Auslöser für das unerfreuliche Treiben ist ein Artikel von Stephan über ein "Fleischersatzprodukt" names valess, in dem er das Rezept zu einem "Soylent Green Burger" präsentiert, das just in dem Gewand der valess-Webseite daherkommt. Die technischen Hintergründe, wie das möglich ist, würden hier zu weit führen. Nur so viel: Es ist geradezu trivial und die Tatsache, dass es seit vergangen Dienstag bekannt ist und der Fehler auf valess.de immer noch nicht behoben ist, zeugt nicht unbedingt von adäquatem Problembewusstsein bei Campina. Es wäre sicher sinnvoller gewesen erstmal ein paar erfahrene Admins zu fragen, als gleich die Juristen loszujagen. Ich will hoffen, wenn es um die Produktion von Nahrungsmitteln geht, lassen sich die Rezepte nicht so leicht manipulieren.
Samstag, 27. Juni 2009
Eine unerfreuliche Mail von Campina
Auslöser für das unerfreuliche Treiben ist ein Artikel von Stephan über ein "Fleischersatzprodukt" names valess, in dem er das Rezept zu einem "Soylent Green Burger" präsentiert, das just in dem Gewand der valess-Webseite daherkommt. Die technischen Hintergründe, wie das möglich ist, würden hier zu weit führen. Nur so viel: Es ist geradezu trivial und die Tatsache, dass es seit vergangen Dienstag bekannt ist und der Fehler auf valess.de immer noch nicht behoben ist, zeugt nicht unbedingt von adäquatem Problembewusstsein bei Campina. Es wäre sicher sinnvoller gewesen erstmal ein paar erfahrene Admins zu fragen, als gleich die Juristen loszujagen. Ich will hoffen, wenn es um die Produktion von Nahrungsmitteln geht, lassen sich die Rezepte nicht so leicht manipulieren.
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
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23:28
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Donnerstag, 25. Juni 2009
Ein bisschen Schwund ist immer

Wenn im Getreidelager mal ein paar Kilo irgendwo aus der Förderanlage verschwinden, dann lässt sich das leicht verschmerzen und wenigstens freuen sich die Vögel über das Geschenk. Wenn ich aber wieder einmal lese, dass Millionenbeträge an Agrarsubventionen ausgerechnet in Betrieben landen, die hochgradig industrialisiert sind, geht mir das Messer in der Tasche auf. Keine Frage, das ist vollständig regelkonform, der Sinn erschliesst sich mir trotzdem nicht.
Noch mehr wundert es mich, dass man ausgerechnet in Bayern so einen Popanz um die Veröffentlichung der Subventionszahlungen macht. Strukturell gibt es hier überwiegend Kleinbetriebe, die im Jahr vielleicht ein paar tausend Euro Agrarsubventionen erhalten. Die grossen Summen landen, wie im übrigen Bundesgebiet auch, bei einigen wenigen industriell geprägten Grossbetrieben und der Nahrungsmittelindustrie. Nur wahrgenommen wird es anders. Mit der Heimlichtuerei bekommt die übrige Bevölkerung den Eindruck, dass beim Bauern nebenan Riesensummen versickern. Das ist nicht gerade das Vertrauen, das zwischen Erzeugern und Verbrauchern bestehen sollte.
Und so viel sollte auch klar sein, die Strafgelder, die wegen der bay. Weigerung wahrscheinlich zu zahlen sind, müssen von den Steuerzahlern getragen werden. Die sind dann zum zweiten Mal die Dummen. Erst dürfen sie nicht wissen was mir ihrem Geld passiert und dann sollen sie für die Profilierungssucht der bayerischen Regierung auch noch geradestehen.
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
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12:57
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Montag, 22. Juni 2009
Weißer Haflinger

Um die Rarität, die in dem Bild zu sehen ist, wird es wenigstens den zweiten, wenn nicht sogar den dritten Blick brauchen. Beide Pferde sind Haflinger, rechts in der bekannten Fellfarbe Lichtfuchs, wie man sie unterschiedlichen Brauntönen immer wieder sieht. Links davon steht ein weißer Haflinger. Dabei handelt es sich nicht etwa um einen Albino, sondern ebenfalls um einen Lichtfuchs, der so stark aufgehellt ist, dass sein Fell weiß ist.
Solche Phänomene sind auch bei anderen Pferderassen zu beobachten, verantwortlich dafür sind z.B. das Cream-Gen oder Grey-Gen im Erbgut des Pferdes. Dabei handelt es sich aber nicht im Gendefekte, sondern einfach eine Laune der Natur, die züchterisch ausgenutzt wird. Schimmel sind z.B. nicht anderes als braune od. schwarze Pferde, die durch das Grey-Gen weiß werden. Das Cream-Gen ist wiederrum beim Palomino dafür verantwortlich, dass sein Fell je nach Lichteinfall hellbraun bis weiß schimmert.
Was der Grund für die auffallend weiße Farbe bei dem Haflinger oben ist, entzieht sich aber meiner Kennntnis. Als ich das Pferd auf dem EWU Turnier in Dickenreishausen fotografiert habe ist es mir nicht weiter aufgefallen, sonst hätte ich die Reitern gefragt. Apropos fotografiert, mehr Bilder aus Dickenreishausen gibt es hier.
Freitag, 19. Juni 2009
Freizeitpark im Hanffeld - auf geht's

Meiner eigenen Ankündigung folgend, geht es morgen nach Garching-Hochbrück, zur Eröffnung des "Freizeitpark im Hanffeld". Für Ortsunkundige: der "Freizeitpark im Hanffeld" liegt an der nördlichen Stadtgrenze von München, gleich bei der Allianz-Arena, hat eine U-Bahn-Station direkt neben dem Eingang und wenn es doch unbedingt das Auto sein soll, gibt es jede Menge Parkplätze.
Ein bisschen hat mir Markus schon vor ein paar Wochen gezeigt und erzählt. Damals waren die Pflänzenchen noch keine 50cm hoch und von dem Labyrinth nicht viel mehr zu sehen als die Wege. Mittlerweile sollte der Hanf eine stattliche Größe erreicht haben und die leeren Flächen, die man im Bild oben noch sieht, mit weitere Attraktionen gefüllt sein. Der Filius freut sich jedenfalls schon auf den Spielplatz. Mein Interesse ist natürlich rein fachlicher Natur
Nachtrag: Bilder vom ersten Tag
Bild: Freizeitpark im Hanffeld
Donnerstag, 11. Juni 2009
trés chic
Mann muss so etwas einfach auch tragen können. Gesehen auf dem Wertachbrucker Thor-Fest in Augsburg.
Geschrieben von Michael Wenzl
in Bilder
um
21:01
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