Der Unmut über die Erdgas Schwaben GmbH hat zwischenzeitlich und wie hier im Blog schon erwähnt, zur Gründung einer Interessengescheinschaft “Verbraucher - Erdgas Schwaben“, die sich regelmässig zu Austausch trifft. Das nächste Treffen ist am kommen Donnerstag, 11. März 2010, um 19:30 Uhr im Gasthof Krone, in Königsbrunn. Die Veranstaltung ist offen für alle, die sich im Rechtsstreit mit der Erdgas Schwaben GmbH sehen oder anderweitig mit dem Gasversorger hadern.
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Konzessionsabgaben für Erdgas vor Gericht
Der Unmut über die Erdgas Schwaben GmbH hat zwischenzeitlich und wie hier im Blog schon erwähnt, zur Gründung einer Interessengescheinschaft “Verbraucher - Erdgas Schwaben“, die sich regelmässig zu Austausch trifft. Das nächste Treffen ist am kommen Donnerstag, 11. März 2010, um 19:30 Uhr im Gasthof Krone, in Königsbrunn. Die Veranstaltung ist offen für alle, die sich im Rechtsstreit mit der Erdgas Schwaben GmbH sehen oder anderweitig mit dem Gasversorger hadern.
Dienstag, 27. Oktober 2009
Gasrebellen erringen Erfolg gegen E.ON Hanse
Im Versorgerungsbereich der Erdgas Schwaben GmbH laufen ähnliche Prozesse. Dazu hat sich eine Interessengemeinschaft gegründet, die sich regelmässig trifft um Erfahrungen und Tipps für die Gerichtsverfahren auszutauschen. Es wäre für die Beteiligten sicher wünschenswert, wenn sich die Verbraucherzentralen dort ebenso engagieren würden, wie in Hamburg.
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Informationsaustausch Erdgas in Schwaben
In Schwaben haben sich vor allem letztere zur Interessengemeinschaft "Verbraucherwehr Erdgas Schwaben" zusammengeschlossen. Heute Abend trifft sich diese IG um 19:00 Uhr, in der Raststätte bei Hurlach (Google Map) zum Informationsaustausch, u.a. ein der genosschaftliche Energieversorgers EnerGen Süd eG vorgestellt. Sicher wird es auch Neuigkeiten bezüglich der Mahnverfahren geben, vor wenigen Tage ist eine letzte Frist abgelaufen, die der Versorger Erdgas Schwaben gesetzt hat.
Zu dem Treffen ist jeder eingeladen, der Interesse daran hat, dass es wieder "Faire Gaspreise" in Schwaben gibt.
Montag, 10. November 2008
5 Top Tipps zum Energiesparen
Auch wenn ich es eigentlich nebenan schon angekündigt habe, hier mein Beitrag zur Blogparade von Stefan Brandt und der Frage wie sich mit alltäglichen Mitteln Energie sparen lässt.
1. Mein Lieblingsratschlag: "Einfach mal das Auto stehen lassen" ist immer noch das wirksamste Mittel gegen Benzinverbrauch. Ist nicht immer ganz einfach, vor allem wenn man Lasten zu transportieren hat. Dafür gibt es aber auch Helferlein, wie z.B. Bollerwagen, Lastenfahrräder, Pedelec (mit Anhänger).
2. Die Spül- und Waschmaschine mit Warmwasser betreiben. Bei der Spülmaschine kann man das meiner Erfahrung nach problemlos machen, bei der Waschmaschine ist u.U. eine vorgeschaltete Mischeinheit notwendig, die verhindert, dass zu heisses Wasser in die Trommel läuft und die Textilien zerstört. Das wäre vielleicht schon ein zusätzlicher Ratschlag, einfach die Warmwassertemperatur niedrig zu halten. Wo das nicht geht kann man sich auch mit einer Thermo-Duscharmatur behelfen, die manuell auf die richtige Waschtemperatur eingestellt wird und dann warmes und kaltes Wassser passend mischt.
3. Bei mir mittlerweile hinfällig, weil ich nur noch mit dem Notebook arbeite: Die Abwärme aus dem Netzteil des PC mit Kunststoffrohren so umleiten, dass die Füße unter dem Schreibtisch gewärmt werden.
4. Wieviel Strom Elektrowerkzeuge verbrauchen ist mir erst aufgefallen, als ich mein Arsenal fast vollständig verliehen hatte. Mit positiven Folgen, die Stromrechnung fiel so niedrig aus wie noch nie und wenn es doch was zu werkeln gab, griff man eben auf die "human-powered-tools" zurück, z.B. Fuchsschwang, Stechbeitel, Schraubendreher etc. Das hat auch einen Lerneffekt, mit der Folge, dass es händisch gar nicht mal mehr so viel länger dauert wie mit einer Maschine.
5. Wer hat und kann, darf zum Kochen den Holzherd verwenden. Für uns moderne Erdbewohner gehört ein wenig Experimentierfreude dazu, denn ganz so einfach wie mit dem Gas- oder Elektroherd funktioniert es nicht. Aber es nicht unmöglich und die Mühen werden schnell belohnt. Selbst wenn man nicht mit dem Holzherd kochen will, als Heizung ist er unschlagbar. Dagegen kommt kein Holzöfelchen aus dem Baumarkt an.
1. Mein Lieblingsratschlag: "Einfach mal das Auto stehen lassen" ist immer noch das wirksamste Mittel gegen Benzinverbrauch. Ist nicht immer ganz einfach, vor allem wenn man Lasten zu transportieren hat. Dafür gibt es aber auch Helferlein, wie z.B. Bollerwagen, Lastenfahrräder, Pedelec (mit Anhänger).
2. Die Spül- und Waschmaschine mit Warmwasser betreiben. Bei der Spülmaschine kann man das meiner Erfahrung nach problemlos machen, bei der Waschmaschine ist u.U. eine vorgeschaltete Mischeinheit notwendig, die verhindert, dass zu heisses Wasser in die Trommel läuft und die Textilien zerstört. Das wäre vielleicht schon ein zusätzlicher Ratschlag, einfach die Warmwassertemperatur niedrig zu halten. Wo das nicht geht kann man sich auch mit einer Thermo-Duscharmatur behelfen, die manuell auf die richtige Waschtemperatur eingestellt wird und dann warmes und kaltes Wassser passend mischt.
3. Bei mir mittlerweile hinfällig, weil ich nur noch mit dem Notebook arbeite: Die Abwärme aus dem Netzteil des PC mit Kunststoffrohren so umleiten, dass die Füße unter dem Schreibtisch gewärmt werden.
4. Wieviel Strom Elektrowerkzeuge verbrauchen ist mir erst aufgefallen, als ich mein Arsenal fast vollständig verliehen hatte. Mit positiven Folgen, die Stromrechnung fiel so niedrig aus wie noch nie und wenn es doch was zu werkeln gab, griff man eben auf die "human-powered-tools" zurück, z.B. Fuchsschwang, Stechbeitel, Schraubendreher etc. Das hat auch einen Lerneffekt, mit der Folge, dass es händisch gar nicht mal mehr so viel länger dauert wie mit einer Maschine.
5. Wer hat und kann, darf zum Kochen den Holzherd verwenden. Für uns moderne Erdbewohner gehört ein wenig Experimentierfreude dazu, denn ganz so einfach wie mit dem Gas- oder Elektroherd funktioniert es nicht. Aber es nicht unmöglich und die Mühen werden schnell belohnt. Selbst wenn man nicht mit dem Holzherd kochen will, als Heizung ist er unschlagbar. Dagegen kommt kein Holzöfelchen aus dem Baumarkt an.
Dienstag, 4. November 2008
Was Vattenfall und Greenpeace gemeinsam haben
Montag, 18. August 2008
Bewegung beim Gaspreis in Schwaben
Wer will mehr erwarten. Nachdem jahrelang der Preis im Vergleich hoch war, kann er nicht sofort im Keller landen. Aber immerhin kommt endlich Bewegung ins Spiel. Ein Wechsel des Anbieters ist immer noch die beste Möglichkeit des wirtschafltichen Protests und erspart den u.U. mit dem Widerspruch verbundenen Rechtsstreit.
Blind Wechseln sollte man aber auch nicht und sich erst mal die AGB der Anbieter ansehen und selbstverständlich sollte der mündige Verbraucher auch die Unternehmen selbst unter die Lupe nehmen. Montana Erdgas gehört zur Montana Gruppe, einem mittelständischen Unternehmen in München. Mir persönlich "nur" als Lieferant von Heizöl und Flüssiggas bekannt, das soll aber nix negatives heissen. Der von Montana Erdgas angebotene Tarif wird bis zum 31.12.08 garantiert, in wie weit das positiv zu bewerten ist, wird sich zeigen. Da der Erdölpreis wieder gefallen ist, sollte sich auch der Gaspreis bald wieder nach unten entwickeln. Lichtblick ist den meisten wahrscheinlich als Anbieter von "Öko"-Strom bekannt und setzt sich auch als Gasanbieter die grüne Kappe auf. Das angebotete Gas enthält 5% "Bio"-Gas. Ob das nun wirklich so grün ist wie man gerne wahr haben will ist eine andere Sache, zeigt aber, dass "Bio"-Gas auch zu marktgängigen Preisen machbar ist. "Bio"-Erdgas gäbe es hier auch lokal von der erdgas schwaben GmbH, allerdings lässt man sich das grüne Gewissen mit einem Aufschlag von mind. 5% entlohnen. Dafür enthält das Gemisch dann aber auch 20% "Bio".
Auf die AGB muss ich noch einen Blick werfen, ein Wechsel erscheint mir aber schon sehr wahrscheinlich. Leider finde ich bei Lichtblick, ausser Pressemitteilungen keine Information. Bei Montana Erdgas gibt es eine Beschreibung des in Frage kommenden MONTANA OPTI Tarif und die AGB auf der Webseite. Nur lesen und vor allem kapieren muss ich sie noch
Nachtrag: Information zum Gasangebot von Lichtblick findet man unter www.lichtblick.de/gas/. AGB für das Erdgasangebot konnte ich dort nicht finden, diese wurde mir auf Anfrage zusammen mit einem Antragformular von der Kundennbetreuung zugeschickt. Die Kündigungsfrist unterscheidet sich nicht wesentlich von der bei Montana Erdgas. Der Gaspreis kann durch Lichtblick mit einer Frist von sechs Wochen "angepasst" werden. In dem Fall sehen die AGB aber nur ein Sonderkündigungsrecht von vier Wochen zum Monatsende vor. Das scheint branchenüblich zu sein, hört sich für mich aber eigenartig an.
Mittwoch, 13. August 2008
Widerspruch gegen Gaspreiserhöhung formuliert
Sonntag, 10. August 2008
Die ewige Gasflamme leuchte
Nun ging die anstehende Erhöhung der Preise ja lange durch die Presse und keiner darf wirklich überrascht sein, dass es nun auch so kommt. Interessant ist aber wie die Preiserhöhung von der erdgas schwaben GmbH verkauft wird. Im Anschreiben steht, dass von 2006 auf 2008, die Jahresgesamtkosten um ca. 15% gestiegen seien. Bezogen auf ein Kalenderjahr mag der Rechentrick funktionieren, spätestens wenn man 2007 mit 2009 vergleicht, vorausgesetzt es gibt keine weiteren Erhöhungen, liegen wir bei weniger schön klingenden 31%. Ein Vergleich der Preisentwicklung seit 2005, sieht bei der erdgas schwaben GmbH gar eine Steigerung von 66,75%, ein für den Verbraucher unangenehmer Spitzenwert (Screenshot).
An der Situation, dass die Gaspreise steigen wird sich in nächster Zeit nichts ändern. Das liegt zum einen daran, dass Energie ganz grundsätzlich teurer wird und die Bestrebungen die Kopplung vom Erdgaspreis, an den des Erdöls aufzuheben, wenn überhaupt vorhanden, halbherzig sind. Stellen wir uns daher lieber die Frage ob der Preis in seiner absoluten Höhe angemessen ist. Dazu habe ich die vier Privatkundentarife der erdgas schwaben GmbH mit rund 220 anderen Anbietern in Deutschland verglichen1. Die Basis bildete der immer wieder gerne herangezogene Jahresverbrauch von 20000 kWh Erdgas, inkl. aller Grundgebühren. Was soll man lange herumreden, der Standardtarif (Comfort) von erdgas schwaben ist der teuerste im Vergleich, zwei weitere (schwaben preis und schwaben bonus) sind ebenfalls unter den Top 10. Nur mit Treuerabatt für langjährige Kundschaft entkommt man knapp auf Platz 11 in der Rangliste (drastisch formuliert: über 200 Anbieter sind günstiger). Interessant ist die Spreizung der Preise, 43% liegt der teuerste Preis über dem des günstigsten Anbieters. In der Modellrechnung, sie entspricht etwa einem 2 Personenhaushalt, sind das rund 550 EUR Unterschied pro Jahr.
Schon eigenartig, Wettbewerb stelle ich mir eigentlich anders vor. Licht in die Situation bringt vielleicht ein Blick auf die Unternehmen. Die E WIE EINFACH Strom & Gas GmbH gehört dem Energiekonzern E.ON AG. Die Gesellschafter der erdgas schwaben GmbH sind zu 35,1% die Stadtwerke Augsburg und zu 64,9% die Thüga AG, die wiederum gehört zu 100% der E.ON AG. Wer erwartet im Ernst, dass sich Konzerntöchter der E.ON AG gegenseitig Konkurrenz machen?
Dass die E.ON AG möglicherweise immer zu Apothekerpreisen neigt wäre zu früh gefolgert. E.ON Bayern z.B. beliefert seine Privatkunden im Grundtarif mit 15,4% niedrigeren Preisen, als die erdgas schwaben GmbH. Wie man der Karte des Liefergebiets von E.ON Bayern entnehmen kann, hält man sich aber aus Schwaben heraus. Das von E.ON Bayern verkaufte Erdgas stammt weitgehend aus den gleichen Quellen und wird mit dem gleichen technischen Aufwand vertrieben wie das der erdgas schwaben GmbH. Woher also der drastische Preisunterschied? Die Frage kann sich wahrscheinlich jeder selbst beantworten, der einen Blick auf die Wettbewerbssituation wirft. Warum sich dieser Wettbewerb aber nicht überall ergibt und sich kein anderer Gasanbieter nach Schwaben wagt, gibt mir Rätsel auf. Wollen sie nicht oder sind sie nicht gewollt?
Immerhin, seit März 2008 sind auch dem Bundeskartellamt die dratischen Preisunterschiede und regionalen Monopole bei den Erdgasanbietern aufgefallen. Der Präsident Bernhard Heitzer geht gar von einem dringenden Verdacht aus, wie in der Süddeutschen Zeitung zu lesen ist. Wie das Verfahren ausgeht und ob es eine positive Wirkung auf die Preise hat, wird leider erst die Zukunft zeigen. Strafgelder werden im Zweifel mit der nächsten Preiserhöhung kompensiert und die Gewinne der letzten Jahre sind längst in den Bilanzen der Konzerne verpufft. Getreu dem Motto: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.
Unmittelbar kann man sich als Verbraucher nur schwer zur Wehr setzen. Mangels Alternativen kommt eine Kündigung nur in Frage wenn der Energiebedarf anderweitig gedeckt werden kann. Einen Widerspruch gegen die Preiserhöhung sollte man in jedem Fall einlegen. Auch ein Anbieter ohne echte Konkurrenz darf seine Preise nicht willkürlich festsetzen. Ausserdem gehört es ja zum guten Ton, dass man seine Geschäftspartner auf etwaige Fehler aufmerksam macht, damit diese abgestellt werden. Bei der Verbraucherzentrale Bayern gibt es ein Musterschreiben für den Widerspruch gegen die Gaspreiserhöhung.
1 vollständige Liste: vergleich_gaspreise_2008.html
Datenquellen: Spiegel Online, Gaspreisvergleich bei www.verivox.de, Webseiten der Anbieter
Sonntag, 1. Juni 2008
Texas auf dem Lechfeld
Damit kommt aus dem Gebiet zwischen Großaitingen und Kleinaitingen nicht einmal 1% des Erdöls, das in der BRD gefördert wird. Klingt wenig und ist faktisch mit vergleichsweise teurem Aufwand verbunden. In Zeiten immer weiter steigenden Ölverbrauchs und der enormen Preissteigerung relativieren sich die Kosten. Die kleinen Ölfelder des Voralpenlandes werden immer lukrativer. Ab September soll ein Bohrturm westlich von Schwabmünchen aufgestellt werden und das darunterliegende Ölfeld erforscht werden. Sollte der Probebohrung Erfolg beschieden sein, denkt man bei der Wintershall AG darüber nach, eine Pipeline von dort zum 4km entfernt gelegenen Ölfeld Aitingen zu bauen, um es von da aus weiterzutransportieren. Bevor die Buddelei allerdings losgeht, müssen erst noch zwei Feldwege bei Schwabmünchen ausgebaut werden, damit die Tranportfahrzeuge zum geplanten Bohrplatz gelangen können. Das muss die Wintershall AG zwar aus eigener Tasche zahlen, ist aber nur ein schwacher Trost dafür, dass Ackerflächen weichen müssen.
Von den Gewinnen aus der Ölförderung sehen übrigens die Gemeinden und die Eigentümer der Felder, auf dem die Förderstätten liegen, kaum etwas. Für die Nutzung der Fläche auf dem der Bohrturm und später die Förderanlage steht, werden die üblichen Pachtpreise bezahlt. Die Konzessionsabgaben für die Erkundung und Förderung landen beim bayerischen Finanzminister.
Montag, 17. Dezember 2007
Biogas-Anlage explodiert
Am vergangenen Sonntag ist im Kreis Biberach eine neue Biogas-Anlage expodiert. Die Ursache ist bisher nicht bekannt, glücklicherweise wurde niemand verletzt.
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