Hallo Kai, vielleicht kurz ein paar Worte zu Deiner Person.
Hoi Michael, merci für dieses nette Blogwichteln. Ich bin nicht sehr gut über meinen beruflichen Werdegang zu beschreiben, da ich ein ziemlicher Autodidakt bin und sehr gerne neue Sachen lerne. Beruflich bin ich am ehsten als freischaffender Webdesigner und Projektleiter der Nachhaltigkeits-Initiative "Filme für die Erde" zu beschreiben. Bis jetzt habe ich mir meine Berufe selbst erschaffen. Privat bin ich wohl Idealist und notorischer Weltverbesserer. Auf jedenfall versuche ich meine Lebenszeit dahin einzusetzen, dass sie ein Beitrag für eine weisere und integriertere Gesellschaft ist. Ich bin glaubs eher der kreative-kommunikative Typ, der gerne Ideen nachgeht. Eigentlich wäre diese Frage besser von meinen Freunden zu beantworten.
Welche Idee steckt hinter "Filme für die Erde"?
Filme für die Erde ist eine Nachhaltigkeits-Initiative mit dem Ziel, den Einfluss des Menschen auf den Planeten zu zeigen, wie auch Wertschätzung für die Schöpfung zu wecken und Lösungswege aufzuzeigen. Wir benutzen als Mittel das gratis Verteilen von DVDs von wichtigen Umweltdokus, weil Filme über Bild, Ton, Geschichte und Emotion, Menschen am tiefsten und nachhaltigsten erreichen und zu Handlung anregen. Ausserdem ist es das Medium, das vom grössten Teil der Bevölkerung auf einfache Weise konsumiert werden kann. Im Gegensatz zu komplexen Artikeln und Büchern kommunzieren Filme die wichtigsten Zusammenhänge auf eine Weise, an die man sich gut erinnern kann.
Die Idee dahinter ist eigentlich simpel: Etwas tun und beitragen, dass die Integrität der Erde und dem Lebensraum, der sie bietet, erhalten werden kann.
Seit wann gibt es "Filme für die Erde" und wie kam es dazu?
Während eines USA-Aufenthalt im August 06 sah ich den Film "An Inconvenient Truth" von Al Gore in einem lokalen Kino. Obwohl ich seit 20 Jahren WWF-Mitglied war und dauernd exzellente Materialien bekam, hat es bei mir erst durch diesen Film Klick gemacht. Aufeinmal wurde mir schlagartig klar, in welcher Situation wir mit dieser Zivilisationsform sind und dass wir jetzt definitiv an die Grenzen des Planeten gestossen sind und es somit so nicht weitergehen kann. Als ich dann im Oktober in die Schweiz zurück kam, sah ich dass ein Pilot namens Daniel Lüscher Geld gesammelt hatte, um diesen Film eine Woche lang kostenlos im Kino zu zeigen. Das war ein Riesenerfolg hier in Winterthur und er gründete eine Klimabewegung namens
myblueplanet. Diese brauchte eine Community-Website und somit einen Webdesigner und ich meldete mich spontan, diese Website zu machen. Da dies ganz in den Anfängen von
myblueplanet war, war ich schnell mitten drin in grundsätzlichen Strategie- und Aufbaufragen und das machte sehr Spass. Ich sah, wie einfach man etwas aufbauen kann. Als der Film langsam aus den Kinos verschwand, dachte ich darüber nach, was hier eigentlich so fantastisch funktioniert und die Menschen erreicht hatte. Das war eindeutig das Gratis-Element und das Medium Film. Mir wurde klar, dass man dies weiter ausnützen musste. Schnell war ich bei den Al Gore DVDs, welche am 29. März 07 veröffentlicht werden sollten und dass man die irgendwie gratis vergeben müsste. Ich besprach die Idee im myblueplanet-Team und Andreas Baldegger, damals ebenfalls im Umkreis der Klimainitiative dabei, fing Feuer und sagte mir, dass er diese Idee gerne umgesetzt hätte und mit mir zusammen die Verantwortung übernehmen wolle. Also sassen wir stundenlang zusammen und telefonierten rum, was man wie machen könnte. So entwickelten wir die Idee, dass wir Firmen DVDs sponsern lassen und Ihnen dafür einen Werbeplatz auf den Aussenhüllen der DVDs bieten. Da ich vom naturell ein Multiplikator bin, wollte ich das Element hinzufügen, dass die DVDs nicht behalten werden, sondern von Freund zu Freund weitergeben werden sollen.
Wir stellten die Projektidee
myblueplanet vor, fanden vier weitere freiwillige Helfer und fanden innerhalb ca. drei Wochen ganze 55 Firmen welche insgesamt 1000 DVDs sponserten. Diese verteilten wir dann an der Eröffnungsfeier von
myblueplanet, an alle Oberstufen-Schulen in der Stadt Winterthur, über die Stadtverwaltung und sogar an einem Fussball-Match in der "Bierkurve". Leider griffen die Medien dieses tolle Vorkommnis nicht gebührend auf; für uns war es aber trotzdem ein Riesen-Erfolg.
Myblueplanet wollte nach 4 Monaten diese Projekt beendet haben, ich persönlich hätte es auf die ganze Schweiz ausgedehnt und eine Stückzahl von 10'000 zu erreichen versucht. Es zu beenden stand für uns also ausser Frage. Also beendeten wir quasi den "Projekt-Piloten" und gründeten den Verein "Filme für die Erde" der uns jetzt erlaubte, DVDs verschiedenster Filme zu Nachhaltigkeit (also nicht nur zu Klimawandel) zu verteilen und auch schweizweit, hoffentlich bald auch Deutschland. Ein Spin-Off sozusagen.
Für wen ist der Service von "Filme für die Erde" gedacht?
Filme für die Erde ist für die Erde gedacht und zwar für diese ganze unfassbare, wunderschöne Synphonie von Lebewesen und planetarer Grundlage und dass sie uns erhalten bleibt.
Da wir Menschen mittlerweile den Zustand dieses System definieren, sind wir die Adressaten, bzw. unser Bewusstsein. Die DVDs gehen an die Menschen als private Wesen.
Wir schenken Wissen, mit der Bitte, es weiterzugeben. Die Gegenleistung ist die Aufmerksamkeit, welche aufgebracht wird; denn nur durch die Aufmerksamkeit der Menschen erschliesst sich das Wissen und die Inspirationen, die wir verteilen. Geschieht dies genug tief und nachhaltig, entsteht der Raum, in dem individuell verschiedene Entscheide gefällt werden und Handlung entsteht.
In der ersten Reihe sitzen bei uns die kulturell Kreativen, die LOHAS, Multiplikatoren und Meinungsbilder. Die holen dankbar unsere DVDs, bekommen einen einfachen Weg, etwas beizutragen und geben die DVDs rum. Sie öffnen die Türen, sprechen mit Menschen, machen auf etwas aufmerksam. Sie sind für uns alle pures Gold wert, darum schenken wir in Ihnen an unseren Anlässen Filmabend, DVD, Fachgäste, Bio-Aperos, unser ganzes Engagement. Man kann Ihnen gar nicht genug dankbar sein.
Wieviele Personen arbeiten mit Dir an dem Projekt und was machen sie?
Filme für die Erde ist ja ein gemeinnütziger Verein und hat einen Vorstand, der aus mir und zwei weiteren Personen besteht. Dieser kümmert sich um die grossen strategischen Fragen und ums Budget und dass ich eine Instanz habe, die mich hinterfragt und mir auf die Finger schaut. Andreas ist immer noch mit Herzblut dabei in der Rolle eines Beirates (strategisch und geschäftlich) und als Sponsor von Drucksachen. Und ich habe das Glück mittlerweile um die vier freiwillige Helfer zu haben, die sporadisch die eine oder andere Arbeit abnehmen, wie z.B. DVDs zu bekleben, Präsenz an Events, Administratives etc. In der äusseren Peripherie hat es dann noch mehrere Personen, welche Türen öffnen, mitdenken, kooperieren und viel beitragen. Ich bin total erfreut über all die Helfer. Fehlt nur noch ein Programmierer.
Woher stammen die Medien und verwendet ihr andere Vertriebswege ausser dem Versand, z.B. Online Video bzw. Video on demand?
Die DVDs werden legal bei DVD-Rechteinhabern gekauft. Fast alle unterstützen uns grossherzig und geben uns gute Preise. Diese DVDs werden zu 90% gratis verschenkt (meist an Events und Filmabenden oder über Netzwerke), andere werden über unseren Online-Shop verkauft, wobei jm. wählen kann "Weitergebe-Kleber" darauf zu bekommen, damit er diese DVDs selbst über seine Freunde in Umlauf bringen kann. Dies wird auch häufig gemacht, was mich immer sehr berührt.
Immer wieder mal gehen DVDs auch an Lehrer und Schulen und wir suchen im Moment eine Möglichkeit, dass Private DVDs für Schulen sponsern können.
An unseren Events und Filmabenden führen wir Filme auf und als weiteren "Vertriebsweg" sind auf unserer Website hunderte von youtube-Clips zu den vielfältigen Aspekten von Nachhaltigkeit integriert.
Momentan mache ich gerade Abklärungen, ob wir bereits den einen oder anderen Download anbieten könnten. Dies wird sicher eine weiterer wichtiger Kanal werden.
Wie finanzierst Du "Filme für die Erde"?
Filme für die Erde ist selbstlos, es beschenkt und inspiriert Menschen, ohne von Ihnen etwas zu verlangen und eigene Inhalte anbringen zu wollen. Dies betrachte ich als die Hauptfinanzierung, denn dies ist es, welche Menschen und Unternehmen veranlasst, Filme für die Erde ebenso selbstlos zu unterstützen.
Konkret kann kurzfristig die eigentliche Arbeit nur durch Sponsoring bezahlt werden. Erster grosser Hauptsponsor ist die Swisscom, welche unser Zielpublikum auf ihr eher unbekanntes, aber fundiertes
Umweltengagement aufmerksam machen möchte. Dies ermöglichte mal ein eigenes Büro zu beziehen und damit viele Schritte weiterzukommen. Langfristig und bei höheren Stückzahlen an verteilten DVDs ist es denkbar, dass das Sponsoring der DVDs plus Werbeeinnahmen das ganze finanzieren könnte. Bis jetzt finanziert auch meine Arbeit Filme für die Erde zu einem grossen Teil. Ich setze mich gegen die 100% ein und der Verein kann mich bis jetzt für ca. 25% bezahlen. Ich bekomme aber gefühlsmässig genug von Filme für die Erde zurück und bin sehr zufrieden, wie es sich entwickelt.
Was gibt es in nächster Zeit Neues bei "Filme für die Erde"?
Momentan setzen wir uns stark bez. der Peak Oil Thematik ein und haben schon 1300 DVDs des Films "
The Oil Crash" verteilt. Zu diesem Thema machen wir jetzt immer wieder spannende Events in verschiedenen Schweizer Städten. Thematisch möchte ich auch die Filme "
Monsanto, mit Gift und Genen" und "
The Next Industrial Revolution" (
Cradle to Cradle) in den Vordergrund bringen und da sitzen wir quasi in den Startlöchern. Super wär, ein Community-System und einen modernen Shop in unsere Website integrieren zu können, das benötigt im Moment aber noch zuviele Resourcen. Dann haben wir das "Portemonnaie mit Herz" entwickelt und werden es bald vorstellen - das wird wahrscheinlich sehr beliebt werden. Und es soll ein Promoter-Netzwerk entstehen, d.h. ein Netz von Menschen, welche gegen einen Unterstützungsbeitrag von uns regelmässig DVDs bekommen und rumgeben. Und sobald wir, hoffentlich in diesem Herbst, weitere Hauptsponsoren gefunden haben, können wir 1-2 weitere Stellen schaffen und so grössere Reichweite erarbeiten. Richtig gut wäre 10'000 DVDs pro Jahr zu verteilen und 500'000 Menschenleben zu streifen.
Welchen Aufgabe erfüllt das Blog innerhalb der Webseite?
Unser Blog ist sicher kein weiteres LOHAS-Produkt-Blog oder allgemeines Nachhaltigkeits-Blog, denn davon gibts es schon genug und zudem in einer inhaltlichen Qualität, in welcher wir sicher nicht mithalten können. Unser Fokus ist klar: "Filme und Videoclips zu Nachhaltigkeit". Das gibts noch nirgends und stellt einen echten Wert dar. Der Blog soll uns auch eine Möglichkeit bieten, Entwicklungen bekannt zu machen, die weder gleich in die Website noch in den Newsletter integriert werden können. Er soll die Website etwas lebendiger und interaktiver, z.B. durch Kommentare, machen und Links zu den vielen spannenden Nachhaltigkeits-Bloggern da draussen bieten. Bald wird er auch Titel bzw. Teaser deren Beiträge anzeigen, natürlich anständig verlinkt. Momentan fand ich nicht genug Zeit, den Blog zu pflegen. Mein Wunschtraum: ein kleines Webteam, das redaktionell mitarbeitet.
Welcher ist Dein Lieblingsfilm für die Erde und warum?
Es sind viele Filme, die mir sehr gefallen... mich interessiert das ganze Netz an Zusammenhängen und das entdeckt man, wenn man mehrere oder alle Filme schaut. Inspirierendstes Thema bzw. Lösungsweg find ich aber "Cradle to Cradle" von William McDonough und Michael Braungart und zwar v.a. deswegen, weil es ganz anders denkt, in anderen Bahnen, von völlig anderer Basis aus. Das ist sehr befreiend und bietet enormes Potential für Lösungen, bzw. die Probleme gar nicht zu verursachen, die wir heute haben. Meine liebsten Regisseure sind Luc Jacquet ("
Die Reise der Pinguine" und "Das Mädchen und der Fuchs"), Alastair Fothergill ("
Unsere Erde"), March Achbar ("
The Corporation") und Ray McCormack ("
The Oil Crash"). Diese arbeiten alle auch mit der inneren Welt des Beobachters und verstehen es, zu bewegen. Luc Jacquet bewegt mich dabei am tiefsten, er muss eine sehr, sehr feinfühlige und intelligente Person sein, ein Genie seines Fachs find ich.
Was bedeutet für Dich der Begriff Nachhaltigkeit?
Mir gefällt die Definition von Brundtlandt sehr gut (Ökologie, Ökonomie, Soziales).
Persönlich empfinde ich es deckungsgleich damit, zurück zu mir selbst zu kommen und ein Leben in Balance zu leben und meine emotionalen, körperlichen und geistigen-kreativen Bedürfnisse angemessen zu stillen. Für mich ist das auch rational logisch: Wenn ich in mir ruhe, mein Glück nicht im Aussen suche, merke ich früh, was mir fehlt und finde leicht einfache Wege, mir das auch zu geben; ohne andere Menschen dazu zu benutzen. So fällt das heute ökologisch belastende Bedürfnis nach Kompensation durch überflüssigen Konsum und konstante Sinnesstimulation weg.
Mich amüsiert die heutige Zeit auch: Wahrscheinlich wird ein grosser Teil der ökologischen Belastung des Planeten durch emotionale Kompensation verursacht. Die erste Massnahme, die den Leuten dazu einfällt ist natürlich: Mehr Technik! Das ist doch witzig. Für Ausserirdische wär das sicher zum auf die Oberschenkel klatschen. Soviel zu meiner sicher zu pauschalen Sichtweise auf das Ganze.
Wie prägt Nachhaltigkeit Dein Leben?
Das Streben nach mehr Nachhaltigkeit in meinem persönlichen Leben empfinde ich als spannende Entdeckungsreise sowohl im Praktischen als auch mit den Materialien, die ich tagein tagaus lese und anschaue.
Ich geniesse die hohe Freiheit und Unabhängigkeit, welche mir mein naher Arbeitsplatz gibt, sodass ich alle Besorgungen mit meinem Fahrrad machen kann.
Manchmal versauert sie mir auch Sachen, z.B. mein neues iPhone, welches ökologisch wahrscheinlich eine Katastrophe ist, aber workflow-mässig eine Offenbarung. Leider sah ich keine Wahlmöglichkeit und die Lust aufs iphone kombiniert mit dem praktischen Nutzen war zu gross.
Ein aktuelles Highlight: Vor zwei Monaten habe ich entdeckt, wie günstig und spannend auf dem Gemüsemarkt in der Stadt eingekauft werden kann und habe jetzt zwei Morgen pro Woche mehr, auf die ich mich freue. Ich liebe es Biobauern nach weiteren Zusammenhängen auszufragen und lerne mal endlich die Namen für die Dinge, welche ich esse.
Was glaubst Du kann "Filme für die Erde" für mehr Nachhaltigkeit tun?
Ich glaube, im normalen hektischen, sinnesüberreizten westlichen Leben braucht man neben all dem überbordenden Marketinggeschrei immer und immer wieder Erinnerungen ans Wesentliche, eben auch, die Lebensgrundlagen zu bewahren. Die Marketing-Abteilungen trimmen uns seit über 20 Jahren intensiv darauf Konsumenten zu sein und unsere eigenen Bedürfnis so schnell und oft wie möglich, oberflächlich, sofort und ohne Bedenken von "Kollateralschäden" zu befriedigen. Als Konsument muss ich es nur bezahlen können, dann ist es legitim. Egoismus und Eigeninteresse sind bei dieser Bevölkerungszahl aber kein Weg mehr, der das Überleben für die Spezies sichert. Wer macht Marketing für die wichtigen Dinge? Ich finde, Filme für die Erde hat auch etwas subversives, da wir essentielle Informationen an den Medien, Unternehmen und Politikern vorbeischmuggeln.
Die ersten zwei können nur, wenn sie sehr intelligent vorgehen, neue Informationen verbreiten, da sie marktwirtschaftlich ausgerichtet sind und pauschal gesagt, produzieren müssen, was gelesen und angeschaut werden werden will. Filme z.B. werden heute für definiertes Zielpublikum gedreht, welches Einnahmen verspricht; darum die endlosen Wiederholungen von Harry Potters, Disney-Sing-Sang und Superhelden. Und Unternehmen müssen produzieren, was gekauft werden will. Manche sind weit voraus und warten noch auf die Konsumenten. Die Politiker wiederum müssen schauen, dass sie gewählt werden, wollen sie die Welt verbessern. Manch einer verliert sich da und vertritt nur noch Dinge, welche ein statistisches Mehr haben und wagt nichts mehr. Es warten also alle drei auf den Einzelnen.
Anders der Ansatz bei Dokumentarfilmern, aber auch Bloggern: Sie veröffentlichen Filme und Texte für alle Menschen und über Themen, welche sie als wichtig entdeckt haben. Dass wir die DVDs verschenken, öffnet das Herz der Menschen und sie schenken der Empfehlung Vertrauen und schauen sich die Inhalte an. Bevor man vernünftig handeln kann, muss man erst mal die Informationen bekommen, was eigentlich da draussen Realität ist.
Was machst Du neben "Filme für die Erde" noch?
Bei mir ist privates und berufliches praktisch ungetrennt. Jetzt, wo sich ein so erfüllendes Betätigungsfeld wie Filme für die Erde für mich aufgetan hat, überlege ich mir "privat" vielleicht wieder baldeinmal in einer Band als Gitarrist mitzuspielen. Und sporadisches Gärtnern am Sonntag auf meine Balkon macht mir auch Spass. Privat bin ich auch ein Netzwerker. Ich bringe sehr gerne Menschen zusammen.
Wo trifft man Dich im Netz sonst noch an?
Skype,
Facebook,
Xing und mit einem
Filme für die Erde Channel auf youtube. Dort sieht man, was ich mir ansehe und wo ich die Zusammenhänge sehe. Das sind Stunden an aufregendem Material zu sehen. Networking ist für mich offline aber viel bereichernder, realer und persönlicher. Kommunikationen mit Usern würd ich im Moment am tollsten auf dem Blog finden.
Unter welchem keyword hättest Du am liebsten "Filme für die Erde" verlinkt?
Es wäre toll, wenn die Leute im Oktober alle DVDs von "Unsere Erde" bei uns kaufen, also: Unsere Erde. Ausserdem wäre es genial, wenn Filme für die Erde zu "
Cradle to Cradle", "
Cradle2Cradle", "
Materialeffizienz" und "
Ökoeffektivität" gefunden würde; wir haben auch die weltweit grösste Videoclip-Sammlung zu diesem Thema integriert plus die wichtigsten Links zum Thema und wollen Cradle to Cradle ja auch bald promoten. Weitere sind natürlich alle Filmnamen und der Begriff Nachhaltigkeit, wobei der eigentlich zu allgemein ist.
Welche wichtige Frage zu "Filme für die Erde" fehlt Deiner Meinung nach?
Wie kann man sich einbringen und mitmachen? Z.B. selbst DVDs an Events abholen, sponsern oder Promoter werden. Weitere
Ideen findet man hier.
Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast die Fragen zu beantworten.
Ich dank Dir ganz herzlich für den Raum, Dein Bloggen und die aufmerksamen Fragen!

Und praktischerweise kann ich jetzt alle auf diesen Beitrag verweisen, welche mich fragen, wie alles entstanden ist etc.