Donnerstag, 31. Januar 2008
Wahlen schlagen Wellen
Mittwoch, 30. Januar 2008
Biercast
Das Küchenradio ist zu Gast in der Braumanufaktur im Forsthaus Templin und lässt sich von Jörg Kirchhoff in die Geheimnisse des Brauens einführen. Macht Lust auf mehr Biobier!
Montag, 28. Januar 2008
Gärtner aufgepasst
Wer sich mit Gewächshauszubehör eindeckt sollte darauf achten woher er dieses bezieht. Die falsche Bezugsquelle kann dazu führen, dass man eines Morgens unsanft von einem Trupp Polizisten aus dem Schlaf gerissen wird, der sich "mal umsehen möchte". Wer sagt da "so etwas gibt es nur in einer Bananenrepublik"? Mag sein - in der BRD aber auch. Mit der sensationellen Erfolgsquote von 36% wurden 214 Durchsuchungsbeschlüsse ausgeführt und dabei tatsächlich in 76 Fällen Beweise für illegale Aktivitäten vorgefunden. Als Begründung für die Durchsuchungsbeschlüsse musste ausreichen, dass die Beschuldigten in de Kundenkartei eines sog. Growshops auftauchten. Gießkannentaktik kommt dieser Ermittlungsmethode wohl am nächsten. Genauso gut hätte man alle Wohnungen in einer beliebige Straße einer beliebigen Großstadt durchsuchen könnnen, die Erfolgsquote wäre wahrscheinlich nicht viel schlechter gewesen.
Hektischer Aktionismus sollte auch bei der Justiz nicht den Denkprozess ersetzen. Die Aktion Himmel, erst hochgejubelt, dann zum Sturzbomber mutiert, dürfte doch eigentlich noch allen in Erinnerung sein.
via lawblog
Hektischer Aktionismus sollte auch bei der Justiz nicht den Denkprozess ersetzen. Die Aktion Himmel, erst hochgejubelt, dann zum Sturzbomber mutiert, dürfte doch eigentlich noch allen in Erinnerung sein.
via lawblog
Geschrieben von Michael Wenzl
um
20:00
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Tags für diesen Artikel: justiz
Ökostrom im RZ, jetzt wird es ernst
Vor nicht ganz einem 3/4 Jahr hat "der beste Hoster der WeltTM" angekündigt, dass seine Kunden ab 2008 die Möglichkeit haben ihre Server mit Ökostrom zu betreiben. Auf Nachfrage hiess es damals, dass damit Mehrkosten von 5 Euro pro 100W Leistung zu rechnen ist.
Nun, da das Jahr 2008 gekommen ist kündigt Manuell Schmitt in seinem Blog an, dass ab 1. Februar 2008 das komplette manitu-Rechenzentrum mit Ökostrom versorgt wird. Damit sich nicht nur das Gewissen sondern auch der Geldbeutel freut, ist das mit keinerlei Aufwand und Mehrkosten für die Kunden verbunden.
Selbstverständlich handelt es sich dabei nicht um grüngewaschenen Strom, sondern echten Ökostrom, der im Wasserkraftwerk Trier erzeugt wird. Eine vorläufige Zertifizierung als Ökostrom liegt nach Aussage von manitu Eigentümer Manuel Schmitt bereits vor, die entgültige steht kurz bevor. Damit sollte die CO2-neutrale Energieversorgung auch entsprechend transparent sein.
Nun, da das Jahr 2008 gekommen ist kündigt Manuell Schmitt in seinem Blog an, dass ab 1. Februar 2008 das komplette manitu-Rechenzentrum mit Ökostrom versorgt wird. Damit sich nicht nur das Gewissen sondern auch der Geldbeutel freut, ist das mit keinerlei Aufwand und Mehrkosten für die Kunden verbunden.
Selbstverständlich handelt es sich dabei nicht um grüngewaschenen Strom, sondern echten Ökostrom, der im Wasserkraftwerk Trier erzeugt wird. Eine vorläufige Zertifizierung als Ökostrom liegt nach Aussage von manitu Eigentümer Manuel Schmitt bereits vor, die entgültige steht kurz bevor. Damit sollte die CO2-neutrale Energieversorgung auch entsprechend transparent sein.
Geschrieben von Michael Wenzl
um
16:30
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Tags für diesen Artikel: nachhaltig, rz
Sonntag, 27. Januar 2008
Wer nichts zu verbergen hat - Teil 2
Wenn ich das, jenes und dieses lese, frage ich mich woher die Inbrunst kommt mit der wir zivilisierten Mitteleuropäer immer eifrig dabei sind anderen zu erklären was Demokratie ist und wie freie Wahlen funktionieren.
Wahlbeobachtern den Zugang zu Wahllokalen verwehren, weil sie die Wahl stören oder manipulieren könnten ist sicher der falsche Weg die Unsicherheit der Wahlhelfer beim Umgang mit den Wahlcomputern zu kompensieren.
Nachtrag: Der CCC hat seine Beobachtungen beim Einsatz der Wahlcomputer bei der Lantagswahl in Hessen in einer Presseerklärung zusammengefasst. Diskutiert wird das Thema weiterhin bei netzpolitik.org.
Was mich ehrlich erschüttert ist die Schizophrenie mit der die Wahlleiter versuchen Normalität vorzugauckeln. Per Fax warnen sie vor den Wahlbeobachtern des CCC als potentielle Störer der Wahl, um im gleichen Zug Wahlcomputer über Nacht bei Parteifunktionären zu lagern. Wenn das wirklich gängige Praxis ist, zeigt es wie wenig Wissen die Wahlleiter über die Technik haben, die hinter den Wahlcomputern steckt.
Wahlbeobachtern den Zugang zu Wahllokalen verwehren, weil sie die Wahl stören oder manipulieren könnten ist sicher der falsche Weg die Unsicherheit der Wahlhelfer beim Umgang mit den Wahlcomputern zu kompensieren.
Nachtrag: Der CCC hat seine Beobachtungen beim Einsatz der Wahlcomputer bei der Lantagswahl in Hessen in einer Presseerklärung zusammengefasst. Diskutiert wird das Thema weiterhin bei netzpolitik.org.
Was mich ehrlich erschüttert ist die Schizophrenie mit der die Wahlleiter versuchen Normalität vorzugauckeln. Per Fax warnen sie vor den Wahlbeobachtern des CCC als potentielle Störer der Wahl, um im gleichen Zug Wahlcomputer über Nacht bei Parteifunktionären zu lagern. Wenn das wirklich gängige Praxis ist, zeigt es wie wenig Wissen die Wahlleiter über die Technik haben, die hinter den Wahlcomputern steckt.
Geschrieben von Michael Wenzl
um
16:25
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Tags für diesen Artikel: politik, wahlcomputer
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