Leider haben beim Gewinnspiel "Get the Glass!" der californischen Milchverarbeiter nur US Bürger die Möglichkeit einen Preis zu ergattern. Da bleibt nur die Möglichkeit uns ohne Aussicht auf ein Milchglas an dem sehr schön gemachten Online Spiel zu erfreuen. An dem kurzweiligen Spiel werden sich nicht nur Milchliebhaber ihre Freude haben, Spielernaturen mit einem Sinn für schöne Optik kommen auch auf ihre Kosten. Es handelt sich dabei um ein Art Monopoly, das in eine virtuelle 3D Welt übetragen wurde. In dieser gilt es in jeder Würfelrunde eine Aufgabe zu erfüllen und bei Verstößen heißt es für den Spieler in "Milkatraz" einsitzen.
Wer sich dafür interessiert wie das Spiel erstellt wurde sollte sich das "Making-Of" der Entwickler ansehen. Wer nämlich denkt, die virtuelle Umgebung für das Spiel wurde ausschliesslich am Computer erzeugt irrt. Die Insel auf der die Szenerie handelt wurde erst als Modell gebaut und dann digitalisiert. Ähnlich wurde mit den Hauptdarstellern, den "Adachis" verfahren. Die animierten Szenen wurden zuerst von realen Schauspielern gespielt und die Bewegungsabläufe auf computergenerierte Figuren übertragen.
Das ist ein ganz schöner Aufwand für ein "bißchen" Milchwerbung, das Resultat kann sich aber wirklich sehen lassen.
Montag, 16. Juli 2007
Ein Milchglas gefällig?
Geschrieben von Michael Wenzl
um
12:00
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Tags für diesen Artikel: agrarmarketing, milch
Freitag, 13. Juli 2007
Sommertheater
Rechtzeitig zur parlamentarischen Sommerpause schreibt "Die Zeit", dass der Bundesrechnungshof (BRH) der CMA vorwirft Gelder zu verschwenden. Gelder die von den Landwirten im Rahmen der Abgaben zum Absatzfonds gezahlt werden. In der Folge erschien die Meldung, mehr oder weniger 1:1 übernommen, in weiteren Medien. Lediglich SPON würzt die Meldung in einem Artikel mit eigenen Recherchen.
Aus journalistischer Sicht stellt sich die Frage warum der Sachverhalt erst jetzt breit behandelt wird, die taz hatte über das gleiche Thema bereits vor 2 Wochen berichtet. Vor dem Hintergrund der Novellierung des Absatzfondsgesetzes stellt sich sich gar die Frage warum der Prüfbericht nicht zur Sitzung des Landwirtschaftsausschusses vorlag. Von Seiten der Opposition wird da natürlich der nicht unbegründete Vorwurf laut, dass die Regierung bzw. das Agrarministerium den Bericht aus dem Jahr 2006 dem Parlament vorenthalten hat.
Ich lasse es mal dahingestellt ob die Regierung in diesem Punkt zur Neutralität verplichtet ist, für schlechten demokratischen Stil halte ich es allemal. Allerdings muss sich die Opposition meiner Ansicht nach aber auch selbst an die Nase fassen und die Frage stellen warum man nicht beim Bundesrechnungshof nachgefragt hat ob zum Absatzfonds, oder einem seiner Organe, ein Prüfbericht existiert. Schliesslich könnte man sich auch noch die Frage stellen warum die Geschichte ausgerechnet jetzt hochkocht und ob da nicht das Kalkül dahintersteckt, dass das Thema bis zum Ende der Sommerpause ergebnislos durchkaut werden kann.
"Sommertheater" vollständig lesen »
Aus journalistischer Sicht stellt sich die Frage warum der Sachverhalt erst jetzt breit behandelt wird, die taz hatte über das gleiche Thema bereits vor 2 Wochen berichtet. Vor dem Hintergrund der Novellierung des Absatzfondsgesetzes stellt sich sich gar die Frage warum der Prüfbericht nicht zur Sitzung des Landwirtschaftsausschusses vorlag. Von Seiten der Opposition wird da natürlich der nicht unbegründete Vorwurf laut, dass die Regierung bzw. das Agrarministerium den Bericht aus dem Jahr 2006 dem Parlament vorenthalten hat.
Ich lasse es mal dahingestellt ob die Regierung in diesem Punkt zur Neutralität verplichtet ist, für schlechten demokratischen Stil halte ich es allemal. Allerdings muss sich die Opposition meiner Ansicht nach aber auch selbst an die Nase fassen und die Frage stellen warum man nicht beim Bundesrechnungshof nachgefragt hat ob zum Absatzfonds, oder einem seiner Organe, ein Prüfbericht existiert. Schliesslich könnte man sich auch noch die Frage stellen warum die Geschichte ausgerechnet jetzt hochkocht und ob da nicht das Kalkül dahintersteckt, dass das Thema bis zum Ende der Sommerpause ergebnislos durchkaut werden kann.
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Freitag, 6. Juli 2007
The Selly goes to ...
Nach 2005 und 2006 wird mit der Selly dieses Jahr zum dritten Mal der Preis für vorbildliche Konzepte im Bereich der Bio-Vermarktung vergeben. Der Preis wird in zwei Gruppen vergeben, dem Naturkostfachhandel und dem Lebensmitteleinzelhandel mit Bio-Sortiment. Wer die Preise erhalten wird steht bereits fest, ob die Preisträger sich an der Trophäe in Gold, Silber oder Bronze erfreuen dürfen erfahren sie aber erst auf der offiziellen Presiverleihung am 14. Oktober im Rahmen der Anuga in Köln.
Bei den Naturkostfachhändlern geht die Selly an:
Bei den Lebensmitteleinzelhändlern geht die Selly an:
Der Preis ist übrigens Teil der CMA Kampagne "Bio. Mir zuliebe".
Bei den Naturkostfachhändlern geht die Selly an:
Biolandmarkt Vienhues in Willich
Hermannsdorfer Landwerkstätten Glonn GmbH & Co.KG in München
Hofladen Domäne Fredeburg
Biohof Bobbert in Bielefeld
OrganiX Biomarkt GmbH in Stuttgart
viv BioFrischeMarkt Unbekannt & Buschek KG / Filiale Greifswalder Str. in Berlin
Biomichl GbR in Weilheim
EVG LANDWEGE eG in Lübeck
Vierlinden in Düsseldorf Benrath
Bei den Lebensmitteleinzelhändlern geht die Selly an:
REWE Scholand EH oHG in Mühlheim
tegut... gute Lebensmittel in Weimar
EDEKA Neukauf Martina Walter in Schöneiche
E aktiv markt Görge in Braunschweig
tegut... gute Lebensmittel in Mörfelden
H.R. Kirchner GmbH & Co.KG in Alzenau
Marktkauf Bielefeld
REWE Aupperle oHG in Fellbach
Der Preis ist übrigens Teil der CMA Kampagne "Bio. Mir zuliebe".
Geschrieben von Michael Wenzl
um
11:32
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Tags für diesen Artikel: bio, vermarktung
Donnerstag, 5. Juli 2007
Ökostrom im RZ 2
Wie einer Meldung auf ZDNet.de zu entnehmen ist, plant der Hoster Strato seine Rechenzentren in Berlin und Karlsruhe auf Ökostrom umzustellen. Ab dem 1. Januar 2008 soll der Strombedarf aus Wasserkraftwerken des Ökostromanbieters Naturenergie AG gedeckt werden.
Damit dürfte eine weitere Hürde um die Akzeptanz von Ökostrom in der IT genommen sein. Bisher waren vollständig auf Ökostrom umgestellte Rechenzentren eher ein Bereich von kleineren IT Dienstleistern. Mit Strato zeigt jetzt einer der großen, dass es durchaus möglich ist beim Stromverbrauch einen Blick in Richtung Nachhaltigkeit zu werfen.
Damit dürfte eine weitere Hürde um die Akzeptanz von Ökostrom in der IT genommen sein. Bisher waren vollständig auf Ökostrom umgestellte Rechenzentren eher ein Bereich von kleineren IT Dienstleistern. Mit Strato zeigt jetzt einer der großen, dass es durchaus möglich ist beim Stromverbrauch einen Blick in Richtung Nachhaltigkeit zu werfen.
Geschrieben von Michael Wenzl
um
18:05
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Tags für diesen Artikel: nachhaltigkeit, rz
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