Heute vormittag lief der Firefox auf meinem Notebook (Xubuntu Gutsy Gibbon) noch wunderbar. Jetzt startet er nicht mehr, rufe ich firefox in einem Terminal auf erhalte ich die Fehlermeldung "Bus error (core dumped)". Das kann eingentlich nur an dem zwischenzeitlich erfolgten Update (sudo apt-get upgrade) liegen und der Bugreport #133786 bestätigt meine Vermutung. Die dort vorgeschlagene Weg scheint jedenfalls bei mir Abhilfe zu schaffen:
sudo dpkg --purge --force-all firefox
sudo apt-get install firefox
Mittwoch, 14. November 2007
Firefox erzeugt bus error
Wer hätte es gedacht?
Es ist schon schlimm genug, dass die Polizei für ihre Ermittlungen auf die Dienste der Musikindustrie bzw. deren juristischer Vertreter zurückgreift. Aber der eigentliche Skandal der sich in der heise Meldung verbirgt ist der, dass sich die Musikindustrie als Nutznieser der Vorratsdatenspeicherung sieht. Vorbei sind dann wieder die Zeiten als die Provider die Daten nach wenigen Tagen gelöscht haben und damit die Strafverfolgung der Filesharer vereitelt haben. Jedenfalls wissen wir jetzt, dass Begehrlichkeiten geweckt wurden und es mit dem heraufbeschworenen Terrorhintergrund, der die Vorratsdatenspeicherung rechtfertigen soll, noch nicht genug ist. Da frage mich wirklich wegen welcher Lapalien das Fernmeldegeheimnis noch gestutzt werden soll.
Als die Pattenfirmen seinerzeit die unsinnigen kopiergeschützen CDs eingeführt hat habe ich keine CDs mehr gekauft die einen Kopierschutz hatten. Als nur noch DRM behaftete Musik als Download verfügbar habe ich auch die MP3-Download-Shops boykottiert. Für mich hat die Musikindustrie von vorne bis hinten verloren, leid tut es mir dabei nur um die wenigen wirklich guten Musiker die dort unter Vertrag sind. Deswegen werde ich jetzt aber auch nicht zum "Raubkopierer", mein CD Regal ist gut gefüllt mit Musik die mir gefällt und wenn mir nach neuen Klängen schaue ich mich einfach nach "freier Musik" um. Mit den Einheitsbrei der MI hält das allemal mit und Perlen finden sich auch immer wieder darunter, z.B Allison Crowe , All:My:Faults oder t r y ^ d. Mehr gefällig? In einem Wiki-Artikel habe ich vor einigen Tagen angefangen Quellen für legale und meist freie Musik Internet zusammenzutragen. Damit wäre zumindest die Diskussion um das Filesharing und dessen angeblich negativen Auswirkung für Musikindustrie und Künstler hinfällig.
Als die Pattenfirmen seinerzeit die unsinnigen kopiergeschützen CDs eingeführt hat habe ich keine CDs mehr gekauft die einen Kopierschutz hatten. Als nur noch DRM behaftete Musik als Download verfügbar habe ich auch die MP3-Download-Shops boykottiert. Für mich hat die Musikindustrie von vorne bis hinten verloren, leid tut es mir dabei nur um die wenigen wirklich guten Musiker die dort unter Vertrag sind. Deswegen werde ich jetzt aber auch nicht zum "Raubkopierer", mein CD Regal ist gut gefüllt mit Musik die mir gefällt und wenn mir nach neuen Klängen schaue ich mich einfach nach "freier Musik" um. Mit den Einheitsbrei der MI hält das allemal mit und Perlen finden sich auch immer wieder darunter, z.B Allison Crowe , All:My:Faults oder t r y ^ d. Mehr gefällig? In einem Wiki-Artikel habe ich vor einigen Tagen angefangen Quellen für legale und meist freie Musik Internet zusammenzutragen. Damit wäre zumindest die Diskussion um das Filesharing und dessen angeblich negativen Auswirkung für Musikindustrie und Künstler hinfällig.
Geschrieben von Michael Wenzl
um
14:45
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: überwachung
Ein Anflug von Konsumbereitschaft
Bei aller Begeisterung die ich für Technik aufbringe, bin ich was den Konsum selbiger angeht eher zurückhaltend. In aller Regel wird bei mir die Kaufentscheidung durch einen notwendigen Austausch, in der Regel der Defekt eines Gerätes ausgelöst. Genau das ist mir jetzt mit meinem PC widerfahren, der seit einem Netzteildefekt nur noch zwei Stunden am Tag in Betrieb sein will und dann seinen Dienst einstellt. Ein Austausch des Mainboards hätte umfangreiche weitere Aufrüstungen (CPU, Grafikkarte etc.) zur Folge gehabt und rückte die notwendigen Investition in einen Finanzrahmen in dem auch ein Notebook zu haben wäre. En Glück, dass mein bisheriges Notebook auch schon ein paar Jahre intensivster Nutzung auf dem Buckel hat und sich langsam den Austrag verdient hat.
Meine Wahl fiel auf das Modell ASUS X53Ke. Zunächst ist es vergleichsweise günstig und bietet als eines der wenigen Notebooks in der Preisklasse unter 800 EUR DVI und VGA zum Anschluss externer Monitore. Was die Verarbeitungsqualität des Geräts ist mir bis jetzt nichts gravierend negatives aufgefallen, Mit der Tastatur kann ich ausreichend schnell tippen, die Darstellung des Display ist einwandfrei und im Akkubetrieb komme ich im Moment auf eine Laufzeit von über 2,5 Stunden.
Nun aber zur Kritik, denn was mich wirklich an die Grenze der Kinderstube gebracht hat war das vorinstallierte Windows Vista Home Premium. Es gibt wohl keine einfachere Möglichkeit einen Rechner mit 2x 1.8 Ghz und 2 GB Hauptspeicher zu einem gefühlten 486er zu machen. Selbst nachdem der "Vista"-Darstellungsschnickschnack deaktiviert war und die Fenster wieder ansatzweise wie bei XP aussahen, war kein flüssiges Arbeiten möglich. Am Notebook selbst liegt es jedenfalls nicht, unter XP und Linux ist es selbst mit 3D Grafik angenehm schnell. Nun schreien es ja die Spatzen von den Dächern, dass Microsoft mit seinem Vista den Hardwareherstellern einen großen Gefallen getan hat da Vista-willige Anwender reihenweise neue Rechner kaufen. Wenn aber nagelneue Dualcore Rechner nicht für flüssiges Arbeiten ausreichen wird es schwierig eine Begründung dafür zu finden Vista einzusetzen.
"Ein Anflug von Konsumbereitschaft" vollständig lesen »
Meine Wahl fiel auf das Modell ASUS X53Ke. Zunächst ist es vergleichsweise günstig und bietet als eines der wenigen Notebooks in der Preisklasse unter 800 EUR DVI und VGA zum Anschluss externer Monitore. Was die Verarbeitungsqualität des Geräts ist mir bis jetzt nichts gravierend negatives aufgefallen, Mit der Tastatur kann ich ausreichend schnell tippen, die Darstellung des Display ist einwandfrei und im Akkubetrieb komme ich im Moment auf eine Laufzeit von über 2,5 Stunden.
Nun aber zur Kritik, denn was mich wirklich an die Grenze der Kinderstube gebracht hat war das vorinstallierte Windows Vista Home Premium. Es gibt wohl keine einfachere Möglichkeit einen Rechner mit 2x 1.8 Ghz und 2 GB Hauptspeicher zu einem gefühlten 486er zu machen. Selbst nachdem der "Vista"-Darstellungsschnickschnack deaktiviert war und die Fenster wieder ansatzweise wie bei XP aussahen, war kein flüssiges Arbeiten möglich. Am Notebook selbst liegt es jedenfalls nicht, unter XP und Linux ist es selbst mit 3D Grafik angenehm schnell. Nun schreien es ja die Spatzen von den Dächern, dass Microsoft mit seinem Vista den Hardwareherstellern einen großen Gefallen getan hat da Vista-willige Anwender reihenweise neue Rechner kaufen. Wenn aber nagelneue Dualcore Rechner nicht für flüssiges Arbeiten ausreichen wird es schwierig eine Begründung dafür zu finden Vista einzusetzen.
"Ein Anflug von Konsumbereitschaft" vollständig lesen »
Sonntag, 11. November 2007
Wieder einen Schritt weiter
in Richtung vollständiger Überwachung wollen die Volksvertreter unseren Staat bringen. Am Freitag wurde mit den Stimmen der Koalition das Gesetz zur Neuregelung zur Kommunikationsüberwachung beschlossen. Das genaue Abstimmungsverhalten der Abgeordneten kann diesem PDF Dokument entnommen werden. Da ich damit rechne, dass auch der Bundesrat das Gesetz durchwinkt, bleibt uns wohl nur noch der Weg über das Buncesverfassungsgericht. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat dazu eine Sammel-Verfassungsbeschwerde initiert, an der jeder teilnehmen sollte dem etwas einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung liegt.
Dass sich unsere Strafverfolgungsbehörden bereits jetzt schon an der Grenze des erträglichen bewegen zeigt der Fall Andrej H. Welche Auswirkung das auf die Lebenssituation der Betroffenen hat, wird im polylog unter dem Titel "Mein Leben als Terrorist" gezeigt. Ausführlicher und vor allem aus erster Hand berichtet Andrejs Frau in ihrem Blog über den Orwellschen Alptraum.
Dass sich unsere Strafverfolgungsbehörden bereits jetzt schon an der Grenze des erträglichen bewegen zeigt der Fall Andrej H. Welche Auswirkung das auf die Lebenssituation der Betroffenen hat, wird im polylog unter dem Titel "Mein Leben als Terrorist" gezeigt. Ausführlicher und vor allem aus erster Hand berichtet Andrejs Frau in ihrem Blog über den Orwellschen Alptraum.
Geschrieben von Michael Wenzl
um
10:43
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: überwachung
Donnerstag, 1. November 2007
Echt schnittig
Wenn es um das Mähen der Weide geht führt in der Regel kein Weg an einem Schlepper mit Kreiselmäher vorbei. Je nach Göße (eher "Kleine") der Weide ist das dann schon mal mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Glücklicherweise gibt es ja genug Technikfreaks die aus Leidenschaft zu alten Landmachinen selbige sammeln. Gelegentlich bietet sich der Eigentümer sogar noch als kostenlose Arbeitskraft an weil er so selten Gelegenheit hat seine Maschine in ihrer ursprünglichen Bestimmung einzusetzen - dagegen spricht natürlich rein gar nichts
.
Noch schöner wäre es wenn man die Mahd ohne Einsatz von Maschinen erledigen könnte, z.B. mit der Sense. Die hatte ich durchaus immer wieder im Einsatz, für größere Flächen fehlt mir dann doch die Ausdauer weil ich trotz vieler gutgemeinter Ratschläge schlicht zu ungeschickt dafür bin. Vielleicht sind ja die Fahrradrasenmäher auf treehuger eine Lösung für Mähen ohne Dieselverbrauch. Dabei dürften die meisten Basteleien eher für den Vorgarten taugen. Aber der Gedanke, dass ein Samstag ohne Rasenmäherlärm vergeht ist ja auch schon etwas. Möglicherweise lassen sich ja meine Nachbarn mit so einem Unikum auch mehr beeindrucken als wenn ich mit der Handmarie durch den Garten fetze, während sie ihre lärmenden Benzinmäher ausreiten.
Für die Weide könnte höchstens noch der Fahrradmähanhänger "Lawn Mower BOB" taugen, aber nur wenn das Gras noch niedrig steht. Ansonsten muss ich eben doch noch einen Mähbalken auftrieben der von einem Pferd gezogen werden kann.
Noch schöner wäre es wenn man die Mahd ohne Einsatz von Maschinen erledigen könnte, z.B. mit der Sense. Die hatte ich durchaus immer wieder im Einsatz, für größere Flächen fehlt mir dann doch die Ausdauer weil ich trotz vieler gutgemeinter Ratschläge schlicht zu ungeschickt dafür bin. Vielleicht sind ja die Fahrradrasenmäher auf treehuger eine Lösung für Mähen ohne Dieselverbrauch. Dabei dürften die meisten Basteleien eher für den Vorgarten taugen. Aber der Gedanke, dass ein Samstag ohne Rasenmäherlärm vergeht ist ja auch schon etwas. Möglicherweise lassen sich ja meine Nachbarn mit so einem Unikum auch mehr beeindrucken als wenn ich mit der Handmarie durch den Garten fetze, während sie ihre lärmenden Benzinmäher ausreiten.
Für die Weide könnte höchstens noch der Fahrradmähanhänger "Lawn Mower BOB" taugen, aber nur wenn das Gras noch niedrig steht. Ansonsten muss ich eben doch noch einen Mähbalken auftrieben der von einem Pferd gezogen werden kann.
Geschrieben von Michael Wenzl
um
12:05
| Kommentare (4)
| Trackbacks (2)
Tags für diesen Artikel: diy, landtechnik
(Seite 1 von 1, insgesamt 5 Einträge)






