Community Supported Agriculture (CSA) ist eine in Europa noch wenig verbreitete Kooperation zwischen Landwirten und Verbrauchern. Im Idealfall teilen sie sich Aufwände in der Arbeit und bei finanziellen Leistungen. Das hat für den Landwirt den Vorteil, dass er nicht das alleinige Produktions- und Preisrisiko trägt. Die Verbraucher haben im Gegenzug Einfluss auf die Anbaumethoden und werden mit vergl. günstigen Lebensmitteln hoher Qualität versorgt. Das funktioniert in kleinen Massstäben auch in Deutschland, ist aber noch weit davon entfernt im Mainstream angekommen zu sein. Katharina Kraiß und Thomas van Elsen haben den Artikel "Community Supported Agriculture (CSA) in Deutschland" (PDF) verfasst, der auch Beispiele für CSA Initiativen in Deutschland anführt.
Einen vergleichbaren Ansatz verfolgt die Genossenschaft Naturkäserei Tegernseer Tal eG. Um nicht vom Preisdiktat der Molkereien abhängig zu sein, haben sie eine eigene Käserei bei Rottach-Egern aufgebaut. Das Geld dafür kam über Einlagen zusammen, die von 800 Personen aus der Region gezeichnet wurden. Auch so können Landwirte und Verbraucher gemeinsam gestalten. Das kommt vielleicht auch denen entgegen, die für regionale Lebensmittel und eine transparente Produktion einstehenl, ansonsten aber eher weniger Bezug zur Landwirtschaft haben.
Ein Radiobeitrag über die Initiative lief gestern auf BR2.
Mittwoch, 14. Juli 2010
Community Supported Agriculture mal ganz praktisch
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
um
08:57
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Tags für diesen Artikel: alternativen, community supported agriculture, milch, regionalentwicklung, vermarktung
Freitag, 9. Juli 2010
Meet Your Farmer - Chase Farm
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
um
11:12
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Tags für diesen Artikel: alternativen, direktvermarktung
Donnerstag, 1. Juli 2010
e-miglia wir kommen (hoffentlich)
Bei all der Hektik um die Sponsorensuche, habe ich ganz vergessen, auch hier anzukünden, dass ich vor habe an einer Rallye für Elektrofahrzeuge teilzunehmen. Die e-miglia 2010 startet am 3. August in München und endet am 6. August in der Nähe des Gardasees. Dazwischen liegen 560 km und 4 Sonderprüfungen, die es gilt mit einem elektrisch angetriebenen Fahrzeug zu bestehen.
Die Anmeldung ist abgeschickt und sofern der Veranstalter sie akzeptiert, werden sich Jürgen Putzer und ich in einem TWIKE auf den Weg machen. Ordentlich Rückenwind gab es aus Hersbruck, allen voran Nachhaltigkeitsblogger herwig Danzer, der uns nicht zuletzt auch noch im aktuellen Newsletter, half Sponsoren zu gewinnen.
Selbstverständlich werden wir von den Vorbereitungen und der eigentlichen Rallye berichten. Auf anders-unterwegs.de wollen wir von unseren Erlebnissen erzählen. Wird bestimmt lustig.
Die Anmeldung ist abgeschickt und sofern der Veranstalter sie akzeptiert, werden sich Jürgen Putzer und ich in einem TWIKE auf den Weg machen. Ordentlich Rückenwind gab es aus Hersbruck, allen voran Nachhaltigkeitsblogger herwig Danzer, der uns nicht zuletzt auch noch im aktuellen Newsletter, half Sponsoren zu gewinnen.
Selbstverständlich werden wir von den Vorbereitungen und der eigentlichen Rallye berichten. Auf anders-unterwegs.de wollen wir von unseren Erlebnissen erzählen. Wird bestimmt lustig.
Geschrieben von Michael Wenzl
um
11:40
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Tags für diesen Artikel: elektromobilität, verkehr
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