In einer Presseerklärung des DBV betonen der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Jürgen Abraham, und der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Manfred Nüssel, dass "eine strategische Neuorientierung und Wertentwicklung der Absatzförderung" nowendig ist. Gleichwohl sehen sie keine Alternative zu einer zentralen Absatzförderung wie sie das Absatzfondsgesetz vorsieht und von CMA und ZMP durchgeführt wird.
Hintergrund der Erklärung ist die am 11. Mai 2007 vom Bundestag beschlossene Novellierung des Absatzfondsgesetzes und des Holzabsatzfondsgesetzes. Ob die dabei beschlossenen Änderungen ausreichen, dass der Widerstand gegen die Beitragszahlungen zurückgeht wird die Zukunft zeigen. Zweifel sind jedenfalls berechtigt, das sehen wohl auch die Vertreter von DBV, BVE, DRV so und appellieren in der Presseerklärung "auf neue Klagen und Widersprüche gegen die Beiträge zum Absatzfonds zu verzichten".
Einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung macht CMA-Aufsichtsratsvorsitzender Werner Hilse, wenn er ankündigt "Wir werden in den nächsten Wochen genau hinhören, welche Anforderungen die Unternehmen der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft haben, und dann gemeinsam mit ihnen ein zeitgemäßes Leistungsspektrum gestalten". Leider sagt er nicht welches Medium er dafür verwenden will. Mein Vorschlag wäre hierfür ein Diskussionsforum einzurichten, dabei darf es ruhig etwas weniger redaktionelle Kontrolle als im ZMP-Diskussionsforum sein. Vielleicht kann uns Hr. Hilse ja noch mitteilen welche Form des "Zuhörens" er sich vorgestellt hat.
Wichtig ist dann aber auch, dass die Beitragszahler der Einladung folgen und die Chance zur Mitgestaltung aktiv nutzen. Auch wenn die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Absatzfondsgesetz noch aussteht, CMA und ZMP gibt es und wird es, wenigestens in abgewandelter Form, auch weiterhin geben. Da ist es doch sinnvoller die mitunter auch berechtigte Kritik am System dafür zu nutzen, dass die Arbeit der CMA und der ZMP in eine Richtung geht die einen größeren Konsens findet.
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In unserer heutigen Wirtschaft gelangen aber immer weniger Lebensmittel direkt in die Haushalte, sondern in verarbeiteter Form. Das Fertigericht ist dann sozusagen die höchte Verarbeitungsform. Dass dabei die Natürlichkeit nicht auf der Strecke bleiben muss, konnte Felix Ahlers anhand des FRoSTA Reinheitsgebotes gut zeigen. In seinem Vortrag am Morgen ging er auch auf das 






