Übers Knie gebrochen verbrauchen wir Europäer 200 Liter Trinkwasser am Tag, in Entwicklungsländern sind es gerade mal 10 Liter. Die Journalistin Paulina Tervo hat im Selbstversuch erfahren wie es sich mit so wenig Wasser lebt. Für uns Wohlstandsmenschen ist die drastische Reduzierung zwangsläufig mit einem Verlust der Lebensqualität verbunden und doch gibt es ein paar entscheidende Unterschiede. Wir müssen das Wasser nicht kilometerweit heranschleppen und uns kaum Gedanken über die Verschmutzung durch Krankheitskeime machen. So fällt auch das Resüme von Paulina aus. Die Beschränkung auf 10 Liter haben durchaus einen Lerneffekt. Vor dem Hintergrund einer funktionierenden Wasserversorgung, kann man sich der Situtation in Gebieten mit Wassermangel zwar nähern, nahe kommen wird man ihr aber nicht.
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Dienstag, 5. August 2008
Von 200 auf 10 in 5 Tagen
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