An den März 2008 werden sich die Verantwortlichen des Agrarkonzerns Monsanto nicht gerne zurückerinnern wollen. Erst die erneute Niederlage gegen Percy Schmeiser und dann kündigt Wal-Mart an keine Milch mehr zu verkaufen, die von Kühen stammt denen zur Steigerung der Milchleistung Hormone verabreicht wurde. Ähnlich wie beim gentechnisch verändertem Saatgut, liegt Monsanto der Vertrieb von solchen Wachstumshormonen (Handelsname Posilac) "sehr am Herzen". So sehr, dass man auch nicht davor zurückschreckte auf kritische Berichterstattung Einfluss zu nehmen.
Auch wenn uns das Verbot in Europa nicht betrifft, Posilac ist in der EU nicht zugelassen und zumindest offiziell nicht erhältlich, Wal-Mart ausserdem in Deutschland nicht mehr am Markt ist, gereicht es doch als gutes Beispiel. Wenn es in den USA möglich ist, dass Verbraucherinteressen über die Interessen von Konzernen gestellt werden, sollte es bei uns doch auch möglich sein. Wir dürfen nicht vergessen, die wollen alle unser Geld und mit unserem Konsumenverhalten beeinflussen wir die Entscheidungen der Einzelhändler. Das dauert manachmal ein bisschen, aber wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass Rewe mal eine teure Werbekampagne startet "nur" um eine Bio-Marke bekannt zu machen.
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