Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen hat weitreichende Folgen für die Umwelt. Die Werbeversprechen der Gentechnikindustrie sind, im wahrsten Sinn des Wortes, reine Bauernfängerei. Gentechnikg vermehrt den Verbrauch von Spritzmitteln und fördert die Abhängigkeit der Landwirte von Großkonzernen. Mach Dich schlau, denn unsere Welt ist kein Versuchslabor.
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Gentech-Landwirtschaft: Ein weltweites Experiment an Mensch, Tier und Natur
Mittwoch, 6. Januar 2010
Dokumentation "Monsanto, mit Gift und Genen" online
Vor nicht ganz zwei Jahren. lief auf Arte erstmalig "Monsanto, mit Gift und Genen", eine sehenswerte Dokumentation über den Agrarkonzern Monsanto. Gestern wurde sie zu später Stunde wiederholt, was auch den Fernsehvermeidern die Chance gibt, sich den Film in der Mediathek anzusehen. Da Monsanto seine Geschäftspolitik nicht wesentlich geändert hat, hat das Thema nichts an Brisanz verloren.
Leider ist die Dokumentation nur sieben Tage online verfügbar, Ein Vögelchen hat mir aber gezwitschert, dass es da so Programme gibt, mit denen es möglich sein soll, diese Frist individuell zu verlängern. Nette Zeitgenossen haben sich diese Mühe scheinbar schon gemacht, wie man hier und hier sehen kann.
Leider ist die Dokumentation nur sieben Tage online verfügbar, Ein Vögelchen hat mir aber gezwitschert, dass es da so Programme gibt, mit denen es möglich sein soll, diese Frist individuell zu verlängern. Nette Zeitgenossen haben sich diese Mühe scheinbar schon gemacht, wie man hier und hier sehen kann.
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Da gehen sie hin, die Gene
Gene aus genverändertem Mais landen scheinbar nicht nur im Regenwurm. Forscher haben festgestellt, dass sich das Bt-Toxin aus GVO-Mais, über Pollen und Maisstreu, in Gewässer gelangt und dort Köcherfliegenlarven schädigt.
[Pressemeldung NABU]
[Pressemeldung NABU]
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
um
11:55
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Montag, 30. November 2009
Wie passt das zusammen?
Wenn es Söder ernst damit meint, zu meinem Lieblings-CSU-Politiker erklärt werden zu wollen, muss er da schleunigst was tun. Die Ausrede, dass Bayern im eigenen Bundesland ja Rücksicht auf die Meinung der Bevölkerung nimmt, darf nicht dazu dienen, dass auf Bundesebene doppeltes Spiel getrieben wird. Denn der Anbau mag ja nach wie vor nicht erlaubt sein, über die Hintertür des Futtermittelimports wollen die Bürger aber die Gentechnik ebenso wenig, wie auf dem Acker.
Wer einzig ein Interesse an gentechnisch veränderten Futtermitteln hat, sind agrarindustrielle Mastbetriebe, die um jeden Preis Rendite erzielen wollen. Mit Fleisch, das kein normal denkender Mensch kaufen würde, wenn er auch nur einmal so einen Betrieb von innen gesehen hätte.
Montag, 23. November 2009
Gestiegener Einsatz von Pestiziden durch Gentechnik
Um gleich den nächsten Schleier hinwegzufegen. Gentechnik sorgt, im Gegensatz zu den vollmundigen Versprechungen der Konzerne, eben genau nicht zur Reduktion des Einsatzes von Pestiziden. In den USA stieg der Herbizideinsatz in den letzten 13 Jahren um 172000 Tonnen, im Gegenzug wurden 29000 Tonnen Insektizide eingespart. Im Saldo ist das immer noch eine Steigerung von 143000 Tonnen. Die vollständige Studie gibt es als PDF zum Herunterladen.
Schöne neue Welt. Da frage doch einmal mehr warum sich Gen-Konzerne wie Monsanto oder BASF so gerne mit der Vokabel Nachhaltigkeit schmücken.
[via]
Schöne neue Welt. Da frage doch einmal mehr warum sich Gen-Konzerne wie Monsanto oder BASF so gerne mit der Vokabel Nachhaltigkeit schmücken.
[via]
Donnerstag, 15. Oktober 2009
eCampaigning absurd beim DBV
Mal abgesehen davon, dass Soja nur dafür notwendig ist, um billiges und minderwertiges Fleisch in überfüllten Riesenställen zu produzieren. Wer, der bei klarem Verstand ist, kann ernsthaft fordern, dass Futtermittel in den Umlauf kommen, die Bestandteile enthalten, die nicht verkehrsfähig sind?
Die Krone auf's Fass kommt mit dem Motiv der "ePostkarte", mit der Ilse Aigner auf die angeblichen Probleme aufmerksam gemacht werden soll. Süße kleine Ferkelchen auf einer Strohmatte. Das ist so weit weg von der Realität in den konventionellen Massenställen, wie es nur geht. Beim kleinen Bauern um die Ecke mag es so aussehen, der ist aber nicht auf importiertes Soja angewiesen. Das ist pures Taktieren, wenn mit dem Image der bäuerlichen Landwirtschaft, einseitig Lobbyarbeit für die Interessen der Agrarindustrie zu machen.
Nachtrag: Jetzt sorgt man sich beim DBV um die "Eiweißfuttergrundlage für heimische Viehwirtschaft". Mir kommen die Tränen, so viel Text für die einfache Formel: Wenn andere Mist bauen, dann müssen wir das auch.
Donnerstag, 26. März 2009
Agrogentechnik - ein weltweites Experiment
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
um
12:04
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Dienstag, 4. November 2008
Europas geheimer Plan zur Förderung der grünen Gentechnik?
Die Regierungschefs sollen die möglicherweise kritische Meinung ihrer Landwirtschaftsminister in die passende Richtung lenken. Die Bevölkerung die GVO ablehnt, wird als schlecht informiert angesehen. Die Debatte um das Für und Wieder der Gentechnik auf dem Acker, sollte nicht denen überlassen werden, die sich selbst dafür zuständig erklären, gemeint sind die Umweltverbände, sondern die Agrarlobbyisten sollten sich hörbarer Geltung verschaffen.
Ich hoffe das halbwegs richtig zusammengefasst und übersetzt zu haben. Klingt alles ein wenig so, als wenn das "Problem Gentechnik" auf ein "Problem PR" reduziert werden soll. Das käme den Konzernen mit ihren Marketingabteilungen natürlich gelegen. Mit Politik für das Volk hat das aber reichlich wenig zu tun.
[via]
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
um
14:22
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Donnerstag, 25. September 2008
Kontaminierter Honig landet in Verbrennungsanlage
Apropos Schaden. Deutsche und französische Forscher haben ausgerechnet, dass durch den Wegfall der Bestäubung durch Bienen, sich ein Ernteverlust in Höhe von 150 Mrd. Euro ensteht. [via]
Quelle: Pressemitteilung (PDF)
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
um
09:05
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Dienstag, 23. September 2008
Wahlversprechen prüfen
Bei campact gibt es passend dazu eine Mailaktion, mit der Seehofer und die CSU aufgefordert werden zu Handeln, statt den Münchhausen zu geben. Hoffentlich lesen sie ihre Mails noch rechtzeitig.
Geschrieben von Michael Wenzl
in Agrar
um
18:56
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