Hatte ich letztens noch mein Leid über die Presselandschaft geklagt, kommt aus der gefühlten Großstadt ein konstruktiver Vorschlag wie man wieder zu mehr journalistischer Vielfalt kommen könnte. Die Idee des Bürgerjournalismus im Netz ist nicht neu, so richtig mit Leben ist sie aber auch noch nicht erweckt und hier in der Provinz schon gar nicht. Es gibt zwar mehr Blogs als man glauben möchte, irgendwie dann aber doch nicht in der Dichte und Vielfalt wie sie z.B. in Berlin existieren. Aber das ist ein anderes Problem.
Die Idee von Matthias ist jedenfalls nicht verkehrt. Im Detail kann man sicher darüber reden ob und wie so etwas realisiert werden kann. Im Grunde steckt dahinter das gleiche Problem wie im "nachhaltigen Metablog", wer sich zum Schreiben motiviert fühlt, kann auch sein eigenes Blog beteiben und wenn er das tut, warum sollte man dann noch für ein weiteres Schreiben. Möglicherweise ist Aggregation ja auch hier eine Lösung, vorausgesetzt man findet ausreichend Blogs die sich thematisch mit Augsburg beschäftigen und den gesetzten journalistischen Ansprüchen, wie hoch die auch sein mögen, gerecht werden.
Funktionieren kann so ein Angebot jenseits gängiger Pressepfade jedenfalls, in Trier exisitert mit 16 vor ein gutes Beispiel dafür.







hab deine Adresse gesammelt. Es gibt noch zwei, drei andere hier in Augsburg, die eventuell Interesse an so einer Sache haben. Ich warte mal noch zwei, drei Wochen, welche Rückmeldungen ich noch bekomme, dann kann man sich am besten mal treffen und die Sache besprechen.
Wäre super, wenn man wenigstens mal beginnen könnte. Das, was Augsburg sonst zu bieten hat auf dem Sektor, ist einfach indiskutabel.
Matthias
Christian Jöricke für 16 VOR