Samstag, 30. August 2008
Zahlen Zahlen Zahlen
Peter Glaser ist im Zahlenrausch. Von Bundesbürgern die keine Gene in Tomaten vermuten, bis zur Verteuerung der Futtermittel.
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
um
09:19
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Tags für diesen Artikel: bio, gentechnik
Freitag, 29. August 2008
Im Zusammenhang gesehen
Herr Schäuble antwortet auf die Frage, ob staatlich erhobene und gespeicherte Daten sicher seien:
In welchem Land mögen die Meldeämter liegen, die Personendaten an Firmen weitergeben, die dann illegal damit Handel treiben. Nein, die Ausrede, dass der Handel ja nicht durch die Meldeämter stattfindet lasse ich nicht gelten - vertrauen verspielt (Quelle: taz.de)
Wer es nicht schon getan hat, sollte bei seiner Meldebehörde eine sog. Übermittlungssperre einrichten lassen. Damit wird zumindest ansatzweise die Weitergabe von Daten eingeschränkt. Wie weit diese Einschränkung geht, ist für jedes Bundesland getrennt geregelt. Für Bayern findet man die Details dazu im Behördenwegweiser, dort gibt es auch ein Formular mit der Antrag gestellt werden kann. Nicht von den Begriffen Auskunftssperre und Übermittlungssperre auf dem gleichen Formular irritieren lassen.
Die Auskunftssperre verhindert die Weitergabe von Meldedaten an private Stellen vollständig, setzt aber triftige Gründe voraus. Wobei ich mich gerade frage ob die Schludrigkeit mit der hierzulande mit persönlichen Daten umgegangen wird, nicht ein triftiger Grund ist, aus dem persönliche Gefahr für mich oder meine Angehörige folgt.
Für die Übermittlungssperre ist hingegen keine Begründung notwendig und verhindert die Weitergabe der Meldedaten
Wie gesagt, gilt so für Bayern, in anderen Bundesländern wird die Situation aber ähnlich sein. Im Zweifel einfach mal bei der Meldebehörde anfragen, dann merkt man dort auch, dass den Bürgern ihre Daten und deren Schutz wichtig sind.
Sie sind sicherer als die Daten, die im privaten, nicht-öffentlichen Bereich umlaufen. Sie sind auch sicherer als in anderen europäischen Ländern.Das schafft doch Vertrauen, oder? (Quelle: bild.de)
In welchem Land mögen die Meldeämter liegen, die Personendaten an Firmen weitergeben, die dann illegal damit Handel treiben. Nein, die Ausrede, dass der Handel ja nicht durch die Meldeämter stattfindet lasse ich nicht gelten - vertrauen verspielt (Quelle: taz.de)
Wer es nicht schon getan hat, sollte bei seiner Meldebehörde eine sog. Übermittlungssperre einrichten lassen. Damit wird zumindest ansatzweise die Weitergabe von Daten eingeschränkt. Wie weit diese Einschränkung geht, ist für jedes Bundesland getrennt geregelt. Für Bayern findet man die Details dazu im Behördenwegweiser, dort gibt es auch ein Formular mit der Antrag gestellt werden kann. Nicht von den Begriffen Auskunftssperre und Übermittlungssperre auf dem gleichen Formular irritieren lassen.
Die Auskunftssperre verhindert die Weitergabe von Meldedaten an private Stellen vollständig, setzt aber triftige Gründe voraus. Wobei ich mich gerade frage ob die Schludrigkeit mit der hierzulande mit persönlichen Daten umgegangen wird, nicht ein triftiger Grund ist, aus dem persönliche Gefahr für mich oder meine Angehörige folgt.
Für die Übermittlungssperre ist hingegen keine Begründung notwendig und verhindert die Weitergabe der Meldedaten
- an Religionsgemeinschaften
- an Parteien und Wählergruppen
- im Falle eine Alters- od. Ehejubiläums
- an Adressbuchverlage
- für Direktwerbung
- im Rahmen der einfachen Melderegisterauskunft über das Internet
Wie gesagt, gilt so für Bayern, in anderen Bundesländern wird die Situation aber ähnlich sein. Im Zweifel einfach mal bei der Meldebehörde anfragen, dann merkt man dort auch, dass den Bürgern ihre Daten und deren Schutz wichtig sind.
Geschrieben von Michael Wenzl
in IT
um
12:16
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Tags für diesen Artikel: überwachung, datenschutz
Google mag auch forestle nicht mehr
Mir ist das vor Jahren mit AdSense auch einmal passiert. Auf einem IT Portal hatte ich die Anzeigen geschaltet und ein paar Monate lief alles wunderbar, es trudelte sogar ein Scheck aus den USA ein, der die Serverkosten decken sollte. Kurz nachdem der Scheck ankam wurden mir die Anzeigen gekündigt und auch auf intensive Nachfrage keine Begründung geliefert. Lediglich die Aussage, dass Klickbetrug vorliege stand im Raum. In den Logdateien des Webservers konnte ich später recherchieren, dass ich sehr viele Zugriffe über proxies hatte, die zeitlich mit Klicks auf AdSense Anzeigen korrespondierten. Da hatte wohl jemand absichtlich auf die AdSense Anzeigen geklickt um mir oder dem eigentlichen Anzeigenkunden zu schaden. Deswegen wurde ich aber auch nicht mehr ins AdSense Programm aufgenommen.
Aber zurück zu forestle. Über die Idee mit Suchanfragen "grüne" Projekte zu finanzieren kann man denken wie man will. Ich halte es so: besser das Geld geht dort hin, als in Taschen wo schon genug davon ist. Schön wäre es natürlich wenn im Hintergrund nicht die google Suchtrosse agieren würden, aber daran wird sich in nächster Zeit nicht viel ändern. An forestle gefiel mir spontan, dass man mit der Suchleiste auch Anfragen andere Dienste, wie z.B. Wikipedia oder Mister Wong absetzen kann.
Mal sehen wie es ausgeht. Vielleicht schwenken die Macher von forestle ja auch auf yahoo um, so wie es bei Ecocho passiert ist.
Mittwoch, 27. August 2008
Was Monsanto unter Nachhaltigkeit versteht
Wie wichtig Nachhaltigkeit für Monsanto ist, zeigt sich z.B. darin, dass der für dieses Thema verantwortliche Mitarbeiter Michael Doane auf der Ebene eines Teamleiters angesiedelt ist. Nun könnte man auf so einer niedrigenen Hierarchiestufe einen Hauch Pioniergeist vermuten, Revolutionen wurde ja auch schon häufiger von unten angestossen. Hört man sich Michael Doanes Rede auf der Farm Progress Show (MP3) so an, verfliegt die Hoffnung aber schnell. Für ihn bedeutet Nachhaltigkeit vor allem Profit und der erwächst aus dem Ertrag. Diesen gilt es bis 2030 zu verdoppeln. So lautet auch das Versprechen, das er den amerikanischen Bauern gibt, dies mit noch besserem Saatgut und Pflanzenschutz durch Biotechnoligie zu bewerkstelligen. Natürlich schick verpackt hinter Begriffen wie Nahrungsmittelknappheit, Wassermangel, Erderwärmung und Entwicklungsländer. Man möchte Heulen, aber bestimmt nicht vor Rührung.
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Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
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17:51
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Sonntag, 24. August 2008
Vorgebohrt
Noch ist der Bohrer klein und reicht zu kaum mehr als dem Erforschen der oberen Grundwasserschichten.
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