Während sich die Landwirtschaft mit den Folgen des Dioxin-Skandals herumschlägt, lässt die Agrarindustrielobby keine Gelegenheit aus um zu betonen, dass es sich beim Dioxin im Futtermittel um kriminelle Einzelfälle handelt. Gut gebrüllt Löwe! Denn im Fahrwasser der Öffentlichkeitsarbeit kommt es möglicherweise zu einer Aufweichung bei der Zulassung von Pestiziden. Bisher hat das Umweltbundesamt dabei ein Vetorecht und kann den Einsatz allzu gefährlicher Stoffe verbieten. Das gefällt den Herstellern selbstverständlich gar nicht und daher freuen sich bestimmt über die Idee dieses Vertorecht zu kippen. Ganz Neusprech heisst das dann "Zulassungsvereinfachung" oder "Wettbewerbsentzerrung"
Der Redaktion von ARD-Sendung Monitor liegt der bisher unveröffentliche Gesetzentwurf vor und stellt daher die Frage ob wir bald noch mehr Gilft im Essen haben.
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