
Seinen gesamten Jahresertrag musste Imker Karl Heinz Bablok in der Müllverbrennungsanlage entsorgen. Grund dafür ist, dass im Honig gentechechnische veränderte Organismen entdeckt wurden. Inklusive aller Unkosten und des Verdienstausfalls, entstand dadurch bisher ein Schaden über 10000 EUR. Immerhin hat das VG Augsburg festgestellt, dass grundsätzlich
Anspruch auf Schadenersatz besteht. Ob sich allerdings die Bayerische Staatsregierung, die für das Versuchsgut verantwortlich ist, von dem die Pollen wahrscheinlich stammen, ohne weiteres die Kosten übernimmt, steht auf einem anderen Blatt. Ist eigentlich aber auch das kleinste Problem an der Misere. Wozu sollen sich Imker dann noch um ihre Bienen kümmern, wenn der Ertrag dann vernichtet werden muss.
Apropos Schaden. Deutsche und französische Forscher haben ausgerechnet, dass durch den Wegfall der Bestäubung durch Bienen, sich ein
Ernteverlust in Höhe von 150 Mrd. Euro ensteht. [
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Quelle:
Pressemitteilung (PDF)
In aller Munde ist ein Imker aus Bayern, der seine komplette Jahresernte seiner Bienen in der Müllverbrennungsanlage entsorgen musste - so hat das Gericht entschieden. Grund waren Spuren von Maispollen von der Monsanto-Genmaissorte MON810. Schadensersat
Aufgenommen: Okt 02, 22:52