Nein, ich meine nicht die Bauern, denen der Volksmund gerne einen Hang zum Lamentieren andichtet. Es geht mir um die armen deutschen Premiumautohersteller die sich durch den Richtlinienvorschlag der EU zum CO2-Ausstoß gegängelt fühlen. Selbst der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel stösst ins gleiche Horn und sieht darin einen Wettbewerbskrieg gegen die deutsche Autoindustrie.
Mich würde wirklich mal interessieren wer den Unternehmen befohlen hat ihre Entwicklungsarbeit auf viel zu große und schwere Fahrzeuge zu konzentrieren. Das war eine schlichte Fehlentscheidung der Führungsetagen. Die nächste könnte schon vor der Türe stehen wenn man jetzt statt mit Ingenieursarbeit den Entwicklungsrückstand aufzuholen, lieber auf Lobbyarbeit setzt.
Sigmar Gabriel sei an dieser Stelle gesagt, dass er Umweltminister und nicht "Autominister" ist. Das Auto ist nun einmal ein wesentlicher CO2 Produzent, da hilft alles Schönreden nichts. Taten sind gefragt und nicht andauerndes Rumjammern!







So lange die Menschen weiterhin ein möglichst großes und hässliches Prestigeobjekt vor der Garage stehen haben wollen, werden die Dinger auch produziert.
Also nicht über die bösen Autohersteller schimpfen, sondern einfach dafür sorgen, dass große Spritfresser uncool werden.
Gerhard Zirkel
Klar ist, dass die Automobilindustrie einer der wichtigsten deutschen Industriefaktoren ist. Aber klar ist auch, dass es sich um eine der arbeitsextensivsten deutschen Industrien handelt. Nicht umsonst gehört Mr.Porsche zu Deutschlands Top-Verdienern. Und der hat wirklich Glück, dass ihn kein Südsee-Insulaner, dessen Insel gerade untergeht wegen Sachbeschädigung an den Kragen geht.
Natürlich wusste die deutsche Automobilindustrie schon seit Jahren, wo es CO2-mässig lang geht.
Aber damit lässt sich an der Börse keine Mark machen.
UND DARAUF KAM ES DOCH SCHLIESSLICH AN, UND NICHT AUF SON PAAR POPELIGE SUEDSEEINSULANER!
Wie war das noch:
Gewinne privatisieren, Schäden sozialisieren!!!