Das nimmt der Autor zum Anlass um ein Gewinnspiel auszuloben. 20 Tage lang, wird jeden Tag ein Buch unter alle jenen verlost, die einen Kommentar zum Artikel abgeben. Die ersten 100 Blogger, die über das Gewinnspiel berichten und einen Link zur Ankündigung des Gewinnspiels setzen, erhalten ebenfalls ein Exemplar, der aktuellen Auflage von "Leben ohne Diät".
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Leben ohne Diät geht in die zweite Runde - jetzt mit Verlosung
Das nimmt der Autor zum Anlass um ein Gewinnspiel auszuloben. 20 Tage lang, wird jeden Tag ein Buch unter alle jenen verlost, die einen Kommentar zum Artikel abgeben. Die ersten 100 Blogger, die über das Gewinnspiel berichten und einen Link zur Ankündigung des Gewinnspiels setzen, erhalten ebenfalls ein Exemplar, der aktuellen Auflage von "Leben ohne Diät".
Mittwoch, 16. September 2009
Leben ohne Diät geht in die zweite Runde
Montag, 29. Oktober 2007
Lesewochende
Thematisch beginnt Bode beim Handel und schildert die allfällige Manipulation des Einkaufsverhaltens durch die geschickte Produktplatzierung in den Regalen und den Versuch durch Markennamen die eine ländliche Idylle vorgeben von den tatsächlichen Produktionsmethoden abzulenken. Am Beispiel der Lebensmittelskandale der letzten Jahre wird dann gezeigt, dass eigentlich der Betrug zum Regelfall geworden ist und bereits gesetzeskonformes Handeln ausreicht um mit imageträchtigen Logos ausgezeichnet zu werden. Wenn man dann liest, dass die Lebensmittelgesetze, die eigentlich zum Schutz des Verbraucher erlassen werden, von Gremien stammen deren Mitglieder fast ausschliesslich aus der Lebensmittel- und Agrarindustrie kommen, dämmert es spätestens, dass der Begriff Verbraucherschutz nicht einmal mehr als Euphmismus durchgeht sondern längst zu einer Lüge geworden ist. Wohltuend ist, dass Bode dabei die Ursache nicht mit stereotypen "Geiz ist geil" oder "der Verbraucher bestimmt selbst was er kauft" Argumenten begründet sondern die Marktsteuerung durch die Industrie hervorhebt. Der Preis der Produkte ist nicht entscheidend für die Qualität, was er am Beispiel Milch darlegt. Es ist schlicht nicht ersichtlich warum eine "Markenmilch" mit bunter Verpackung qualitativ besser sein soll als die nur halb so teure Handelsmarke. Für beide gelten die gleichen Vorschriften was die Erzeugung und Verarbeitung angeht und zum Teil hat die Milch ja auch den gleichen Ursprung.
So kommt der Autor dann auch zu dem Schluss, dass besserer Verbraucherschutz nicht durch eine "Politik mit dem Einkaufswagen" zu erreichen ist, die Verbraucher müssen sich ihre Lobby endlich selbst schaffen und nicht auf das Vertrauen was ihnen von der Industrie vorgesetzt wird. Das ist ausdrücklich doppeldeutig, denn nicht nur das was wir essen folgt dem Diktat der Industrie sondern auch Institutionen die sich dem Namen nach um Lebensmittelsicherheit kümmern sollten werden von der Industrie gesteuert.
Für mich hat sich das Wochenende jedenfalls gelohnt und ich kann jedem das Buch nur ans Herz legen. Sicher, was die Fakten in dem Buch angeht ist zumindest für halbswegs informierte Konsumenten nichts neues dabei. Neu sein dürfte für die meisten der Schluss den Thilo Bode zieht und zumindest ich habe mich dabei ertappt gesehen wie weit ich schon wieder bereit bin Schludereien mit Lebensmitteln als normal anzusehen und, dass es wieder an der Zeit ist etwas kritischer zu werden. Zwei Dinge möchte ich dem Autor aber an die Hand geben. Das dauernde Hervorheben der Automobilindustrie als Beispiel für funktionierenden Verbraucherschutz ist zwar plakativ aber leider falsch. Dafür würde ich als Erweiterung zum Thema Manipulation noch die Werbefilmchen der Lebensmittelindustrie behandeln, die als "Wissensfernsehen" getarnt über den Fernseher flimmern. Vielleicht ist das ja etwas für die nächste Auflage oder wenigstens das "Blog zum Buch" von foodwatch. (
Donnerstag, 1. März 2007
Fast Food Nation
Der Film ist durchaus sehenswert, lehrreich ist er eher weniger. In jedem Fall ist der Film gut gemacht und bis in die Nebenrollen ( z.B. Ethan Hawke, Bruce Willis und Kris Kristofferson) sehr gut besetzt. Der Hauptprotagnist Don wird gespielt von Greg Kinnear, bei uns bekannt geworden durch seine Rolle als Nachbar von Jack Nicholson in "Besser gehts nicht".
Ach ja, der Lebensmittelskandal um den es geht sind Coli-Bakterien im Hackfleisch. Nach den ganzen Gammelfleischgeschichten hierzulande ist das fast schon appetitlich
Montag, 16. Oktober 2006
Keine Süßigkeiten mehr
Bisher ist es nur eine kurze Meldung bei BR-online, dass im australischen Bundesstaat Victoria an Schulen keine Süßigkeiten mehr verkauft werden dürfen. Das wäre tatsächlich auch bei uns ein Schritt in die richtige Richtung. Ich erinnere mich zwar noch gerne an meine Schulzeit als Hausaufgabenabschreiben gegen Granatsplitter getauscht wurde, als alleinige Mittagsmahlzeit wäre der dann aber dann doch zu einseitig. Damals gab es aber immer noch Brotzeit (mit der Betonung auf Brot), die von zu Hause mitgebracht wurde. Letztens haben mir Kinder von Freunden erzählt, dass sie in der Schule immer ausgelacht werden weil sie ihre Stullen von zu Hause mitbringen und nicht irgendwelches Naschwerk am Kiosk holen.
Dass gesunde Ernährung an der Schule kein dröges Thema für Gesundheitsfanatiker sein muss zeigt Jamie Oliver mit seiner Initiative "Feed me better", in der er medienwirksam vorgeführt hat wie das Schulessen in England verbessert werden kann.
In Deutschland stehen wir diesbezüglich noch am Anfang da die meisten Schulen nur vormittags unterrichten. Das Schulsystem befindet sich aber zusehends im Wandel zur Ganztagesschule und da wird die Schulspeisung ein zentrales Element sein.
Dass gesunde Ernährung an der Schule kein dröges Thema für Gesundheitsfanatiker sein muss zeigt Jamie Oliver mit seiner Initiative "Feed me better", in der er medienwirksam vorgeführt hat wie das Schulessen in England verbessert werden kann.
In Deutschland stehen wir diesbezüglich noch am Anfang da die meisten Schulen nur vormittags unterrichten. Das Schulsystem befindet sich aber zusehends im Wandel zur Ganztagesschule und da wird die Schulspeisung ein zentrales Element sein.
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