New Holland macht mit dem NH2 den Schritt, der für die Landtechnik ebenso wichtig ist, wie für den Strassenverkehr. Weg von den fossilen Brennstoffen und hin zu alternativen Antrieben. Beim NH2 ist das ein Elektromotor, der seinen Strom aus einer Brennstoffzelle bezieht. Erzeugt wird der Strom aus Wasserstoff, der in einem Drucktank mitgeführt wird, und Sauerstoff aus der Luft. Geht es nach New Holland, dann wird der notwendige Wasserstoff aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugt, idealerweise gleich auf dem Betrieb, der den Traktor einsetzt. Das halte ich aber eher für Marketing, das ginge mit den heute üblichen Dieselmotoren und selbst gepresstem Pflanzenöl heute schon und hat sich in den letzten Jahren nicht durchgesetzt. Die Spezialisierung in der Landwirtschaft, hat auch da eine andere Realität, als die bunten Prospekte. Andererseits ist es dringend notwendig die Infrastruktur für sauber erzeugten Wasserstoff zu schaffen. Im Moment wird der überwiegende Teil des Wasserstoff aus Erdgas und Erdöl gewonnen und ist damit faktisch auch ein fossiler Brennstoff.
Der in Turin vorgestellte Schlepper ist ein Prototyp, was man dem futuristischen Äusseren auch sofort abnimmt. Ein verbessertes Modell ist schon in der Entwicklung zur Serienreife und soll 2010 auf den Markt kommen. Der NH2 hat übrigens 102 PS, was in Relation zur Grösse des Prototyps wenig wirkt. Dabei darf man nicht vergessen, bei Elektromotoren steht die volle Leistung bereits in niedrigen Drehzahlen zur Verfügung. Ich für meinen Teil finde die Vorstellung, man könnte die Felder bearbeiten, ohne den Begleitumstand des tuckernden Dieselmotors in den Ohren verlockend.
Der kleine Hengst wusste wohl nicht, dass am Wochenende schlechtes Wetter sein wird. Ansonsten hätte er sich bestimmt noch ein wenig Zeit gelassen um auf die Welt zu kommen.
Der Sportjournalist Jens Weinreich hat Ärger mit dem DFB, der gerichtlich ausgetragen wird. Die juristische Auseinandersetzung zehrt an seinen Nerven und auch an seinem Bankkonto. Mit dem nötigen Geld in der Hinterhand kann eine juristische Auseinandersetzung derartig in die Länge gezogen werden, dass nicht mehr das Recht entscheidet, sondern die pekuniäre Ausdauer. Wer im Fall DFB vs. Weinreich die fetteren Konten hat dürfte klar sein. Damit Jens Weinreich doch zu seinem Recht kommt, bittet er um Hilfe.
Die Hintergründe zu erklären würde den Rahmen sprengen. Jens Weinreich hat sie in seinem Hilferuf noch einmal kurz zusammengefasst. Der Artikel zeigt auch, dass es ihm nicht leicht fällt um Hilfe zu bitten, gerade deswegen sollte man nicht zögerlich sein ihm unter die Arme zu greifen. Es geht um etwas: das Recht auf freie Meinugsäusserung.
Auf dem Bloggertreffen vergangenen Freitag gab es den zaghaften Versuch über Blogs und deren Vernetzung als Mittel von Kampagnen zu diskutieren. Am Beispiel Weinreich vs. DFB könnten sich zeigen, dass es etwas auszurichten gibt.
Ein schönes Motto dafür ist herwig eingefallen in einem Kommentar geboren worden: Ein Zwanziger gegen Zwanziger!
Nun geht auch für mich die Biofach los. Heute fehlte bei der Anreise die Unterhaltung, im Gegensatz zu Vorgestern, bei der Fahrt auf die Nachhaltigkeitskonferenz. Jetzt steht erstmal ein kurzes Frühstück im Pressezentrum an und dann geht es auch schon los zu den ersten Terminen. Sobald es die Zeit zulässt werde ich dann die Artikel, die von den anderen Bloggern bisher über die BioFach und die Nachhaltigkeitskonferenz geschrieben wurden, auf bloggertreffen.org zusammenfassen.