Donnerstag, 17. Januar 2008
Telefonguerilla
Das ist wörtlich zu nehmen, ausschliesslich er sprach. Ziemlich genau 2 Minuten lang durfte ich mir anhören wie toll das "Schnickschnack SMS Paket" wäre und was ich dabei sparen könnte, ich sei doch ein "wenig-SMS-schreiber". Jeder kennt das wahrscheinlich, man soll zu seinem bestehenden Vertrag nochmal 5 Euro an T-Mobile abdrücken und darf dafür ein paar SMS umsonst verschicken. Das Problem in meinem Fall ist nur, dass ich keine SMS verschicke. Nun kann man von einem Callcenter-Agent kein Mathematikstudium verlangen, aber, dass ich da nur draufzahle dürfte auch bei kürzest möglicher Schullaufbahn klar sein.
Interessiert hat es meinen Gesprächspartner jedenfalls nicht, ebenso wie meinen Hinweis, dass ich zukünftig keine Anrufe von Callcenter-Agents erhalte möchte deren Rufnummer nicht angezeigt wird. Dafür sei er nicht zuständig und überhaupt müsse ich mich dafür an die T-Mobile-Hotline wenden. Ausserdem sei ich ja selbst schuld wenn ich solche Anrufe erhalten würde, in meinem Vertrag mit der T-Moible sei das so geregelt. So kann man sein Dasein auch rechtfertigen, im Zweifel ist der Angerufene schuld, dass er sich die Unverschämtheiten anhören muss. Was folgte war ein kurze Diskussion über Fragen des Verbraucher- und Datenschutzes, bei der sich der Agent ähnlich einseitig gab wie schon bei der Rechenaufgabe zur Kostenersparnis. Nach insgesamt 6 Minuten hatte er dann ein einsehen und beendete das Gespräch mit der Zusammenfassung "Bei ihnen macht das ja wohl eh keinen Sinn".
Jetzt hat T-Mobile einen Kunden weniger! Deswegen musste ich mir an der T-Mobile-Hotline anhören, dass so etwas ja gar nicht sein kann. Es ist aber so und die Ausrede, dass es sich dabei um "externe" Callcenter handelt ändert auch nichts daran, dass T-Mobile so ein Gebahren billigt. Die Tatsache, dass bei Bestandskunden die sog. "warm-calls" erlaubt sind rechtfertigt es nicht diese dümmlich über den Tisch zu ziehen.
Gibt es eigentlich so etwas wie ein Fairtrade Label für Mobilfunkanbieter? Der "faire" Gedanken bezöge sich da zwar eher auf die Kundensicht, zu ethischem Konsum gehört es aber doch auch, dass der Hersteller bzw. Anbieter seine Kunden mit Respekt behandelt.
Interessiert hat es meinen Gesprächspartner jedenfalls nicht, ebenso wie meinen Hinweis, dass ich zukünftig keine Anrufe von Callcenter-Agents erhalte möchte deren Rufnummer nicht angezeigt wird. Dafür sei er nicht zuständig und überhaupt müsse ich mich dafür an die T-Mobile-Hotline wenden. Ausserdem sei ich ja selbst schuld wenn ich solche Anrufe erhalten würde, in meinem Vertrag mit der T-Moible sei das so geregelt. So kann man sein Dasein auch rechtfertigen, im Zweifel ist der Angerufene schuld, dass er sich die Unverschämtheiten anhören muss. Was folgte war ein kurze Diskussion über Fragen des Verbraucher- und Datenschutzes, bei der sich der Agent ähnlich einseitig gab wie schon bei der Rechenaufgabe zur Kostenersparnis. Nach insgesamt 6 Minuten hatte er dann ein einsehen und beendete das Gespräch mit der Zusammenfassung "Bei ihnen macht das ja wohl eh keinen Sinn".
Jetzt hat T-Mobile einen Kunden weniger! Deswegen musste ich mir an der T-Mobile-Hotline anhören, dass so etwas ja gar nicht sein kann. Es ist aber so und die Ausrede, dass es sich dabei um "externe" Callcenter handelt ändert auch nichts daran, dass T-Mobile so ein Gebahren billigt. Die Tatsache, dass bei Bestandskunden die sog. "warm-calls" erlaubt sind rechtfertigt es nicht diese dümmlich über den Tisch zu ziehen.
Gibt es eigentlich so etwas wie ein Fairtrade Label für Mobilfunkanbieter? Der "faire" Gedanken bezöge sich da zwar eher auf die Kundensicht, zu ethischem Konsum gehört es aber doch auch, dass der Hersteller bzw. Anbieter seine Kunden mit Respekt behandelt.
Geschrieben von Michael Wenzl
in IT
um
20:00
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Tags für diesen Artikel: telekom, verbraucherschutz







Nachdem ich meinen Vertrag mit T-Mobile wegen dem unerfreulichen Werbeanruf gekündigt habe, kam heute Post vom Leiter des T-Mobile Kundenservice. Zumindest hat der Leiter für das Schreiben seine Unterschrift einscannen lassen. Man bestätigt meine Kündigun
Aufgenommen: Jan 21, 10:08
Nachdem ich meinen Vertrag mit T-Mobile wegen des unerfreulichen Werbeanrufs gekündigt habe, kam heute Post vom Leiter des T-Mobile Kundenservice. Zumindest hat der Leiter für das Schreiben seine Unterschrift einscannen lassen. Man bestätigt meine Kündigu
Aufgenommen: Jan 21, 10:55
Wenn ich nicht schon gekündigt hätte, jetzt wäre es spätestens passiert. Mit meinem Geld will ich nicht einmal indirekt so eine Aktion finanzieren wie einem Blog nahezulegen aus seinem Logogestaltung die Farbe Magenta zu entfernen. Mag ja sein, dass es mö
Aufgenommen: Apr 02, 17:26
Was soll man da noch sagen? Jetzt jetzt hat es die Telekom entgültig erwischt. Der mitunter verbesserungswürdige Service war ja wenigstens ab und zu noch einen Lacher wert und die Telefonguerilla als Kundenbindungsinstrument konnte man mit viel gutem Will
Aufgenommen: Mai 30, 13:54
Da sagt heute morgen doch ein Datenschutzbeauftragter im Radio, dass der illegale Handel mit T-Mobile Kundendaten kein Grund wäre den Anbieter zu wechseln. Was soll denn bitte noch alles passieren, bis der Anbieterwechsel legitim ist? Ich für meinen Teil
Aufgenommen: Okt 05, 16:09