
Mal eben zwischen zwei Fuhren einen Blogeintrag hingelegt.
Wie bereits angekündigt ist die Erbsenernte dieses Jahr recht früh, wer nun damit rechnet, dass dafür der Wassergehalt recht hoch ist irrt. Aktuell gemessen sind es 15,2%, so niedrig haben wir die Erbsen noch nie gedroschen. Über den Ertrag lässt sich jetzt noch nicht viel sagen. Nun muss ich aber wieder los, denn wie es immer so ist, ein Gewitter ist auf dem Weg zu uns.

Unsere Erbsen sind eingefahren und wie man unschwer auf dem Bild erkennen kann, füllt der Ertrag nur knapp den Hänger. Grob geschätzt sind 35 dt, was gelinde gesagt entäuschend ist für 2 ha Anbaufläche. Ein erstes Resume über die Ursachen kommt zu zwei entscheidenden Faktoren. Zum einen Saatgutdiebe (Krähen) und als zweite den starken Unktrautdruck durch Quecken auf der Fläche. Jammern hilft jetzt nix nächstes Mal wird es besser, immerhin müssen wir dieses Jahr nicht so viel trocknen.
Apropos Trocknungskosten, heute morgen bin ich noch schnell die aktuellen Trocknungstabellen durchgegangen. Im Schnitt sind die Kosten knapp 20% höher als im letzten Jahr. Die Ursache dürfte hinlänglich klar sein, ich sehe aber schon die betrübten Landwirte vor mir wenn sie ihre Ware zu uns zum Trocknen bringen und dann die Rechnung dafür sehen. Das tut mir immer in der Seele weh, gerade den kleinen Landwirten bei uns um Süden drücken die Trockungs- und Lagerkosten gerne mal den Rohertrag auf Null. Oder hat irgendwer was mitbekommen, dass die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse um 20% nach oben gehen werden