauernverbands (BBV) pflastern Schilder neben ihre Felder, mit denen sie zeigen, dass den Wünschen des Verbrauchers nach gentechnikfreien Lebensmitteln Rechnung getragen wird. Gleichzeitig fordert der Deutsche Bauernverband, zu
Weblog: Die_Farmblogger
Aufgenommen: Aug 16, 10:55
Aufgenommen: Aug 16, 10:55







Wobei ich es schon auch interessant fände wenn jetzt z.B. eine Molkerei anfangen würde "ohne Gentechnik" aktiv zu bewerben und wie die Verbraucher darauf reagieren.
Ich sehe es mit Hoffnung, dass dadurch die auch gewisse Chancen vorhanden sind, dass der konventionelle Futtermittelmarkt durch dieses Label GVO-freie Futtermittel zu verlangen. Das ist im Moment eben völlig uninteressant...
Mehr als hoffen kann ich nicht, da ich persönlich zu wenig Einfluss habe
Ich hätte nichts gegen einen Begriff wie "ohne gentechnische Futtermittel", das wurde bei Anhörung auch vorgeschlagen, aber mit dem Verweis auf mangelnde Werbewirkung verworfen.
An der Realität wie sie in der Landwirtschaft herscht wird man nicht mehr viel ändern können. Was mir nur einfach nicht einleuchtet ist warum man mit dem Verweis auf einen gangbaren Kompromiss immer Marken setzt die dann wieder weiter verwässert werden.
Es ist schon richtig, dass die bevorstehende Kennzeichnung besser ist als nichts. Nur werden wir feststellen, dass uns der Kompromiss über kurz oder lang um die Ohren geschlagen wird. Es ist geplant, dass Schweine bis zu 4 Monate vor der Schlachtung gentechnisch verändertes Futter erhalten dürfen und deren Fleisch dann als "ohne Gentechnik" verkauft werden darf. Da gehört nicht viel Fantasie dazu sich einen Genlobbyisten vorzustellen, der daraus "ohne Gentechnik gibt es gar kein gentechnikfrei" macht.
Zu dem Gentechnik-Gedöns habe ich eine ganz einfache Sicht. Das hat bei mir auf dem Hof nix zu suchen, Medikamente mal ausgenommen. Das geht auch auf einem konventionellen Hof gut! Dass es angeblich nicht ausreichend gentechnikfreies Futtermittel gibt ist ein Märchen. Darum verstehe ich es auch ehrlich gesagt nicht warum für "ohne" eine Mittelweg gefunden werden muss. Wenn ihr mich fragt, dann geht es nur darum ein Siegel zu haben das man verkaufsfördern und preishebend einsetzen kann. Aber mit keinem Wort ernstzunehmen ist.
An dem Logo will ich dabei gar nicht rütteln, auch die Regeln die dafür gelten haben bestimmt ihrer Begründung die im Konsens der herrschenden Fraktion zu finden sind. Aber, dass die Natur- und Verbraucherschützer so darauf anspringen finde ich eigenartig.
Wenn ich als Verbraucher auf "ohne Gentechnik" wert lege und ohne als ohne verstanden haben will, bin ich doch der Gelackmeierte. Beim deutschen Bio-Siegel gab es ja auch Diskussionen um die "Wahrhaftigkeit". Bei Bio-Lebensmitteln kann ich aber wenigstens auf Produkte mit den Logos Von Bioland, Demeter usw. zurückgreifen, die schärfere Regeln festlegen.
Wie wird das mit gentechnikfreien Produkten, gibt es da dann noch weiteres Logo "wirklich ohne Gentechnik" für die besonders kritischen Kundeen?
Ein neues Logo wird es eher nicht geben, die staatliche Regulierung des Begriffs soll ja gerade dafür sorgen, dass ein definierter Standard hinter dem Schlagwort "ohne Gentechnik" steht. Wollte man das überhöhen hätte man wohl bald Ärger mit den Mitbewerbern. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass die Öko-Anbau-Verbände jetzt die Chance nutzen um die Verbraucher davon zu überzeugen, dass Bio "wirklich ohne Gentechnik" ist.
Der kritische Verbraucher informiert sich jetzt schon und greift sowieso, wenn er es sich leisten kann und will zu Bioprodukten und wenn dann sogar gleich zu Demeterprodukten oder denen von Bioland. Auch hier kann man sich genügend über die Qualität des EU-Biosiegels streiten.
Ich will Dir gar nicht widersprechen und in geeigneter Runde würde ich ähnlich moderat reagieren. Zwei Dinge muss man aber trotzdem bedenken.
Erstens die Agrarpolitik ist reine Lobbypolitik, im gegenwärtigen Parlament ist zusätzlich die Opposition ausgeschaltet. Der Kompromiss ist also nicht zwischen zwei wirklich konkurrierenden Ansätzen erfolgt. So etwas stimmt mich immer sehr nachdenklich. Mich stört nicht der Kompromiss, der durch Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Meinungen entsteht, sondern der Mittelweg als Diskussionsgrundlage.
Zweitens, und da ist das Biosiegel auch ein Beispiel, hat die Erfahrung gezeigt, dass Grenzwerte nicht dazu genutzt werden um sie zu verschärfen, sondern in der Regel mit der Zeit aufgeweicht werden.
Ob ein einfacher Verbraucher mit einem einfachen Siegel zufrieden gestellt ist - mal sehen. Die ganze Thematik den kritischen Verbrauchern zu überlassen halte ich für zu elitär, dafür ist das Thema Gentechnik zu brisant. Es geht ja nicht nur um die latente Gefahr, dass GVO gesundheitsschädlich sein könnten. Mit der Agrogentechnik ergibt sich eine weitere Abhängigkeit von Konzernen unter der auch die kritischen Verbraucher leiden werden. Dann bleibt als Ausweg nur noch die Selbstversorgung und die Anzahl der mögliche Nutznieser ist weiter geschrumpft.
Um auf die Hoffnung zurückzukommen. Meine Hoffnung in dem Zusammenhang ist, dass die BIOs auf den Zug aufspringen und klar machen können, dass nur die ökologische Landwirtschaft ohne Gentechnik auskommt. Nur vor diesem Hintergrund kann ich verstehen, dass die Naturschutzverbände sich so positiv zur NLV äussern.
Aber eines muss man DBV und BLL schon lassen, das ist großes Kino was uns da geboten wird. Im Hintergrund steht der Minister und lacht sich eines. Bei Gelegenheit kann er dann erzählen, dass die "strenge" NLV und das Gentechnikgesetzt gegen die Agrarlobby durchgesetzt wurde.
Es ist schon etwas dran, dass Gentechnikfreiheit geregelt sein muss und Idealisten sind wahrscheinlich die Letzten, die man zu Rate zieht. Aber warum zum Henker kapriziert sich das alles um den Begriff "ohne". Von mir aus macht man da auch so ein Ampelsystem, aber "ohne" so umzudeuten, dass "wenig" noch untertrieben ist leuchtet mir nicht ein. Sowohl als Landwirt, wie als Verbraucher und als Liebhaber der Sprache erst recht.
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=603