Vertrieben werden die Datteln von gebana und kommen quasi frisch gepflückt von der Palme zu uns. Die diesjährige Kampagne ist schon fast vorüber, mit ein wenig Glück kann man aber noch einen Karton ergattern. Falls das nicht klappt, im nächsten Jahr gibt es wieder eine Dattelkampagne.
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Dattelbox
Vertrieben werden die Datteln von gebana und kommen quasi frisch gepflückt von der Palme zu uns. Die diesjährige Kampagne ist schon fast vorüber, mit ein wenig Glück kann man aber noch einen Karton ergattern. Falls das nicht klappt, im nächsten Jahr gibt es wieder eine Dattelkampagne.
Mittwoch, 26. November 2008
Blogparade: Kann denn Kaffee Sünde sein?

Es soll nicht beim Nachplappern der Ankündigung bleiben. Mein Beitrag zur Kaffee-Parade von vital-genuss.de und Kaffee-Satz!.
Wie bereitest Du Dir Deinen Lieblingskaffee zu und was muss für Dich in einen „perfekten“ Kaffee rein: nix, Milch(schaum), Zucker, Sirup… ?
Kaffeegenuss ist für mich mit dem Verlassen der eigenen vier Wände verbunden, daher bereite ich meinen Lieblingskaffee nicht selbst zu. Idealerweise kommt er aus einer Gaggia, enthält in irgendeiner Weise aufgeschäumte Milch und wird mir in einem atmosphärischen Cafe serviert. Dazu gehört unbedingt Zucker, gerne auch Rohrzucker. Dafür ist leider nur viel zu selten Zeit. (Zu Hause kommt er aus der Presskanne, Milch und Zucker darf da aber auch nicht fehlen)
Achtest Du beim Kaffeekauf auf bestimmte Siegel (Bio, Transfair, UTZ Certified, Rainforest Alliance)? Wenn ja, warum?
Wann immer es möglich ist. Dabei achte ich zunächst auf Transfair, dann auf Bio. Ich bin der Meinung, dass der Bio-Kaffeeanbau noch in den Kinderschuhen steckt und die soziale Komponente hinter den Produktionsbedingen im Moment die entscheidendere ist. Von einer Stärkung der Produktion von fair gehandeltem Kaffee verspreche ich mir aber langsfristig auch einen Orientierung zu ökologischen Anbau- und Verarbeitungsmethoden. UTZ und Rainforest Alliance habe ich nicht als kaufentscheidendes Siegel auf dem Radar.
Ist Kaffee Deiner Meinung nach ein Problem für die Umwelt? Warum (nicht)? (C02-Verbrauch, Anbau, Pestizid- u. Herbizideinsatz, Energieverbrauch etc.)
In der gegenwärtigen Form ist unser Kaffeegenuss sicher eine Umweltbelastung - wie so vieles. Das ist Teil unseres Schicksals, dass die meisten unserer Vergnügen auf Kosten anderer Menschen oder der Umwelt gehen. Auf der anderen Seite ist der Kaffeeanbau auch eine Erwerbsquelle für sich entwickelnde Regionen. Wir müssen eine Balance zwischen unserem Genuss, den Interessen der Erzeuger bzw. Verarbeiter und der Umwelt finden. In der gegenwärtigen Form ist das sicher nicht befriedigend der Fall, aber ich habe Hoffnung, dass sich das bessert.
Fühlst Du Dich beim Kaffeekauf genügend informiert (Angaben auf der Packung, Webseite des Herstellers etc.) oder welche Informationen vom Kaffeeanbau bis zur Zubereitung vermisst Du?
Bis vor drei Wochen dachte ich eigentlich schon, jetzt weiss ich durch Hans von Kaffee-Satz!, dass ich in der Hinsicht eigentlich nichts weiss. Gut, was die Zubereitung angeht bin ich nicht ganz auf den Kopf gefallen. Das liegt aber daran, dass ich früher bei einem echten Kaffeefex eingekauft habe, der jedesmal leidenschaftlich über die Kaffeebereitung dozierte. An Informationen durch die Hersteller kann ich mich aber nicht erinnern, hätte von dort aber auch keine erwartet, geschweige denn danach gesucht.
Was war bislang Dein schönstes Kaffee-Erlebnis (Flirt am Kaffee-Automaten, Diskussionen in der Espressobar… was auch immer)?
Da fällt mir jetzt spontan gar keines ein, reiche es aber nach wenn es vor meinem geistigen Auge auftaucht
Donnerstag, 9. Oktober 2008
Weinaromen als Animation
Je länger ich damit rumspiele, um so witziger finde ich die Idee von Aromicon, den Geschmack eines Weins in einer Animation darzustellen. Das Expertensystem, mit man Weine nach dem Geschmack, der Speise zu der sie getrunken werden sollen oder der Herkunft auszuwählen ist wahrscheinlich nichts neues, gefällt mir Wein-Noob aber auch.
[via]
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Montag, 11. Juni 2007
Bio auf den Tisch - Blues auf die Ohren

Jeder braucht seinen Ausgleich zum stressigen Alltagsleben, Biolandwirt Toni Schreiber z.B. wechselt nach getaner Arbeit vom Schleppersitz auf den Pianohocker und spielt zusammen mit Mike Titre den Blues. Nun sind Hühner und Kühe sicher dankbare Zuhörer auf Dauer lässt deren Feedback aber zu wünschen übrig - oder hat schon mal jemand eine Kuh "Zugabe" muhen gehört. Am 15. Juni steigt daher in Belm, nordöstlich von Osnabrück, die "1. Meyerhof - Bluesnacht". Nicht genug damit, dass der Betriebsleiter selbst in die Tasten haut, der Headliner des Abends ist die Blues Company, die "langlebigste und erfolgreichste Blues-Band Deutschlands".
Dabei ist nicht nur die musikalische Genuss des Abends gesichert, mit dem Biolandmeyerhofnudelbuffet, Biobier von der Brauerei Pinkus Müller und der Eymann Sektbar ist auch für den Gaumen gesorgt. Ein Besuch des 1200 Jahre alten Meyerhofs, der seit 1984 biologisch bewirtschaftet wird, loht also in jedem Fall. Wer es nicht zur Bluesnacht schafft kann sich dort auch mal unter der Woche im Hofladen sehen lassen.
Einen Vorgeschmack auf die Blues Company kann man sich in diesem Video auf youtube holen, der Titel ist hoffentlich kein Omen für den kommenden Freitag
Donnerstag, 12. April 2007
Organic is (not always) orgasmic
Ein Höhepunkt beim meinem Besuch in Barcelona war die Markthalle. Dazu zum einen ein Fotoset bei Flickr und dann, sozusagen als Highlight für den Marketingmenschen, folgendes Schild an einem Gastrostand:
Der Laden gehört einer gewissen Antonia, die auch am Tag meines Besuches gemeinsam mit zwei "Küchenbullen" Dienst tat. Alle Tapas, Wraps, Pfannen usw. waren mit dem Adjektiv "orgasmic" versehen. Das schien eine gewisse Wirkung zu haben. Auch ich griff zu (Vollkornbaguette mit gegrilltem Gemüse) und wurde enttäuscht. Dem etwas alten Brot hätten zum Geschmackserlebnis der beschriebenen Intensität mindestens ein Kilo mehr Gemüse oder ein paar Streifen gegrilltem Fleisches gefehlt. Merke: Bio und Veggy erfordert schon eine besondere Hingabe, die in diesem Laden wohl vorrangig der Präsentation zugute kam.
Der Laden gehört einer gewissen Antonia, die auch am Tag meines Besuches gemeinsam mit zwei "Küchenbullen" Dienst tat. Alle Tapas, Wraps, Pfannen usw. waren mit dem Adjektiv "orgasmic" versehen. Das schien eine gewisse Wirkung zu haben. Auch ich griff zu (Vollkornbaguette mit gegrilltem Gemüse) und wurde enttäuscht. Dem etwas alten Brot hätten zum Geschmackserlebnis der beschriebenen Intensität mindestens ein Kilo mehr Gemüse oder ein paar Streifen gegrilltem Fleisches gefehlt. Merke: Bio und Veggy erfordert schon eine besondere Hingabe, die in diesem Laden wohl vorrangig der Präsentation zugute kam.Dienstag, 27. März 2007
Zuwachs in der Foodbloggerszene: Essen kommen!
Ludger Freese, Fleischermeister aus Visbeck ist just gestartet mit seinem eigenen Blog "Essen kommen!". Das ist eine klare Ansage und wer seine Beiträge von Worldwidewurst und dem Fleischer-Blog kennt, weiß, man wird sicher nicht enttäuscht. Ludger, du stehst schon auf der Blogroll und ganz oben auf meiner Besuchsliste, denn wir sind ja quasi Nachbarn.
Geschrieben von Kai Oliver Schleyerbach
um
13:52
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Tags für diesen Artikel: bloggerszene, genuss

Montag, 26. März 2007
Eierkonsum anregen
205 Eier aß die/der Deutsche durchschnittlich in 2006. Gegenüber dem Vorjahr ist das in etwa stabil aber langfristig sinkend (2001: 220 Eier). Das ist jetzt nicht der Grund warum wir zum Ostersamstag Gäste zum Soleiersessen einladen aber vielleicht ein klitzekleiner Beitrag zur Unterstützung des „Deutschen Ei’s“. Damit alle gleich wissen was das Thema des Abends ist, habe ich als Einladung auch ein Ei genommen:

Soleier mache ich ganz einfach: Eier hart kochen, in Salzwasser mit ein paar Wacholderbeeren einlegen und mind. eine Woche ziehen lassen. Dazu Essig und Öl, Salz und Pfeffer, Senf in verschiedenen Sorten. Der Rest des Speiseplans ist auch nicht kompliziert: Brot, Käse, Wurst, Wein und Bier.

Soleier mache ich ganz einfach: Eier hart kochen, in Salzwasser mit ein paar Wacholderbeeren einlegen und mind. eine Woche ziehen lassen. Dazu Essig und Öl, Salz und Pfeffer, Senf in verschiedenen Sorten. Der Rest des Speiseplans ist auch nicht kompliziert: Brot, Käse, Wurst, Wein und Bier.
Geschrieben von Kai Oliver Schleyerbach
in Kochen
um
10:20
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Tags für diesen Artikel: genuss, lebensmittel

Dienstag, 20. März 2007
Pumpernickel? Pumpernickel!
Wenn der kleine Hunger kommt..... genehmigt sich der Farmblogger was traditionelles. In diesem Fall ein Pumpernickel von Enking's. Sieht aus als wären die letzten 50 Jahre Markenästhetik spurlos an ihm vorübergegangen. Aber warum ein moderner look wenn man seit ewigen Zeiten das gleiche Produktionsverfahren fährt. Das Zeug hier auf meinem Tisch besteht nur aus Roggenvollkornschrot, Wasser und (ihgitt wie modern) Jodsalz, Ende der Durchsage.

Ein herrliches Ergebnis wenn landwirtschaftliches Urprodukt und traditionelle Kulturtechnik zusammenkommen. Es gibt hier in der Gegend noch mehr Anbieter. Beim Einkauf immer darauf achten, dass kein Malz oder Sirup dabei ist. Das dient nur dazu die Farbe billig reinzubekommen. Nach dem traditionellen Verfahren klappt das nur über eine lange Backzeit (24 Stunden!!!). Mein Geheimtipp ist das Pumpernickel aus dem Freilichtmuseum Cloppenburg. Dort natürlich im Steinofen gebacken. Der reine Wahnsinn.

Ein herrliches Ergebnis wenn landwirtschaftliches Urprodukt und traditionelle Kulturtechnik zusammenkommen. Es gibt hier in der Gegend noch mehr Anbieter. Beim Einkauf immer darauf achten, dass kein Malz oder Sirup dabei ist. Das dient nur dazu die Farbe billig reinzubekommen. Nach dem traditionellen Verfahren klappt das nur über eine lange Backzeit (24 Stunden!!!). Mein Geheimtipp ist das Pumpernickel aus dem Freilichtmuseum Cloppenburg. Dort natürlich im Steinofen gebacken. Der reine Wahnsinn.
Montag, 19. März 2007
Der gute alte Dinkel
Dinkel ist als Urform des heutigen Weizens bekannt. Die Anbauflächen sind in der Vergangeheit stark ausgeweitet worden, insbesondere dort, wo es Verarbeitungsunternehmen gibt, die den Dinkel zu Nudeln, Brot oder Cerealien verarbeiten. Heute liegen wir mit 30.000 ha Dinkelanbau bei ca. 10% der Flächen von vor 150 Jahren als Dinkel das meistverwendete Brotgetreide war. Den frühen Öko's ist er auch gelegentlich als Grünkorn in den sagenumwobenen Grünkernbratlingen in Erinnerung. Zu erleben waren diese sensorischen Tiefschläge vor allem am Ende der Nahrungskette welches sich ja bekanntlich oft in Uni-Mensen befand bzw. noch befindet. Allerdings nicht hier Osnabrück!

Bei uns gab es heute Dinkelpops von Alnatura. Hier der O-Ton vom Frühstückstisch:
Mutter: Ich habe mal Dinkelpops gekauft.
Sohn: Die hatten wir doch schon mal. (probiert) Pappig wie immer.
Tochter: Ich hätte gerne nur EINS. (probiert) Die schmecken ja nach gar nichts.
Vater: (probiert und schweigt und denkt an Alcopops)

Bei uns gab es heute Dinkelpops von Alnatura. Hier der O-Ton vom Frühstückstisch:
Mutter: Ich habe mal Dinkelpops gekauft.
Sohn: Die hatten wir doch schon mal. (probiert) Pappig wie immer.
Tochter: Ich hätte gerne nur EINS. (probiert) Die schmecken ja nach gar nichts.
Vater: (probiert und schweigt und denkt an Alcopops)
Sonntag, 18. März 2007
Fleischer-Blog feat. Farmblogger
Habe gerade einen Gastbeitrag beim Fleischer-Blog veröffentlicht.
Thema: Warum Fleischer und Landwirte Partner sein sollten (und es immer noch so selten klappt)
Ein Blog, das man als Landwirt mit Interesse an einer erfolgreichen Wertschöpfungskette regelmäßig lesen sollte.
Thema: Warum Fleischer und Landwirte Partner sein sollten (und es immer noch so selten klappt)
Ein Blog, das man als Landwirt mit Interesse an einer erfolgreichen Wertschöpfungskette regelmäßig lesen sollte.
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