Diese sinnbefreite Einschätzung des Serverhousings zeugt von lernresistenter Ignoranz der Realität.
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Der Satz des Tages
Die GEZ und ihr Auftreten (vor allem das ihrer Bevollmächtigten) läßt einen normal denken Menschen oft genug zweifeln. Der Wankelmut bei der Rundfunkgebühr für Server lässt auch nicht befürchten, dass jemals ein Nobelpreis an die GEZ geht. Umso schöner die Einschätzung des hostbloggers der es auf den Punkt bringt:
Geschrieben von Michael Wenzl
in IT
um
18:07
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Mittwoch, 25. Oktober 2006
Rundfunkgebühren für Server
Manuel Schmitt von manitu (aka hostblogger) hat wie er in seinem Artikel schreibt bereits im September die Auskunft von der GEZ erhalten, dass für gemietete Root-Server keine GEZ Gebühren durch den Mieter zu zahlen sind. Aus dem Wortlaut geht hervor, dass dies auch für das sog. Server-Housing gilt, also wenn der Kunde einen Server selbst kauft und im RZ eines Providers betreibt.
Die gestrige Meldung von heise.de wirft nun leider ein anderes Licht auf das Thema Rundfunkgebührenpflicht für Server. Der Provider 1&1 hatte beim SWR anfragt wie es sich nun um die Gebühren verhält. Die wohl nun finale Antwort war, dass Server grundsätzlich gebührenpflichtig sind. Im Falle eines gemieteten Root-Servers sind die anfallenden Gebühren durch den Vermieter (Provider) zu zahlen, beim Server-Housing hingegegen durch den Besitzer des Rechners. Für die Provider ist das nun nicht so schlimm, da sie pro Grundstück nur einmal die Gebühr bezahlen egal wieviel Server dort stehen. Ein Serverbetreiber, der u.U. Rechner in verschiedenen RZs betreibt um die Ausfallsicherheit zu erhöhen wird dann für jeden Standort zur Kasse gebeten.
Wie man es auch dreht, es ist und bleibt idiotisch und mit klarem Verstand nicht nachvollziehbar. Bei einem PC auf dem Schreibtisch mag man ja noch annehmen können, dass der Benutzer einen Radiostream anhört. Nur wie bitte soll das mit einem Server in einem weit entfernten RZ funktionieren?
Die gestrige Meldung von heise.de wirft nun leider ein anderes Licht auf das Thema Rundfunkgebührenpflicht für Server. Der Provider 1&1 hatte beim SWR anfragt wie es sich nun um die Gebühren verhält. Die wohl nun finale Antwort war, dass Server grundsätzlich gebührenpflichtig sind. Im Falle eines gemieteten Root-Servers sind die anfallenden Gebühren durch den Vermieter (Provider) zu zahlen, beim Server-Housing hingegegen durch den Besitzer des Rechners. Für die Provider ist das nun nicht so schlimm, da sie pro Grundstück nur einmal die Gebühr bezahlen egal wieviel Server dort stehen. Ein Serverbetreiber, der u.U. Rechner in verschiedenen RZs betreibt um die Ausfallsicherheit zu erhöhen wird dann für jeden Standort zur Kasse gebeten.
Wie man es auch dreht, es ist und bleibt idiotisch und mit klarem Verstand nicht nachvollziehbar. Bei einem PC auf dem Schreibtisch mag man ja noch annehmen können, dass der Benutzer einen Radiostream anhört. Nur wie bitte soll das mit einem Server in einem weit entfernten RZ funktionieren?
Mittwoch, 18. Oktober 2006
Es tut sich was
... in Sachen GEZ. Wie Spiegel Online vermeldet über legen die Ministerpräsidenten, ein neues Gebührenmodell zu entwickeln. Dann sollen sich die Gebühren nicht mehr an den Geräten orientieren und auch die Schnüffelei soll ein Ende haben. In 2008 soll dann das neue Modell kommen und vielleicht verschont man die Landwirtschaft und den Rest der Wirtschaft ja bis dahin von der PC-Gebührenpflicht.
Geschrieben von Kai Oliver Schleyerbach
um
14:52
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Mittwoch, 20. September 2006
GEZ noch? - Nein!
In enger Solidarität mit allen von GEZ-Gebührenwahn bedrohten PC-Nutzern begrüßen wir den Blogbeitrag von marketing-blog.biz und nehmen den Button gerne auf unsere Seite.
Geschrieben von Kai Oliver Schleyerbach
um
08:57
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Freitag, 4. August 2006
eher nicht
Als ich heute morgen in meiner Zeitung blätterte, las ich die Stellungnahme eines ARD Sprechers, dass er eher nicht davon ausginge, dass für jeden PC demnächst die volle Fernsehgebühr fällig würde, weil das schmale TV Angebot im Internet das dann doch nicht rechtfertige. Wer hätte solch tiefe Einsichten erwartet. Er setzt aber gleich nach, dass die Radiogebühr wohl der bessere Ansatz sei. Das findet aber dann wieder das ZDF, bekanntlich ohne Radioprogramm, nicht gut. Vielleicht ganz praktisch, wenn sich Herrchen und Frauchen der GEZ nicht einig sind.
Inzwischen gibt es auch eine Verfassungsbeschwerde zu den neuen Gebührenplänen, die zum Ziel hat, zwei weitere Jahre Aufschub zu gewinnen und in dieser Zeit, das gesamte Gebührensystem von der gerätebezogenen auf eine personenbezogene Berechnung umzustellen. Ich denke, das das Thema von der Politik erst nach der Sommerpaue so richtig entdeckt werden wird. Bis dahin sollten sich die Landwirte schon mal gut positionieren.
Gruß, Kai
Inzwischen gibt es auch eine Verfassungsbeschwerde zu den neuen Gebührenplänen, die zum Ziel hat, zwei weitere Jahre Aufschub zu gewinnen und in dieser Zeit, das gesamte Gebührensystem von der gerätebezogenen auf eine personenbezogene Berechnung umzustellen. Ich denke, das das Thema von der Politik erst nach der Sommerpaue so richtig entdeckt werden wird. Bis dahin sollten sich die Landwirte schon mal gut positionieren.
Gruß, Kai
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