In Unterfranken wird gegen einen Betrieb ermittelt, der Schlachtabfälle als Lebensmittel verkauft haben soll. Laut der Pressemitteilung aus dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, wird gegen das Unternehmen wegen der missbräuchlichen Nutzung von Handelspapieren ermittelt. Ein wirklich schöner Euphemismus dafür, dass auf Kosten der Verbraucher der Profit maximiert wurde. Wegen des dringenden Tatverdachts wurde dem Betrieb die Zulassung für den Handel Handel mit K1 und K3 Material entzogen.
Ich frage mich nur wie das LGL sicher sein kann, dass durch die kriminellen Aktivitäten des Unternehmens keine Gesundheitsgefährdung für Verbraucherinnen und Verbraucher bestanden hat.
Nachtrag: Der BR berichtet, dass es sich bei dem beschuldigten Unternehmen um die "Ein- und Verkaufsgenossenschaft der Metzgermeister e.G" (EVGEDEM) handelt. Der Aufsichtsratsvorsitzende und der Geschäftsführer seien über den Vorfall entsetzt und betonen, dass ein Mitarbeiter die Rinderhäute aus Unkenntnis falsch ettiketiert habe.
Wie kann man aus Unkenntnis Rinderhäute, die als K3 eingestuft sind zu Lebensmittel umdeklarieren und dann auch noch als solches in den Handel bringen? Wenn da wirklich kein Vorsatz dahinter war, dann ist Unkenntnis eine reichlich freundliche Umschreibung.
Mittwoch, 16. April 2008
Wieder Profit wichtiger als Verbraucherschutz?
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Schnitzereien
Dann doch lieber mit dem Essen kleine Kunstwerke erschaffen.
Dann doch lieber mit dem Essen kleine Kunstwerke erschaffen.
Weblog: Die_Farmblogger
Aufgenommen: Apr 17, 19:33
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Guten Appetit beim Ekelmenü
Beim Fleischverzehr möchte es einem machmal den Magen umdrehen. Hinuntergespült mit gepanschtem Wein mag man es vielleicht noch ertragen. Zum Abgang des Menüs darf man sich mit vergammeltem Käse dann den Magen verschliessen. Neben drei Molkereien in Ital
Beim Fleischverzehr möchte es einem machmal den Magen umdrehen. Hinuntergespült mit gepanschtem Wein mag man es vielleicht noch ertragen. Zum Abgang des Menüs darf man sich mit vergammeltem Käse dann den Magen verschliessen. Neben drei Molkereien in Ital
Weblog: Die_Farmblogger
Aufgenommen: Jul 04, 21:22
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Ein Döner für 2,00 EUR - wie soll das gehen?
Ein Geschnetzteltes mit Spätzle und Salat für 4,90 EUR?
Kein Einkäufer kann mir erzählen, dass er nicht "weiß", was es mit dem Totalschnäppchenfleisch auf sich hat.
Und der Ekel spielt sich in unserem Kopf ab, nicht im Verdauungstrakt. Die Verdauung packt das schon.
Und wenns nur billig sein muß, dann bitte nicht wundern. Jeder Verbraucher unterstützt mit seinem Kaufverhalten das System.