Wieder hat sich die Gen-Lobby gegen den gesunden Menschverstand durchgesetzt. Immerhin scheint sich langsam auch bei den etablierten Parteien ein Umdenken einzustellen. Der bay. Europaminister Söder macht sich für eine gentechnikfreie Zone Bayern stark. Vor den Wahlen wird das Politikerherz plötzlich sensibel für die Anliegen der Bürger. Das ist umso begrüssenswerter, als die Anbaufläche, von der im o.g. Prozess die Verunreinigung ausgeht, dem Freistaat Bayern gehört. Ein wenig Sinn, Verstand und vor allem Vernunft wäre aber angebrachter als die Ankündigung von Gesetztesinitiativen. Gentechnikfreie Zonen lassen sich auch ohne eigens dafür geschaffene Gesetze etablieren, Beispiele gibt es bereits mehr als genug - man muss er nur wollen.
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Imker muss seine sieben Sachen packen
Wieder hat sich die Gen-Lobby gegen den gesunden Menschverstand durchgesetzt. Immerhin scheint sich langsam auch bei den etablierten Parteien ein Umdenken einzustellen. Der bay. Europaminister Söder macht sich für eine gentechnikfreie Zone Bayern stark. Vor den Wahlen wird das Politikerherz plötzlich sensibel für die Anliegen der Bürger. Das ist umso begrüssenswerter, als die Anbaufläche, von der im o.g. Prozess die Verunreinigung ausgeht, dem Freistaat Bayern gehört. Ein wenig Sinn, Verstand und vor allem Vernunft wäre aber angebrachter als die Ankündigung von Gesetztesinitiativen. Gentechnikfreie Zonen lassen sich auch ohne eigens dafür geschaffene Gesetze etablieren, Beispiele gibt es bereits mehr als genug - man muss er nur wollen.
Sonntag, 4. Mai 2008
Leckere Sonntagsbrötchen?
Ein Grund mehr die Brötchen lieber beim Bäcker zu holen, vorausgesetzt dort werden nicht labblige Backlinge aufgewärmt: Günter Wallraff und seine Erlebnisse in einer Industriebäckerei. Interessant sind in dem Zusammenhang die, sagen wir mal ähnlich lautenden, Erklärungen vom Discounter und der Großbäckerei (1, 2) zu dem Artikel.
Freitag, 21. März 2008
Monsanto räumt Schuld an Kontamination ein
Der Gang vor Gericht war also unausweichlich und Percy Schmeiser verklagte Monsanto. Am vergangenen Mittwoch hätte es zur Verhandlung kommen sollen. Wenn, ja wenn Monsanto nicht eine Stunde vorher sein Verschulden eingeräumt hätte, der Begleichung der Rechnung zugestimmt und vor allem auf eine Verschwiegenheitserklärung verzichtet hätte. So wissen wir jetzt davon und vor allem wissen jetzt die Landwirte, die ebenfalls von Monsanto wegen angeblicher Lizenzverletzungen verklagt werden, dass sie dem Konzern nicht chancenlos ausgeliefert sind.
So bitter das für Monsanto jetzt sein mag, irgendwie ist es doch konsequent. Wer glaubt als Patentinhaber automatisch an allen Punkten der Wertschöpfung teilhaben und selbst aus verflogenen Samen noch Kapital schlagen zu können, der muss auch einsehen, dass er dann auch für die Schäden gerade stehen muss. Das kann sich im Falle der Gentechnik sehr schnell zu einen Fass ohne Boden entwickeln. Das gesamte Geschäftsmodell Gentechnik steht jetzt erst Recht auf tönernen Füßen.
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