Der Überschrift kann man getrost ein Fragezeichen anhängen. Denn ob wir, wie im Beitrag von hitec dargestellt wurde, grössere Maschinen und bessere Software die Landwirtschaft nachhaltig revolutionieren, können erst folgende Generationen wissen. Zweifellos wird aber Technik ein stärkere Bedeutung in der Landwirtschaft bekommen. Darum ansehen und selbst eine Meinung bilden. Dabei vor allem darauf achten was für ein Betrieb da als technisches Musterbeispiel vorgestellt wird und sich die Frage stellen, ob so eine Betriebsgröße das ist, was wir uns als nachhaltige Landwirtschaft vorstellen.
Soziologisch interessant interpretiert, aber auch einigen Dünkel ofenbarend, ist übrigend die Feststellung, dass mit zunehmender Technisierung, der Landwirt wieder in seine Rolle als Gutsherr, der unzählige Arbeitskräfte befehligt, zurückkehrt. Mich persönlich stört es ja nicht die erste Arbeitslraft auf dem Hof zu sein, aber ich sehe die Lösung der Hungerproblematik ja auch nicht darin, die Produktion um jeden Preis in die Höhe zu fahren.
Dienstag, 17. August 2010
Chips auf dem Acker - Die nächste Agrarrevolution
Sonntag, 18. Juli 2010
Lauter Kühe
Mittwoch, 14. Juli 2010
Community Supported Agriculture mal ganz praktisch
Community Supported Agriculture (CSA) ist eine in Europa noch wenig verbreitete Kooperation zwischen Landwirten und Verbrauchern. Im Idealfall teilen sie sich Aufwände in der Arbeit und bei finanziellen Leistungen. Das hat für den Landwirt den Vorteil, dass er nicht das alleinige Produktions- und Preisrisiko trägt. Die Verbraucher haben im Gegenzug Einfluss auf die Anbaumethoden und werden mit vergl. günstigen Lebensmitteln hoher Qualität versorgt. Das funktioniert in kleinen Massstäben auch in Deutschland, ist aber noch weit davon entfernt im Mainstream angekommen zu sein. Katharina Kraiß und Thomas van Elsen haben den Artikel "Community Supported Agriculture (CSA) in Deutschland" (PDF) verfasst, der auch Beispiele für CSA Initiativen in Deutschland anführt.
Einen vergleichbaren Ansatz verfolgt die Genossenschaft Naturkäserei Tegernseer Tal eG. Um nicht vom Preisdiktat der Molkereien abhängig zu sein, haben sie eine eigene Käserei bei Rottach-Egern aufgebaut. Das Geld dafür kam über Einlagen zusammen, die von 800 Personen aus der Region gezeichnet wurden. Auch so können Landwirte und Verbraucher gemeinsam gestalten. Das kommt vielleicht auch denen entgegen, die für regionale Lebensmittel und eine transparente Produktion einstehenl, ansonsten aber eher weniger Bezug zur Landwirtschaft haben.
Ein Radiobeitrag über die Initiative lief gestern auf BR2.
Einen vergleichbaren Ansatz verfolgt die Genossenschaft Naturkäserei Tegernseer Tal eG. Um nicht vom Preisdiktat der Molkereien abhängig zu sein, haben sie eine eigene Käserei bei Rottach-Egern aufgebaut. Das Geld dafür kam über Einlagen zusammen, die von 800 Personen aus der Region gezeichnet wurden. Auch so können Landwirte und Verbraucher gemeinsam gestalten. Das kommt vielleicht auch denen entgegen, die für regionale Lebensmittel und eine transparente Produktion einstehenl, ansonsten aber eher weniger Bezug zur Landwirtschaft haben.
Ein Radiobeitrag über die Initiative lief gestern auf BR2.
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
um
08:57
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Freitag, 9. Juli 2010
Meet Your Farmer - Chase Farm
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
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11:12
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Donnerstag, 17. Juni 2010
Nicht mal geschenkt
Wer kommt denn ausgerechnet in einer gentechnikfreien Region jemand auf die Idee sich Müller Milch als Sponsor für einen Trimm-Dich-Parcour auszusuchen? Zwei Gemeinderäte von Prien, im Landkreis Rosenheim, sehen das ähnlich und haben der Anlage im Eichental ihre Zustimmung verweigert als es im Bauausschuss behandelt wurde. In der Folge sind die bereits angelaufenen Baumassnahmen gestoppt worden. Ende Juni soll das Vorhaben im Gemeinderat diskutiert werden.
In Bremen, Euskirchen, Dresden, Mannheim, Münster, Duisburg, Leipzig und München war man da nicht so wählerisch.
[via]
In Bremen, Euskirchen, Dresden, Mannheim, Münster, Duisburg, Leipzig und München war man da nicht so wählerisch.
[via]
Dienstag, 15. Juni 2010
Urlaub auf dem Grimmhof
Bei aller Euphorie, es gab auch Schattenseiten, Des Tourismus fordert leider auch im Allgäu seine Opfer. Im Winter wenn der Schnee liegt fällt das vielleicht nicht so auf. Im Sommer stechen einem die Schneisen, die für Straßen, Lifte und Abfahrtsstrecken geschlagen wurden dafür umso stärker ins Auge. Auf der einen Seite mag man es noch verstehen, dass daran auch für viele Bauern die Existenz hängt. Die Frage ob es nicht auch eine Nummer kleiner geht und dadurch evtl. auch attraktiver wird, sollte man sich auch mal stellen. Ein persönliches Fiasko erlebte ich mit Vodafone. Um im "Notfall" auch während des Urlaubs arbeiten zu können, habe ich mir Vodafone Websessions zugelegt. Klar war dabei, dass es in Thalkirchdorf kein UMTS geben würde, nur das langsamere GPRS. Doch selbst das war so langsam, dass damit nicht einmal Mails abgerufen werden konnte. Interessanterweise klappte es mit dem E-Plus-Netz, das ich im Handy nutze wunderbar.
Zum Schluss noch ein (Geheim-) Tipp. In Oberstaufen muss man unbedingt "Das Blaue Haus" besucht haben.
Freitag, 28. Mai 2010
Da hat die Stiftung Warentest ordentlich Staub aufgewirbelt wo gar keiner ist
Vielleicht ist das jetzt endlich eine Lehre für alle, die Bio mit Gesundheitsargumenten an die Leute bringen wollen. Die Geschichte ist halt ein wenig komplizierter, daran ändern auch Schlagzeilen wie "Bio ist nicht besser" oder "Bio hat Schwächen" nichts.
Den ganzen Bohei bringt Markus C. Schulte von Drach in der SZ auf den Punkt:
Ansonsten sei zur weiteren Lektüre empfohlen:
Tester halten Bio nicht für gesünder auf taz.de
Stiftung Warentest meint, bio sei nicht besser auf naturkost.de
Äpfel und Birnen verglichen von Till Westermayer
Den ganzen Bohei bringt Markus C. Schulte von Drach in der SZ auf den Punkt:
Wenn es eine "Bio-Lüge" gibt, dann sind es also diese Verbraucher, die in erster Linie an sich selbst denken und die sich in die Tasche lügen - unterstützt von jenen Unternehmen, die ihre Illusionen - leider - anfeuern.
Ansonsten sei zur weiteren Lektüre empfohlen:
Tester halten Bio nicht für gesünder auf taz.de
Stiftung Warentest meint, bio sei nicht besser auf naturkost.de
Äpfel und Birnen verglichen von Till Westermayer
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
um
17:57
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Tags für diesen Artikel: bio, stiftung warentest

Jäger vs. Geocacher
Nun ignorieren wir mal die Hybris der selbsternannten Naturschützer, die sich an der Bayerischen Verfassung schadlos halten wollen. Ich frage mich, warum eine vergleichsweise kleine Gruppe wie die Jäger, sich notorisch über alles beschwert was sich in der Natur bewegen will. Geocacher sind ja nicht die ersten, die zum Feindbild erklärt werden. Da waren schon die Mountainbiker, Reiter und wenn es ganz bunt wird, werden sogar Spaziergänger Störenfrieden erklärt.
Sicher, es gibt immer mal wieder Leute, die über die Strenge schlagen und der Natur unnötigen Schaden zufügen. Auf der anderen Seite muss man sich aber auch die Frage stellen, woher sie es anderes wissen sollen. Respektlosigkeit gegenüber der Natur ist ein gesellschaftliches Phänomen. In dem Zusammenhang sehe ich Geocaching als Chance an, den Respekt wieder zu lernen. Das geht nämlich sehr gut wenn man sich in der Natur, in dem Fall dem Wald, bewegt. Dabei darf der Wald gerne ein Spielplatz sein, auch wenn das nicht jedem gefällt. Der Lerneffekt dürfte spielerisch jedenfalls höher ausfallen, als wenn mit erhobener Flinte vom Hochsitz herab doziert wird. Der Trick an der Sache wäre einmal mehr das Miteinander.
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
um
08:51
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Tags für diesen Artikel: geocaching, jagd

Mittwoch, 26. Mai 2010
BDM sammelt Geld für Rechtsstreit mit Sachsenmilch

Aus den Hintergrundinformationen des BDM zum Rechtsstreit mit Sachsenmilch:
Die zum Müller-Konzern gehörende Sachsenmilch hat den BDM, den Landesbauernverband Brandenburg und einzelne Milcherzeuger wegen der Demonstrationen vor der Sachsenmilch in Leppersdorf im Rahmen des Milchlieferstopps 2008 verklagt. Am 30. April erging nun durch das Landgericht Bautzen das Urteil, Blockaden zukünftig zu unterlassen sowie Schadensersatz zu leisten. Zur Schadenshöhe soll nun ein Sachverständigengutachten eingeholt werden.
Der BDM wird das so nicht unwidersprochen hinnehmen und hiergegen Berufung einlegen, weil er sich sein Demonstrationsrecht nicht nehmen lassen will und der Firma Sachsenmilch keinen Schaden verursacht hat.
Die Berufung kostet natürlich jede Menge Geld. Wer seinen Beitrag dazu leisten will, kann dies mit einem einfachen Anruf, einer Überweisung oder einem Zuwendungsformular.
Mehr Information dazu auf der Webseite des BDM.
Dienstag, 25. Mai 2010
Web 2.0 auf oekolandbau.de
Lassen Sie diejenigen, die Ihre Produkte kaufen, an Ihrer Arbeit teilhaben und wecken sie Begeisterung für die Geschichten hinter ihren Lebensmitteln. Je aktiver sie sind und einzigartiger, desto mehr werden Ihnen im Internet zuhören und sich für sie interessieren.
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
um
07:40
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Tags für diesen Artikel: hendrik haase, web2.0

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