Der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) freut sich, dass zukünftig Spuren von gentechnisch veränderten Futtermitteln bis zu einem Anteil von 0,1% erlaubt sind. Wie schon beim Dioxin-Skandal macht der Lobbyverband was ein Lobbyverband eben macht: die Realität so lange verbiegen, bis sie ins eigene Weltbild passt. In der gesamten Presseerklärung taucht nicht einmal der Grenzwert auf, sondern es ist von einer "technischen Lösung" die Rede, mit der die "Null analysentechnisch definiert" wird. Was eine Null ist mag der DVT ja wissen, aber was das mit einer technischen Lösung zu tun hat, leuchtet nicht ein. Auch die Argumentation, dass die Nulltoleranz gar nicht machbar sei, weil "systematische oder zufällige Unterschiede zwischen Laboratorien oder Analysenmethoden sowie Fehler in der Probenahme und Probenaufbereitung" zu Fehlern führen, die einzig zulasten der Futtermittelbranche gehen. Gbit es bei 0.1% keine unterschiedlichen Laboratorien und falsche Probenentnahmen mehr?
Konstruktiver Vorschlag meinerseits: Einfach kein Futtermittel mehr importieren, dann muss man sich auch nicht mit "Massengutlogistik" herumschlagen. So einfach ist das. OK, die Gewinne werden kleiner, aber das ist im Vergleich zu dem Schaden, der durch die sog. grüne Gentechnik entsteht nun wirklich lächerlich.
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Gentechnik durch die Hintertüre
Mittwoch, 16. Februar 2011
Informationsveranstaltung zur Fütterung ohne Gentechnik
In Diedorf, Landkreis Augsburg, finden am 2. März 2011 zwei Vorträge über die Chancen und Möglichkeiten der „Ohne Gentechnik“-Fütterung statt. Veranstalter ist das „Bündnis für eine gentechnikfreie Region Augsburg Stadt und Land“, die Referenten sind:
Dr. Hubert Spiekers, Leiter des Institutes für Tierernährung und Futterwirtschaft der LfL Grub: „Milchkuhfütterung mit heimischem Eiweiß und ohne Gentechnik“.
Dr. Andreas Michel, Vertriebsreferent Fa. Meika – ökologische Tiernahrung: „Besonderheiten der Fütterung im biologischen Landbau“
Die Veranstaltung beginnt um 20:00 im Gasthof Adler, Hauptstr. 31, 86420 Diedorf, der Eintritt ist frei.
via Singold Bote
Dr. Hubert Spiekers, Leiter des Institutes für Tierernährung und Futterwirtschaft der LfL Grub: „Milchkuhfütterung mit heimischem Eiweiß und ohne Gentechnik“.
Dr. Andreas Michel, Vertriebsreferent Fa. Meika – ökologische Tiernahrung: „Besonderheiten der Fütterung im biologischen Landbau“
Die Veranstaltung beginnt um 20:00 im Gasthof Adler, Hauptstr. 31, 86420 Diedorf, der Eintritt ist frei.
via Singold Bote
Donnerstag, 20. Januar 2011
15 Jahre Gen-Soja-Anbau in Lateinamerika - Keine Erfolgsgeschichte
Die Dokumentation des NABU zeigt die dramatischen Folgen des Anbaus von transgenen Pflanzen in Südamerika. Dort wird seit 15 Jahren gentechnisch verändertes Soja angebaut. Für die Menschen vor Ort bedeutet das Krankheiten, Kindersterblichkeit und Naturverlust. Erfolgsgeschichten sehen anders aus. Wir haben es satt!
Link zum Video
via Für eine bessere Welt
Link zum Video
via Für eine bessere Welt
Freitag, 24. September 2010
NoPlanta
Kam eben per Mail. Gar nicht mal schlecht, ich befürchte nur, den satirischen Unterton bemerkt nicht jeder.
Pressemitteilung NoPlanta
24.09.2010
Gerechtigkeit für die Gentechnik
Grüne Biotechnologie wichtiger Standortfaktor
Am Dienstag, dem 28. September stehen wieder einmal sechs selbst ernannte
Feldbefreier vor Gericht. Dieses Mal ist es ein Strafprozess in Aschersleben,
nahe Halle. Aber es ist kein Prozess wie Dutzende andere, die die Initiative der
irregeleiteten Öko-Terroristen „Gendreck weg“ seit 2006 führt. Dieser Prozess
ist erst der zweite überhaupt in der bundesdeutschen Geschichte, in dem es um
die Dreistigkeit der Verwüstung einer wissenschaftlichen Versuchsanlage geht. Am
renommierten Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenzüchtung
(IPK) in Gatersleben wurde 2008 ein Feld mit gentechnisch verändertem Weizen
angegriffen. In ihrer Verblendung stehen die Angeklagten noch zu der begangenen
Tat. Da wird in Aschersleben wohl kurzer Prozess mit ihnen gemacht werden.
Um unsere Unterstützung für das Amtsgericht Aschersleben zum Ausdruck zu
bringen, findet am Montag, dem 27. September, zwischen 17 und 18 Uhr eine
Demonstration in Aschersleben statt. Treffpunkt ist der Bahnhof Aschersleben,
von dort geht es dann in die Innenstadt, vorbei an der Landesgartenschau. Alle
Bürgerinnen und Bürger, die auf unabhängige Wissenschaft und industriellen
Fortschritt vertrauen, sind aufgerufen, in der Öffentlichkeit deutlich Stellung
zu beziehen.
Die Gentechnik-Kritiker behaupten immer wieder, dass fast 80% der deutschen
Bevölkerung keine Gentechnik auf dem Acker oder Teller haben wollten, und
deshalb dürfe sie nicht angewendet werden. Doch sie unterliegen einer falschen
Vorstellung von Demokratie. Derart weitreichende Entscheidungen wie den Einsatz
der Gentechnik darf man nicht dem Durchschnittsbürger überlassen, da er nicht
die Möglichkeit hat, sich mit allen Aspekten auseinander zu setzen.„Wir dürfen
nicht vergessen: Deutschland ist ein Chemiestandort! Die Verbreitung von
genmanipuliertem Saatgut schafft einen weltweiten Absatzmark für die
dazugehörigen Spritzmittel. Wenn wir uns dieser Technologie verschließen würden,
wären die wirtschaftlichen Auswirkungen unkalkulierbar“, sagt Udo Schwafel,
Sprecher der Initiative NoPlanta.
Diese Privatinitiative tritt nach seinen Aussagen dafür ein, dass kein Genom
unverbessert, keine Pflanze ohne Patentschutz, keine Nahrungsmittelproduktion
unkontrolliert bleibt. „Die Ewig-Gestrigen, die nicht verstehen wollen, dass die
nostalgischen Bedürfnisse des Einzelnen manchmal zurückstehen müssen für
Fortschritt und den Standort Deutschland, müssen endlich in ihre Grenzen
verwiesen werden“, ergänzt seine Kollegin Christin Müller. „NoPlanta kooperiert
eng mit den Stützen der Gesellschaft wie Bayer, BASF, KWS und Monsanto. Sie
besitzen das Knowhow und finanzielle Interesse um die Regierung und die Behörden
in dieser Frage sachgerecht zu beraten. Selbst bei einem sehr unwahrscheinlichen
Versagen der Gentechnik, bliebe der Standort-Vorteil für Deutschland gesichert:
die Pharma-Industrie wird sich in gewohnt professioneller Weise der neuen
Herausforderungen, wie Allergien oder sonstigen Eventualitäten, annehmen.“
Der Prozess ist öffentlich und kann live mitverfolgt werden. Er beginnt um 9.30
Uhr. Seien Sie dabei, wenn der lange Arm der Justiz, die sechs Angeklagten ihrer
verdienten Strafe zuführt!
Weitere Informationen unter:
www.noplanta.blogsport.de
Dienstag, 16. März 2010
Gentech-Landwirtschaft: Ein weltweites Experiment an Mensch, Tier und Natur
Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen hat weitreichende Folgen für die Umwelt. Die Werbeversprechen der Gentechnikindustrie sind, im wahrsten Sinn des Wortes, reine Bauernfängerei. Gentechnikg vermehrt den Verbrauch von Spritzmitteln und fördert die Abhängigkeit der Landwirte von Großkonzernen. Mach Dich schlau, denn unsere Welt ist kein Versuchslabor.
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