Seit dieser Woche gibt es für den Landkreis Augsburg neue Bodenrichtwerte. Das sind durchschnittliche Quadratmeterpreise, die anhand von Grundstücksverkäufen der vergangen Jahre ermittelt wurden. Betrachtet werden dabei alle Grundstücksarten, also Bau- und Ackerland. Bei den landwirtschaftlichen Flächen zeigen sich im Landkreis grosse Unterschiede. Rund um Schwabmünchen scheint die Welt noch in Ordnung zu sein, je nach Bodenqualität und Entfernung vom Zentrum, ergeben sich Quadratmeterpreise zwischen 1,50 und 5 Euro.
Spitzenreiter im Landkreis ist Gersthofen mit 12,50 Euro pro qm, dicht gefolgt von Täfertingen (einem Ortsteil von Neusäß) mit 12,00 Euro pro qm. In Königsbrunn liegt der Schnitt für gute Böden bei 9,50 Euro pro qm. Zwischen 6,00 und 7,00 pro qm liegt der Wert z.B. in Stadtbergen, Hirblingen und Bobingen.
Eine Deutung fällt mir da auf die Schnelle eher schwer. Jedenfalls ist es kein Nord-Süd-Gefälle, es scheint eher so, dass die Preise steigen je näher Augsburg liegt. Aber warum ausgerechnet in Gersthofen und Täfertingen die Preise so hoch sind erklärt das auch nur bedingt. Da muss der Hase noch anderswo begraben liegen, z.B. Aufkäufe von Grund zur Umwandlung in Wohn- oder Gewerbegebiete. Denn der Bodenrichtwert spiegelt ja eigentlich die Vergangenheit wieder.
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Bodenrichtwerte im Landkreis Augsburg
Sonntag, 1. Juni 2008
Texas auf dem Lechfeld
Damit kommt aus dem Gebiet zwischen Großaitingen und Kleinaitingen nicht einmal 1% des Erdöls, das in der BRD gefördert wird. Klingt wenig und ist faktisch mit vergleichsweise teurem Aufwand verbunden. In Zeiten immer weiter steigenden Ölverbrauchs und der enormen Preissteigerung relativieren sich die Kosten. Die kleinen Ölfelder des Voralpenlandes werden immer lukrativer. Ab September soll ein Bohrturm westlich von Schwabmünchen aufgestellt werden und das darunterliegende Ölfeld erforscht werden. Sollte der Probebohrung Erfolg beschieden sein, denkt man bei der Wintershall AG darüber nach, eine Pipeline von dort zum 4km entfernt gelegenen Ölfeld Aitingen zu bauen, um es von da aus weiterzutransportieren. Bevor die Buddelei allerdings losgeht, müssen erst noch zwei Feldwege bei Schwabmünchen ausgebaut werden, damit die Tranportfahrzeuge zum geplanten Bohrplatz gelangen können. Das muss die Wintershall AG zwar aus eigener Tasche zahlen, ist aber nur ein schwacher Trost dafür, dass Ackerflächen weichen müssen.
Von den Gewinnen aus der Ölförderung sehen übrigens die Gemeinden und die Eigentümer der Felder, auf dem die Förderstätten liegen, kaum etwas. Für die Nutzung der Fläche auf dem der Bohrturm und später die Förderanlage steht, werden die üblichen Pachtpreise bezahlt. Die Konzessionsabgaben für die Erkundung und Förderung landen beim bayerischen Finanzminister.
Freitag, 10. November 2006
Fernsehen kann bilden
Was einem die Fernsehanstalten so den lieben langen Tag vorsetzen ist nicht immer förderlich für die Volksbildung. Ab und an gibt es dann aber doch Perlen, so z.B. die werktägliche Sendung Planet Wissen, eine Gemeinschaftsproduktion von SWR, WDR und BR Alpha. Jede der einstündigen Sendungen setzt sich mit einem bestimmten Thema auseinander. Dass die dabei gezeigten Filmbeiträge meist von anderen ARD Sendungen stammen und "nur" wiederverwertet werden stört dabei wenig und wird spätestens durch die gut vorbereiteten Moderatoren und deren Gäste wieder wettgemacht. Nur einen Kritikpunkt habe ich, die Sendezeit am Nachmittag macht es nicht für jeden einfach die Sendung zu sehen.
Die gestrige Sendung mit dem Titel "LEBEN IM ERDREICH - MAULWURF, PILZ UND REGENWURM" befasste sich mit dem für die Landwirtschaft wichtigsten "Rohstoff".
Eine ausführliche Kritik der Sendung kann ich nicht abgeben, da ich nur die letzten 15 Minuten gesehen habe. Diese Viertelstunde war aber sehr informativ. Es ging es um die Bodenbelastung durch schwere Maschinen. Dabei wurde auch der Mythos der Bodenschonung durch breite Reifen an einem einfachen Beispiel widerlegt. Wenn ein Traktor bei der Verdichtung des Fahrsilos durch sein Gewicht und den darus resultierenden Druck gute Dienste leistet kann er nicht gleichzeitig eine bodenschonende Zugmaschine sein. Da hilft es dann auch nicht viel wenn ein wenig Luft aus den Reifen abgelassen wird. Geschont werden nur dabei nur die oberen Bereiche des Bodens, die Verdichtung unterhalb der Pflugsohle ändert sich nicht. Leider findet sich gerade zu diesem Thema nichts auf der Website zum Thema der Sendung, dafür aber Artikel zu weiteren Themen aus dem Bereich Landwirtschaft. Lesenswert sind auch die beiden Link-Tips bodenwelten.de und Der Boden lebt.
Die heutige Sendung, PFERDE - VON WILDFÄNGEN UND RASSETIEREN, hat im weitesten Sinne auch wieder mit Landwirtschaft zu tun. Dürfte sich aber eher an Reiter und andere Pferdenarren richten. Als Gast ist übrigens die "Pferdeflüsterin" Andrea Kutsch eingeladen.
Die gestrige Sendung mit dem Titel "LEBEN IM ERDREICH - MAULWURF, PILZ UND REGENWURM" befasste sich mit dem für die Landwirtschaft wichtigsten "Rohstoff".
Eine ausführliche Kritik der Sendung kann ich nicht abgeben, da ich nur die letzten 15 Minuten gesehen habe. Diese Viertelstunde war aber sehr informativ. Es ging es um die Bodenbelastung durch schwere Maschinen. Dabei wurde auch der Mythos der Bodenschonung durch breite Reifen an einem einfachen Beispiel widerlegt. Wenn ein Traktor bei der Verdichtung des Fahrsilos durch sein Gewicht und den darus resultierenden Druck gute Dienste leistet kann er nicht gleichzeitig eine bodenschonende Zugmaschine sein. Da hilft es dann auch nicht viel wenn ein wenig Luft aus den Reifen abgelassen wird. Geschont werden nur dabei nur die oberen Bereiche des Bodens, die Verdichtung unterhalb der Pflugsohle ändert sich nicht. Leider findet sich gerade zu diesem Thema nichts auf der Website zum Thema der Sendung, dafür aber Artikel zu weiteren Themen aus dem Bereich Landwirtschaft. Lesenswert sind auch die beiden Link-Tips bodenwelten.de und Der Boden lebt.
Die heutige Sendung, PFERDE - VON WILDFÄNGEN UND RASSETIEREN, hat im weitesten Sinne auch wieder mit Landwirtschaft zu tun. Dürfte sich aber eher an Reiter und andere Pferdenarren richten. Als Gast ist übrigens die "Pferdeflüsterin" Andrea Kutsch eingeladen.
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