Bei der Durchsuchung von Burkhard Schröders Wohnung wurde sein PC beschlagnahmt. Für einen Journalisten ist das heutzutage ein elementares Arbeitsmittel. Um nicht zu lange auf den Rechner verzichten zu müssen, ist er einen Deal mit den Ermittlungsbehörden eingegangen: Die Festplatte sollte beim LKA kopiert und der Rechner dann seinem Eigentümer zurückgegeben werden. Im Gegenzug wurde der Einspruch gegen die Druchsuchung zurückgezogen und das fragliche Posting vor weiterem Zugriff aus dem Internet geschützt.
Aber das LKA meldet sich nicht. Jetzt will es Burkhard Schröder genau wissen und kündigt an, die Sache bis zum Schluss auszufechten. Ein mutiger Schritt. So etwas kann sich hinziehen und extremst an den Nerven zehren, auch wenn sich hinterher herausstellt, dass man im Recht ist. Aber einen anderen Weg den Irrsinn zu beenden gibt es wohl nicht.
Mittwoch, 26. November 2008
Jetzt will er es wissen
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