Aber wenn ich etwas nicht ausstehen kann, dann ist es die fortwährende Instrumentalisierung eines Familienidylls, das sich praktisch nur Extremgutverdiener leisten können. Ich möchte mal eine normalverdienende Familie mit drei Kindern erleben, in der sich der Mann einer politischen Karriere hingibt und für die Frau, neben der Sorge um die Familie, nur noch soziales Engagement auf dem Stundenplan steht. Da präsentiert man dann das heile Privatleben in Wahlkampfpostillen (1, 2, 3, 4) und wenn Scharten ruchbar werden, lässt man verlautbaren, dass eben über jenes Privatleben nicht weiter berichtet sehen möchte. Aber wehe wenn doch, dann darf der Staatsanwalt für Ruhe sorgen.
Dumm ist nur, wenn man das sich selbst auferlegte Schweigen brechen muss, um das Ende der idealisierten Familienstruktur zu verkünden. Natürlich nicht ohne darauf hinzuweissen, dass aber jetzt wirklich nichts mehr weiter dazu gesagt wird.
Aber eigentlich kann es mir ja egal sein.
Freitag, 22. August 2008
Eigentlich kann es mir egal sein
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