Dienstag, 26. Februar 2008
Barcode in Bayern ist sicher, sagt der Hersteller
Wie ich gerade bei netzpolitik.org gelesen habe, hat sich der Hersteller der Wahlsoftware mit einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet. Bei der AKDB (Anstalt für kommunale Datenverarbeitung) handelt es sich um eine Anstalt des öffentlichen Rechts, die vom bayerischen Städtetag, dem bayerischen Gemeindetag, dem bayerischen Landkreistag und dem Verband der bayerischen Bezirke getragen wird. Das hört sich hochoffiziell an, ist es aber nicht. Die AKDB ist gewinnorientiert und konkuriert mit anderen Softwareanbietern. Folglich hat ihre Einschätzung der Sicherheitsrisiken von Software und Verfahren den gleichen Stellenwert wie die Umweltschutzerklärungen der Autohersteller: Sie sind nicht ganz von der Hand zu weisen, im Detail könnte es aber gerne konsequenter sein.
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Geschrieben von Michael Wenzl
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Montag, 25. Februar 2008
Wählen oder Computerdaddeln?
Rechtzeitig sechs Tage vor den Kommunalwahlen in Bayern, wird der geplante Einsatz von Barcodescannern zur Stimmenauszählung vom CCC kritisiert. Dabei handelt es sich nicht um Wahlstifte wie sie für Hamburg vorgesehen waren und als manipulierbar entlarvt wurden. Die bayerischen Bürger können ganz normal mit Zettel und Stift ihre Kreuze auf dem Papier machen. Lediglich bei der Auszählung der Stimmen nutzen die Wahlhelfer den Barcode um die abgegebenen Stimmen auf einen PC zu übertragen. Das jeweilige Ergebnis aus den Wahllokalen wird dann auf einen Datenträger (USB-Stick) kopiert und mit den Stimmzetteln, sowie den PCs zum zuständigen Wahlamt transportiert. Das positive daran ist, dass, im Gegensatz zum "Hamburger Wahlstift" und den Wahlcomputer wie sie in Hessen eingesetzt wurden, bei möglichen Zweifeln die Papierstimmen zur Kontrolle manuell gezählt werden können. Davon abgesehen liefert die Wahlauszählung mit Barcodescannern immer noch genug Fehler- und Manipulationspontial, die den Einsatz fragwürdig machen.
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Geschrieben von Michael Wenzl
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um
18:29
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Mit Giften und Genen
Gerade im Konsumblog entdeckt und ohne weiteres Federlesen weiterempfohlen. Am 11. März, um 21.00 Uhr, zeigt arte die Dokumentation Monsanto, mit Gift und Genen. Marie-Monique Robin blickt in dem Dokumentarfilm hinter die Fassade des sauberen Bildes, das der Agrochemiekonzern in der Werbung über sich verbreiten lässt. Als Vorgeschmack sei das Interview mit der Regisseurin empfohlen, in dem sie über die dreijährige Recherche berichtet und die Verbraucher an ihre Macht zur Gestaltung der Märkte erinnert:
Das Problem von genveränderter Saat und Nahrung ist, dass es kein Zurück mehr gibt. Die Verbraucher sollen verstehen, dass sie die Wahl haben: kaufen oder nicht kaufen. Das ist unsere wichtigste Waffe im Kampf gegen die Marktbeherrschung in Sachen GMO und genveränderte Nahrungsmittel.
Sonntag, 24. Februar 2008
BioFach 2008 - Bloggertreffen
Die Organisation war perfekt, wahrscheinlich perfekter als die meisten Teilnehmer erwartet hätten. Ich kann beim besten Willen nichts finden was mir negativ aufgefallen wäre. Gut, Manuel hat nicht ganz Unrecht mit dem Buffet, zur Verteidigung muss ich aber auch sagen, dass was dort aufgefahren wurde um einiges besser war, als ich bei anderen Presse-Caterings schon erlebt habe.
Was mich etwas überfordert hat, war die Idee das Bloggertreffen als Brainstorming für eine zukünftige Nachhaltigkeitsveranstaltung zu nutzen. Nach sechs Stunden mit Vorträgen war mein Hirn einfach leer und ehrlich gesagt war mir das persönliche Gespräch einfach wichtiger. Insofern bin ich herwig auch sehr verbunden, dass er nicht auf die Einhaltung eines Abendprogramms gedrängt hat. Was man so liest, hat sich ein "harter Kern" dann aber doch noch durchgerungen einige Ideen zusammenzutragen. Vielleicht sollte ich das nächste Mal doch auch in Nürnberg übernachten. Gelohnt hätte es sich allemal, nicht nur um zum harten Kern zu gehören, sondern auch weil ein Tag BioFach einfach zu wenig ist.
Was mir bleibt ist mich zum dutzendsten Mal zu bedanken, bei herwig Danzer und Christoh Harrach für die Initiative zum Bloggertreffen. Bei Peter Ottmann von der NürnbergMesse, für den Mut sich auf das mitunter anarchistische Völkchen der Blogger einzulassen und natürlich Geoffrey Glaser für die perfekte Organisation und die gute Laune die er verströmt hat.
Samstag, 23. Februar 2008
Eklat bei der Mitgliederversammlung der EWU-Bayern
Bei der heutigen Mitgliederversammlung des Westernreitverbands EWU-Bayern in Horgau, haben die Querelen zwischen dem Vorsitzenden Rudolf Geisel und dem ehemaligen Vorstand Volkhard Hummel einen neuen Höhepunkt erreicht. Geisel brach die Versammlung nach einem Eklat um den Bericht der Kassenprüfer ab und erklärte in der Folge davon den Rücktritt des gesamten Vorstands.
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