Gestern gabs die ersten Meldungen zu neuen Gammelfleischfunden in München und eben las ich einen Artikel bei Spiegel Online, der mich doch zu einigen Kommentaren inspiriert: Mehrere Tonnen Dönerspieße hätte nach dem Auftauen "grünlich und ekelerregend" ausgesehen. Ja wer taut die denn auf? Der gemeine Dönerspieß wird doch am besten gefroren in Betrieb genommen und am besten noch mit Folie gegrillt. Das Grünstadium kann so elegant übersprungen werden. Nein aber im Ernst, das Zeug soll schon 4 Jahr über der Zeit gewesen sein. Da muß der Typ das entweder im Kühlhaus vergessen haben oder aber er hatte ein sehr sicheres Gefühl, was Kontrollen angeht. Immerhin wäre ja zu erwarten gewesen, dass nach der letzten Geschichte vor knapp einem Jahr jeder seine Leichen aus den Kühlhäusern räumt.
Bärbel Höhn möchte die ganze Lebensmittelüberwachung gerne von Berlin aus lenken. Ich denke nicht, dass das eine Frage der zentrale Lenkung ist; eher schon ein Personalproblem. Aber wenn die Münchener das nicht selbst merken und ein paar mehr Kontrolleure einstellen? So kurz vor dem Oktoberfest ist das jedenfalls nicht die beste Werbung.







Entsorgungskosten dürfen nicht so hoch sein, dass eben nur über den Verbraucher "entsorgt" wird!
Ich weiss ja nicht wie das ausserhalb von Bayern gehandhabt wird, aber aus meiner Erfahrung mit der Lebenmittelkontrolle kann ich nur sagen, dass die zwar recht effektiv Verwarnungen wg. zerbrochener Fliesen in Küchen aussprechen, ansonsten aber gar nicht die Möglichkeiten haben Betrügereien auf die Spur zu kommen.