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Fragen der Öko-Praktiker an die Forschung
Der Bund für ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) hat Fragestellungen, die auf mehreren hundert Veranstaltungen zum Thema ökologische Landwirtschaft und Lebensmittel, gestellt wurden, zusammengefasst. Forscher können (und sollen) in der Sammlung recherchieren, um zu erfahren welche Fragen aus der Praxis wissenschaftlich untersucht werden sollen.
Freitag, 4. Juli 2008
Guten Appetit beim Ekelmenü
Beim Fleischverzehr möchte es einem machmal den Magen umdrehen. Hinuntergespült mit gepanschtem Wein mag man es vielleicht noch ertragen. Zum Abgang des Menüs darf man sich mit vergammeltem Käse dann den Magen verschliessen.
Neben drei Molkereien in Italien, steht auch ein Unternehmen im Unterallgäu im Verdacht in die Machenschaften verwickelten zu sein. Die Produktionsstätte der International Cheese GmbH in Woringen wurde deswegen heute von der Polizei und Lebensmittelkontrolleuren durchsucht. Ob an den Vorwürfen etwas dran ist, wird erst Mitte nächster Woche klar sein. So lange werden die Laboruntersuchungen dauern. Bis dahin bleibt das Werk geschlossen. Immerhin, da werden endlich die Prioritäten im Sinne der Verbraucher gesetzt. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass möglicherweise ein Lebensmittelskandal nicht dadurch Kontrollen der Behörden aufgedeckt wurde, sondern durch Zeitungsberichte.
Insgesamt sollen in den letzten beiden Jahren rund 11.000 Tonnen Käse in den Handel gekommen sein, der eigentlich nur mehr der Entsorgung hätte zugeführt werden dürfen. Wenn man sich die Schilderungen von mit Schimmel, Mäusekot und Verpackungsresten durchsetzten Milchprodukten durchliest, die wieder für den Verkauf "aufgehübscht" wurden, kommt man sich vor wie in einem Albtraum der Lebensmitteltechnologie. Einmal kräftig umrühren bitte und von den ekeleregenden Bestandteilen ist nichts mehr zu sehen.
In den Meldungen, die heute über den Vorfall berichtet haben (z.B. hier), wurden auch namhafte Marken genannt, die in den Skandal verwickelt sein sollen. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, könnte das auch für ein deutsches Lebensmittellabor unangenehm werden. Einer der genannten Käsehersteller wirbt auf seiner Homepage damit, dass die Qualität regelmässig von dem renomierten Labor untersucht wird.
Nachtrag:
Ab 7.7.08 darf der Betrieb der International Cheese GmbH in Woringen wieder produzieren. Untersuchungsergebnisse liegen aber erst in einigen Tagen vor. [via]
Bei den Proben kam es zu keinen mikrobiologischen Beanstandungen, lediglich drei Proben zeigten Auffälligkeiten in Geruch und Geschmack. Die Auswertung der beschlagnahmten Unterlagen dauert an. [via]
Neben drei Molkereien in Italien, steht auch ein Unternehmen im Unterallgäu im Verdacht in die Machenschaften verwickelten zu sein. Die Produktionsstätte der International Cheese GmbH in Woringen wurde deswegen heute von der Polizei und Lebensmittelkontrolleuren durchsucht. Ob an den Vorwürfen etwas dran ist, wird erst Mitte nächster Woche klar sein. So lange werden die Laboruntersuchungen dauern. Bis dahin bleibt das Werk geschlossen. Immerhin, da werden endlich die Prioritäten im Sinne der Verbraucher gesetzt. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass möglicherweise ein Lebensmittelskandal nicht dadurch Kontrollen der Behörden aufgedeckt wurde, sondern durch Zeitungsberichte.
Insgesamt sollen in den letzten beiden Jahren rund 11.000 Tonnen Käse in den Handel gekommen sein, der eigentlich nur mehr der Entsorgung hätte zugeführt werden dürfen. Wenn man sich die Schilderungen von mit Schimmel, Mäusekot und Verpackungsresten durchsetzten Milchprodukten durchliest, die wieder für den Verkauf "aufgehübscht" wurden, kommt man sich vor wie in einem Albtraum der Lebensmitteltechnologie. Einmal kräftig umrühren bitte und von den ekeleregenden Bestandteilen ist nichts mehr zu sehen.
In den Meldungen, die heute über den Vorfall berichtet haben (z.B. hier), wurden auch namhafte Marken genannt, die in den Skandal verwickelt sein sollen. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, könnte das auch für ein deutsches Lebensmittellabor unangenehm werden. Einer der genannten Käsehersteller wirbt auf seiner Homepage damit, dass die Qualität regelmässig von dem renomierten Labor untersucht wird.
Nachtrag:
Ab 7.7.08 darf der Betrieb der International Cheese GmbH in Woringen wieder produzieren. Untersuchungsergebnisse liegen aber erst in einigen Tagen vor. [via]
Bei den Proben kam es zu keinen mikrobiologischen Beanstandungen, lediglich drei Proben zeigten Auffälligkeiten in Geruch und Geschmack. Die Auswertung der beschlagnahmten Unterlagen dauert an. [via]
Sonntag, 20. April 2008
Agrarpolitik für den Stammtisch
Die Ursache der hohen Nahrungsmittelpreise, zumindest nach Ansicht der Bundeskanzerlin Merkel, ist die
Die Lösung des Landwirtschaftsministers Seehofer dafür lautet:
Die Bundeskanzlerin möchte ich daran erinnern, dass die unzureichende Agrarpolitik der Entwicklungsländer vor allem darauf zurückzuführen ist, dass die "entwickelten" Ländern sie mit billigen, weil subventionierten, Lebensmitteln überschütten. Steht übrigens auch im Agrarbericht der UNESCO.
sehr unzureichende Agrarpolitik in den Entwicklungsländernund
nicht ausreichend prognostizierte Ernährungsgewohnheitenin den Schwellenländern (Quelle).
Die Lösung des Landwirtschaftsministers Seehofer dafür lautet:
Wir müssen weltweit mehr Nahrungsmittel produzierenund verlangt sillgelegte Flächen wieder als Acker zu nutzen (Quelle). Immerhin macht er auch die Gewinnsucht der Agrarkonzerne als einen der Schuldigen aus, warum er aber Monsanto nicht beim Namen nennt, sondern als "ein Konzern in den USA" umschreibt leuchtet mir nicht ein (Quelle). Trotzdem möchte ich ihm zurufen: "Richtig, nun sollen Taten folgen". Nicht nur leerer Populismus wie beim kurzzeitigen MON810 Verbot und der Zulassung von gentechnischen Verunreinigungen in gentechnikfreien Produkten.
Die Bundeskanzlerin möchte ich daran erinnern, dass die unzureichende Agrarpolitik der Entwicklungsländer vor allem darauf zurückzuführen ist, dass die "entwickelten" Ländern sie mit billigen, weil subventionierten, Lebensmitteln überschütten. Steht übrigens auch im Agrarbericht der UNESCO.
Donnerstag, 17. April 2008
Schnitzereien
Dann doch lieber mit dem Essen kleine Kunstwerke erschaffen.
Freitag, 4. April 2008
Italienische Wochen
Wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten sollten, würde das bedeuten, dass über 1% der gesamten italienischen Weinproduktion gepanscht wurden. Ich will gar nicht darüber nachdenken was da alles drin sein könnte und welche gesundheitlichen Folgen die Inkredenzien haben könnten. Die Gewissenlosigkeit mit der man, nur auf den kurzfristigen Profit bedacht, an Lebensmitteln herumpfuscht, ist mir ein vollkommenes Rätsel.
Samstag, 29. März 2008
Wal-Mart sagt Nein zu Wachstumshormonen
An den März 2008 werden sich die Verantwortlichen des Agrarkonzerns Monsanto nicht gerne zurückerinnern wollen. Erst die erneute Niederlage gegen Percy Schmeiser und dann kündigt Wal-Mart an keine Milch mehr zu verkaufen, die von Kühen stammt denen zur Steigerung der Milchleistung Hormone verabreicht wurde. Ähnlich wie beim gentechnisch verändertem Saatgut, liegt Monsanto der Vertrieb von solchen Wachstumshormonen (Handelsname Posilac) "sehr am Herzen". So sehr, dass man auch nicht davor zurückschreckte auf kritische Berichterstattung Einfluss zu nehmen.
Auch wenn uns das Verbot in Europa nicht betrifft, Posilac ist in der EU nicht zugelassen und zumindest offiziell nicht erhältlich, Wal-Mart ausserdem in Deutschland nicht mehr am Markt ist, gereicht es doch als gutes Beispiel. Wenn es in den USA möglich ist, dass Verbraucherinteressen über die Interessen von Konzernen gestellt werden, sollte es bei uns doch auch möglich sein. Wir dürfen nicht vergessen, die wollen alle unser Geld und mit unserem Konsumenverhalten beeinflussen wir die Entscheidungen der Einzelhändler. Das dauert manachmal ein bisschen, aber wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass Rewe mal eine teure Werbekampagne startet "nur" um eine Bio-Marke bekannt zu machen.
Auch wenn uns das Verbot in Europa nicht betrifft, Posilac ist in der EU nicht zugelassen und zumindest offiziell nicht erhältlich, Wal-Mart ausserdem in Deutschland nicht mehr am Markt ist, gereicht es doch als gutes Beispiel. Wenn es in den USA möglich ist, dass Verbraucherinteressen über die Interessen von Konzernen gestellt werden, sollte es bei uns doch auch möglich sein. Wir dürfen nicht vergessen, die wollen alle unser Geld und mit unserem Konsumenverhalten beeinflussen wir die Entscheidungen der Einzelhändler. Das dauert manachmal ein bisschen, aber wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass Rewe mal eine teure Werbekampagne startet "nur" um eine Bio-Marke bekannt zu machen.
Montag, 29. Oktober 2007
Lesewochende
Thematisch beginnt Bode beim Handel und schildert die allfällige Manipulation des Einkaufsverhaltens durch die geschickte Produktplatzierung in den Regalen und den Versuch durch Markennamen die eine ländliche Idylle vorgeben von den tatsächlichen Produktionsmethoden abzulenken. Am Beispiel der Lebensmittelskandale der letzten Jahre wird dann gezeigt, dass eigentlich der Betrug zum Regelfall geworden ist und bereits gesetzeskonformes Handeln ausreicht um mit imageträchtigen Logos ausgezeichnet zu werden. Wenn man dann liest, dass die Lebensmittelgesetze, die eigentlich zum Schutz des Verbraucher erlassen werden, von Gremien stammen deren Mitglieder fast ausschliesslich aus der Lebensmittel- und Agrarindustrie kommen, dämmert es spätestens, dass der Begriff Verbraucherschutz nicht einmal mehr als Euphmismus durchgeht sondern längst zu einer Lüge geworden ist. Wohltuend ist, dass Bode dabei die Ursache nicht mit stereotypen "Geiz ist geil" oder "der Verbraucher bestimmt selbst was er kauft" Argumenten begründet sondern die Marktsteuerung durch die Industrie hervorhebt. Der Preis der Produkte ist nicht entscheidend für die Qualität, was er am Beispiel Milch darlegt. Es ist schlicht nicht ersichtlich warum eine "Markenmilch" mit bunter Verpackung qualitativ besser sein soll als die nur halb so teure Handelsmarke. Für beide gelten die gleichen Vorschriften was die Erzeugung und Verarbeitung angeht und zum Teil hat die Milch ja auch den gleichen Ursprung.
So kommt der Autor dann auch zu dem Schluss, dass besserer Verbraucherschutz nicht durch eine "Politik mit dem Einkaufswagen" zu erreichen ist, die Verbraucher müssen sich ihre Lobby endlich selbst schaffen und nicht auf das Vertrauen was ihnen von der Industrie vorgesetzt wird. Das ist ausdrücklich doppeldeutig, denn nicht nur das was wir essen folgt dem Diktat der Industrie sondern auch Institutionen die sich dem Namen nach um Lebensmittelsicherheit kümmern sollten werden von der Industrie gesteuert.
Für mich hat sich das Wochenende jedenfalls gelohnt und ich kann jedem das Buch nur ans Herz legen. Sicher, was die Fakten in dem Buch angeht ist zumindest für halbswegs informierte Konsumenten nichts neues dabei. Neu sein dürfte für die meisten der Schluss den Thilo Bode zieht und zumindest ich habe mich dabei ertappt gesehen wie weit ich schon wieder bereit bin Schludereien mit Lebensmitteln als normal anzusehen und, dass es wieder an der Zeit ist etwas kritischer zu werden. Zwei Dinge möchte ich dem Autor aber an die Hand geben. Das dauernde Hervorheben der Automobilindustrie als Beispiel für funktionierenden Verbraucherschutz ist zwar plakativ aber leider falsch. Dafür würde ich als Erweiterung zum Thema Manipulation noch die Werbefilmchen der Lebensmittelindustrie behandeln, die als "Wissensfernsehen" getarnt über den Fernseher flimmern. Vielleicht ist das ja etwas für die nächste Auflage oder wenigstens das "Blog zum Buch" von foodwatch. (
Dienstag, 4. September 2007
Basic hat mit Discounter nichts mehr am Hut
Nachdem die Erzeugergenossenschaft Tagwerk und der Großhändler Dennree angekündigt haben, dass man die Bio-Supermarktkette Basic nicht mehr beliefern wolle und auch andere Lieferanten bereits ihren Unmut über die bevorstehende Beteiligung der Schwarz Gruppe (Eigentümer u.a. von Lidl und Kaufland) an der Basic AG zum Ausdruck gebracht haben, hat der Vorstand der Basic AG den Aktienverkauf gestoppt.
Dabei haben sicher auch Reaktionen von Kunden die Entscheidung mit beinflusst. Seit die geplante finanzielle Beteiligung der Schwarz Gruppe bekannt geworden ist mehrten sich die Befürchtungen, dass sich damit nicht nur die finanzielle Sitatuion ändern könnte sondern auch der Umgang mit Lieferanten und Beschäftigten Formen annehmen könnte, die nicht mit den nachhaltigen Ideen der Bio-Branche in Einklang zu bringen sind.
Bleibt die Frage ob die Basic AG alleine mit ihren Lieferanten und Kunden in der Lage ist die finanziellen Mittel aufzubringen um weitere Bio-Supermärkte zu errichten oder man einen weniger expansiven Weg einschlagen wird. Dabei will ich gerne gestehen, dass mich der Deal mit der Schwarz Gruppe nicht gerade mit Euphorie erfüllt hat, das lag aber weniger an deren Ruf. Für mich sah es nach einem Versuch aus das ramponierte Image mit ein wenig Grün zu garnieren, das ist etwas mehr Pragmatismus als die Bio-Branche verträgt. Über kurz oder lang hätte das zu einem Kampf der Kulturen geführt. Das Ergebnis muss dabei nicht zwangsläufig die befürchtete "Discounterisierung" der Baisc Bio-Supermärkte sein. Schon der Abzug des investierten Geldes aus der Einsicht heraus, dass man die Bio-Branche falsch eingeschätzt hat, hätte schwerwiegende Folgen für die Basic AG.
Vor dem Hintergrund, dass die Basic AG ohne externes Kapital nur schwer eine weitere Expansion durchführen kann, stellt sich mich aber die Frage was ein politische korrekter Weg ist um das Kapital zu beschaffen.
Dabei haben sicher auch Reaktionen von Kunden die Entscheidung mit beinflusst. Seit die geplante finanzielle Beteiligung der Schwarz Gruppe bekannt geworden ist mehrten sich die Befürchtungen, dass sich damit nicht nur die finanzielle Sitatuion ändern könnte sondern auch der Umgang mit Lieferanten und Beschäftigten Formen annehmen könnte, die nicht mit den nachhaltigen Ideen der Bio-Branche in Einklang zu bringen sind.
Bleibt die Frage ob die Basic AG alleine mit ihren Lieferanten und Kunden in der Lage ist die finanziellen Mittel aufzubringen um weitere Bio-Supermärkte zu errichten oder man einen weniger expansiven Weg einschlagen wird. Dabei will ich gerne gestehen, dass mich der Deal mit der Schwarz Gruppe nicht gerade mit Euphorie erfüllt hat, das lag aber weniger an deren Ruf. Für mich sah es nach einem Versuch aus das ramponierte Image mit ein wenig Grün zu garnieren, das ist etwas mehr Pragmatismus als die Bio-Branche verträgt. Über kurz oder lang hätte das zu einem Kampf der Kulturen geführt. Das Ergebnis muss dabei nicht zwangsläufig die befürchtete "Discounterisierung" der Baisc Bio-Supermärkte sein. Schon der Abzug des investierten Geldes aus der Einsicht heraus, dass man die Bio-Branche falsch eingeschätzt hat, hätte schwerwiegende Folgen für die Basic AG.
Vor dem Hintergrund, dass die Basic AG ohne externes Kapital nur schwer eine weitere Expansion durchführen kann, stellt sich mich aber die Frage was ein politische korrekter Weg ist um das Kapital zu beschaffen.
Montag, 26. März 2007
Eierkonsum anregen
205 Eier aß die/der Deutsche durchschnittlich in 2006. Gegenüber dem Vorjahr ist das in etwa stabil aber langfristig sinkend (2001: 220 Eier). Das ist jetzt nicht der Grund warum wir zum Ostersamstag Gäste zum Soleiersessen einladen aber vielleicht ein klitzekleiner Beitrag zur Unterstützung des „Deutschen Ei’s“. Damit alle gleich wissen was das Thema des Abends ist, habe ich als Einladung auch ein Ei genommen:

Soleier mache ich ganz einfach: Eier hart kochen, in Salzwasser mit ein paar Wacholderbeeren einlegen und mind. eine Woche ziehen lassen. Dazu Essig und Öl, Salz und Pfeffer, Senf in verschiedenen Sorten. Der Rest des Speiseplans ist auch nicht kompliziert: Brot, Käse, Wurst, Wein und Bier.

Soleier mache ich ganz einfach: Eier hart kochen, in Salzwasser mit ein paar Wacholderbeeren einlegen und mind. eine Woche ziehen lassen. Dazu Essig und Öl, Salz und Pfeffer, Senf in verschiedenen Sorten. Der Rest des Speiseplans ist auch nicht kompliziert: Brot, Käse, Wurst, Wein und Bier.
Geschrieben von Kai Oliver Schleyerbach
in Kochen
um
10:20
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Tags für diesen Artikel: genuss, lebensmittel

Dienstag, 20. März 2007
Pumpernickel? Pumpernickel!
Wenn der kleine Hunger kommt..... genehmigt sich der Farmblogger was traditionelles. In diesem Fall ein Pumpernickel von Enking's. Sieht aus als wären die letzten 50 Jahre Markenästhetik spurlos an ihm vorübergegangen. Aber warum ein moderner look wenn man seit ewigen Zeiten das gleiche Produktionsverfahren fährt. Das Zeug hier auf meinem Tisch besteht nur aus Roggenvollkornschrot, Wasser und (ihgitt wie modern) Jodsalz, Ende der Durchsage.

Ein herrliches Ergebnis wenn landwirtschaftliches Urprodukt und traditionelle Kulturtechnik zusammenkommen. Es gibt hier in der Gegend noch mehr Anbieter. Beim Einkauf immer darauf achten, dass kein Malz oder Sirup dabei ist. Das dient nur dazu die Farbe billig reinzubekommen. Nach dem traditionellen Verfahren klappt das nur über eine lange Backzeit (24 Stunden!!!). Mein Geheimtipp ist das Pumpernickel aus dem Freilichtmuseum Cloppenburg. Dort natürlich im Steinofen gebacken. Der reine Wahnsinn.

Ein herrliches Ergebnis wenn landwirtschaftliches Urprodukt und traditionelle Kulturtechnik zusammenkommen. Es gibt hier in der Gegend noch mehr Anbieter. Beim Einkauf immer darauf achten, dass kein Malz oder Sirup dabei ist. Das dient nur dazu die Farbe billig reinzubekommen. Nach dem traditionellen Verfahren klappt das nur über eine lange Backzeit (24 Stunden!!!). Mein Geheimtipp ist das Pumpernickel aus dem Freilichtmuseum Cloppenburg. Dort natürlich im Steinofen gebacken. Der reine Wahnsinn.
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