Pressemitteilung NoPlanta
24.09.2010
Gerechtigkeit für die Gentechnik
Grüne Biotechnologie wichtiger Standortfaktor
Am Dienstag, dem 28. September stehen wieder einmal sechs selbst ernannte
Feldbefreier vor Gericht. Dieses Mal ist es ein Strafprozess in Aschersleben,
nahe Halle. Aber es ist kein Prozess wie Dutzende andere, die die Initiative der
irregeleiteten Öko-Terroristen „Gendreck weg“ seit 2006 führt. Dieser Prozess
ist erst der zweite überhaupt in der bundesdeutschen Geschichte, in dem es um
die Dreistigkeit der Verwüstung einer wissenschaftlichen Versuchsanlage geht. Am
renommierten Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenzüchtung
(IPK) in Gatersleben wurde 2008 ein Feld mit gentechnisch verändertem Weizen
angegriffen. In ihrer Verblendung stehen die Angeklagten noch zu der begangenen
Tat. Da wird in Aschersleben wohl kurzer Prozess mit ihnen gemacht werden.
Um unsere Unterstützung für das Amtsgericht Aschersleben zum Ausdruck zu
bringen, findet am Montag, dem 27. September, zwischen 17 und 18 Uhr eine
Demonstration in Aschersleben statt. Treffpunkt ist der Bahnhof Aschersleben,
von dort geht es dann in die Innenstadt, vorbei an der Landesgartenschau. Alle
Bürgerinnen und Bürger, die auf unabhängige Wissenschaft und industriellen
Fortschritt vertrauen, sind aufgerufen, in der Öffentlichkeit deutlich Stellung
zu beziehen.
Die Gentechnik-Kritiker behaupten immer wieder, dass fast 80% der deutschen
Bevölkerung keine Gentechnik auf dem Acker oder Teller haben wollten, und
deshalb dürfe sie nicht angewendet werden. Doch sie unterliegen einer falschen
Vorstellung von Demokratie. Derart weitreichende Entscheidungen wie den Einsatz
der Gentechnik darf man nicht dem Durchschnittsbürger überlassen, da er nicht
die Möglichkeit hat, sich mit allen Aspekten auseinander zu setzen.„Wir dürfen
nicht vergessen: Deutschland ist ein Chemiestandort! Die Verbreitung von
genmanipuliertem Saatgut schafft einen weltweiten Absatzmark für die
dazugehörigen Spritzmittel. Wenn wir uns dieser Technologie verschließen würden,
wären die wirtschaftlichen Auswirkungen unkalkulierbar“, sagt Udo Schwafel,
Sprecher der Initiative NoPlanta.
Diese Privatinitiative tritt nach seinen Aussagen dafür ein, dass kein Genom
unverbessert, keine Pflanze ohne Patentschutz, keine Nahrungsmittelproduktion
unkontrolliert bleibt. „Die Ewig-Gestrigen, die nicht verstehen wollen, dass die
nostalgischen Bedürfnisse des Einzelnen manchmal zurückstehen müssen für
Fortschritt und den Standort Deutschland, müssen endlich in ihre Grenzen
verwiesen werden“, ergänzt seine Kollegin Christin Müller. „NoPlanta kooperiert
eng mit den Stützen der Gesellschaft wie Bayer, BASF, KWS und Monsanto. Sie
besitzen das Knowhow und finanzielle Interesse um die Regierung und die Behörden
in dieser Frage sachgerecht zu beraten. Selbst bei einem sehr unwahrscheinlichen
Versagen der Gentechnik, bliebe der Standort-Vorteil für Deutschland gesichert:
die Pharma-Industrie wird sich in gewohnt professioneller Weise der neuen
Herausforderungen, wie Allergien oder sonstigen Eventualitäten, annehmen.“
Der Prozess ist öffentlich und kann live mitverfolgt werden. Er beginnt um 9.30
Uhr. Seien Sie dabei, wenn der lange Arm der Justiz, die sechs Angeklagten ihrer
verdienten Strafe zuführt!
Weitere Informationen unter:
www.noplanta.blogsport.de
Freitag, 24. September 2010
NoPlanta
Kam eben per Mail. Gar nicht mal schlecht, ich befürchte nur, den satirischen Unterton bemerkt nicht jeder.
Dienstag, 14. September 2010
Horsecast
Podcasts des Küchenradios wurden hier im Blog schon mal empfohlen. Dieses mal steht ein Pferdethema auf dem Programm: Philip Banse unterhält sich in der Lüneburger Heide mit dem Pferdezüchter Ulrich Ellenberg. Zum Anhören im Browser bitte hier lang oder einfach die MP3-Datei herunterladen.
Montag, 13. September 2010
Americana 2010 - geschafft
Nächstes Jahr gibt es auf der Westernreitmesse Americana eine Premiere: die Pause zum Vorjahresereignis wird nur ein Jahr sein. Danach geht es dann aber wieder im gewohnten Zweijahresrhythmus weiter und das ist gut so. Als Mischung aus Messe und Sportveranstaltung, ist sie eine Chimäre, deren Zusammenstellung mitunter Stirnrunzel proviziert. Der sportliche Teil ist über jeden Zweifel erhaben. Von Jugend bis Profi sind viele Disziplinen vertreten und verschaffen einen guten Überlick über die Westernreiterei. Schön ist auch, dass die Arena der Wettkämpfe jetzt in einer grösseren Halle beheimatet ist. Keine, die Sicht behindernden Säulen mehr und der Besucherstrom läuft nicht mehr unmittelbar neben dem Sandplatz vorbei. Die Vorführungen auf den kleineren Sandarealen fügen sich auch wunderbar ins Bild ein.
Was aber so gar nicht passt ist der latente Waffenkult. Der Name Americana spricht sicher auch ein gewisses Klientel an, das sich falsch verstandener Geschichtspflege bemüßigt. Mit Westernreiten hat dieser Karneval aber einfach nix zu tun. Wem das gefällt, nur zu, soll jeder tun was ihm gefällt und es gibt sicher eine Grauzone wo sich Amerika-Kult und Westernreiten überschneiden. Was zweifelsfrei jenseits diese Zone liegt, sind revolverattrapentragende Chargen. Liebe Leute, wir leben im 21 Jhd. und es gibt keinen Grund Waffen, auch wenn sie nicht funktionstüchtig sind, herumzutragen. Bei aller Begeisterung für Westernreiten, ist es das, was mich alle zwei Jahre zweifeln lässt die Americana zu besuchen. Mal sehen was nächstes Jahr gewinnt, Bedenken oder Neugierde.
Gelohnt hat es sich dieses Jahr auf jeden Fall der Neugierde den Vorzug zu geben zu geben und diie Abendveranstaltung am Samstag, das "Cutting Spectacular", zu besuchen. Gut, der Cutting-Wettbewerb am Anfang, war etwas zäh, aber das ist halt auch typisch Westernreiten, da geht es nicht immer so flott zu wie bei der Fliege im Mixer. Mit dem Rahmenprogramm und der Wettbewerb im Working Cowhorse haben noch reichlich zugelegt. Besonders nett, beim Working Cowhorse gab es auch einen Haflinger zu sehen, wenn auch nicht als Teilnehmer, so doch immerhin als fähiger "Ausputzer".
Förmlich entzündet wurden die Zuschauer bei den ukrainischen Kosaken, die eine phänomenale Vorstellung boten. Mit einer schwenkenden Kamera kann man nur schwer die Geschwindigkeit vermitteln, wie schnell die Pferden waren, doch einen Eindruck von der Darbietung gibt dieses schon ältere Video durchaus:
Bevor ich es vergesse, eine positive Neuerung in diesem Jar war der Livestream von der Americana 2010, der kann wegen mir gerne zur Dauereinrichtung werden.
Was aber so gar nicht passt ist der latente Waffenkult. Der Name Americana spricht sicher auch ein gewisses Klientel an, das sich falsch verstandener Geschichtspflege bemüßigt. Mit Westernreiten hat dieser Karneval aber einfach nix zu tun. Wem das gefällt, nur zu, soll jeder tun was ihm gefällt und es gibt sicher eine Grauzone wo sich Amerika-Kult und Westernreiten überschneiden. Was zweifelsfrei jenseits diese Zone liegt, sind revolverattrapentragende Chargen. Liebe Leute, wir leben im 21 Jhd. und es gibt keinen Grund Waffen, auch wenn sie nicht funktionstüchtig sind, herumzutragen. Bei aller Begeisterung für Westernreiten, ist es das, was mich alle zwei Jahre zweifeln lässt die Americana zu besuchen. Mal sehen was nächstes Jahr gewinnt, Bedenken oder Neugierde.
Gelohnt hat es sich dieses Jahr auf jeden Fall der Neugierde den Vorzug zu geben zu geben und diie Abendveranstaltung am Samstag, das "Cutting Spectacular", zu besuchen. Gut, der Cutting-Wettbewerb am Anfang, war etwas zäh, aber das ist halt auch typisch Westernreiten, da geht es nicht immer so flott zu wie bei der Fliege im Mixer. Mit dem Rahmenprogramm und der Wettbewerb im Working Cowhorse haben noch reichlich zugelegt. Besonders nett, beim Working Cowhorse gab es auch einen Haflinger zu sehen, wenn auch nicht als Teilnehmer, so doch immerhin als fähiger "Ausputzer".
Förmlich entzündet wurden die Zuschauer bei den ukrainischen Kosaken, die eine phänomenale Vorstellung boten. Mit einer schwenkenden Kamera kann man nur schwer die Geschwindigkeit vermitteln, wie schnell die Pferden waren, doch einen Eindruck von der Darbietung gibt dieses schon ältere Video durchaus:
Bevor ich es vergesse, eine positive Neuerung in diesem Jar war der Livestream von der Americana 2010, der kann wegen mir gerne zur Dauereinrichtung werden.
Dienstag, 7. September 2010
Livestream von der Americana 2010
Offiziell öffnen sich die Tore der Americana 2010 erst morgen, die Wettkämpfe in den verschiedenen Westernreitdisziplinen laufen aber bereits. Beim Stöbern bin ich über einen Livestream aus der Reithalle gestolpert. In der Hoffnung, dass der auch noch in den nächsten Tagen online ist, binde ich ihn hier ein:
reiningonline on livestream.com. Broadcast Live Free
(Seite 1 von 1, insgesamt 4 Einträge)






