Notiz für mich. Wenn der miroplayer beim Abspielen von Videos (unter Ubuntu Gutsy) abstürzt, hilft das folgende weiter:
In der Datei /usr/share/python-support/miro/miro/frontend_implementation/VideoDisplay.py die Zeilen 88 + 89 editieren
vorher:
self.add_renderer("xinerenderer")
#self.add_renderer("gstrenderer")
nachher:
#self.add_renderer("xinerenderer")
self.add_renderer("gstrenderer")
Sollte sich miro danach beklagen, dass ein Video (mp4 bzw. h.264) nicht abspielen könne, muss das ffmpeg plugin für den gstreamer noch installiert werden:
sudo apt-get install gstreamer0.10-ffmpeg
Artikel mit Tag multimedia
Verwandte Tags
open source agrarsoftware alternativen apache apple buch creative commons datenschutz debian diy drm drucker drupal ebook eclipse fahrrad fernsehen firefox fotografieren gimp gps hdr holz hyperlocal internet it it-security kopierschutz kultur lighttpd linux mail microblogging microsoft monopol mozilla nachhaltigkeit ndiswrapper netzwerk novell piwik podcast radio regionalentwicklung s9y saatgut scanner schlagkartei screencast selbstversorgung serendipity softwarepatente sozial statistik suse ubuntu wikipedia windowsDonnerstag, 20. März 2008
Wenn miro abstürzt
Montag, 18. Juni 2007
Viel zu schnell
Bis jetzt hatte ich bei Videos die ich selbst aufgenommen habe immer das Glück, dass sie ohne Schnitt verwendbar waren und vor der Veröffentlichung lediglich ins Flash Video Format umgewandelt werden mussten. Dafür eine grafische Anwendung zu verwenden würde gegen meine "Prinzipien" gehen, dafür reicht die Befehlszeile völlig
. Anders sieht es da schon beim Videoschnitt aus, bei einfacheren Aufgaben verwende ich gerne kino. Wenn es komplexer wird ist mir cinelerra lieber, das ist aber wieder ein anderes Thema.
Üblicherweise importiere ich in kino die Videos direkt via Firewire von einer JVC GR-D22E und hatte dabei nie irgendwelche Probleme. In letzter Zeit sind aber einige Videos angefallen die mit einer digitalen Fotokamera (Fujifilm FinePix S9600) aufgenommen wurden. Die Fuji speichert die Videos als AVI Dateien auf einer CF (oder xD) Card ab, von der man diese auf die lokale Festplatte des Rechners kopiert. Die AVI Dateien können dann in kino zur weiteren Bearbeitung importiert werden. Dazu wandelt kino mit einem externen Programm (ffmpeg od. mencoder wie ich später herausfand
) die Datei automatisch ins DV Format um. Dabei gerieten bei mir die importierten Videos immer viel zu schnell, ein 5 Minuten Video schrumpfte auf wenige Sekunden zusammen.
Nachdem ich entdeckt hatte, dass ffmpeg für die Umwandlung zuständig ist, habe ich den Vorgang auf der Befehlszeile mit diversen Parametern wiederholt. Das Resultat sah immer ähnlich aus, die Zieldatei im DV Format wurde zu schnell wiedergegeben egal welchen Player ich auch verwendet habe. Alles experimentieren half nichts, schlussendlich sah ich die einzig mögliche Lösung darin, dass ffmpeg durch einen anderen De/Encoder ersetzt werden muss. Glücklicherweise unterstützt kino alternativ auch den mencoder für den Import von Videodateien. Siehe da, nachdem dieser installiert war (sudo apt-get install mencoder) hatten die importierten AVI Videos die korrekte Geschwindigkeit und konnten sorgenfrei weiterverarbeitet werden.
Bei der Gelegenheit habe ich übrigens das standardmässig bei Ubuntu Feisty Fawn verwendete kino 0.9 gegen die aktuelle Version 1.0 augetauscht. Ein für Ubuntu Feisty Fawn passendes Paket kann hier heruntergeladen werden.
Nachtrag: Updates zum Thema kino finden sich ab sofort im Wiki.
Üblicherweise importiere ich in kino die Videos direkt via Firewire von einer JVC GR-D22E und hatte dabei nie irgendwelche Probleme. In letzter Zeit sind aber einige Videos angefallen die mit einer digitalen Fotokamera (Fujifilm FinePix S9600) aufgenommen wurden. Die Fuji speichert die Videos als AVI Dateien auf einer CF (oder xD) Card ab, von der man diese auf die lokale Festplatte des Rechners kopiert. Die AVI Dateien können dann in kino zur weiteren Bearbeitung importiert werden. Dazu wandelt kino mit einem externen Programm (ffmpeg od. mencoder wie ich später herausfand
Nachdem ich entdeckt hatte, dass ffmpeg für die Umwandlung zuständig ist, habe ich den Vorgang auf der Befehlszeile mit diversen Parametern wiederholt. Das Resultat sah immer ähnlich aus, die Zieldatei im DV Format wurde zu schnell wiedergegeben egal welchen Player ich auch verwendet habe. Alles experimentieren half nichts, schlussendlich sah ich die einzig mögliche Lösung darin, dass ffmpeg durch einen anderen De/Encoder ersetzt werden muss. Glücklicherweise unterstützt kino alternativ auch den mencoder für den Import von Videodateien. Siehe da, nachdem dieser installiert war (sudo apt-get install mencoder) hatten die importierten AVI Videos die korrekte Geschwindigkeit und konnten sorgenfrei weiterverarbeitet werden.
Bei der Gelegenheit habe ich übrigens das standardmässig bei Ubuntu Feisty Fawn verwendete kino 0.9 gegen die aktuelle Version 1.0 augetauscht. Ein für Ubuntu Feisty Fawn passendes Paket kann hier heruntergeladen werden.
Nachtrag: Updates zum Thema kino finden sich ab sofort im Wiki.
Montag, 9. April 2007
Feisty Fawn (Beta) + ffmpeg + mp3
Im letzten Artikel habe ich mich in einem Nebensatz lobend über Feisty Fawn und den Umgang mit der MP3 Lizenzproblematik geäussert. Leider ist das ffmpeg Paket nach wie vor ohne MP3 Unterstützung, deswegen werde ich nun aber nicht den Stab über Feisty Fawn brechen. Wie bereits bei Edgy Eft gibt es einen Weg sich aus der Klemme zu helfen, abgesehen von ein paar Versionsnummern entspricht es dem bereits hier im Blog beschriebenen Vorgehen. Um aber Verwechslungen zu verhindern werde ich das Vorgehen hier erneut beschreiben.
Nachtrag: Ergänzungen zu dem Thema finden sich ab sofort im Wiki. "Feisty Fawn (Beta) + ffmpeg + mp3" vollständig lesen »
Nachtrag: Ergänzungen zu dem Thema finden sich ab sofort im Wiki. "Feisty Fawn (Beta) + ffmpeg + mp3" vollständig lesen »
Samstag, 23. Dezember 2006
FFmpeg die Flötentöne beibringen
Es sollte ja nur mal eben ein Video ins flv (Flash Video) Format umgewandelt werden. An sich keine Hexerei sollte man meinen. Zu früh gefreut, denn beim Abspielen der erzeugten flv Dateien war kein Ton zu hören. Zunächst glaubte ich an einen Fehler beim Konvertieren und versuchte die diversesten ffmpeg Parameter. Es führte aber immer zum gleichen Ergebnis, ein Flash Video ohne Ton.
Einen Fehler im Media-Player konnte ich ausschliessen, da er andere Flash Videos problemlos wiedergab. Nach einer kurzen Pause und wiedererlangter Muse für weitere Experimente sah ich mir dann die Ausgabe von ffmpeg mal genauer an und entdeckte dort den magischen Begriff: MP3. Mir fiel es wie Schuppen von den Augen, wegen der MP3 Patente sind bei Ubuntu in der Standardinstallation keine MP3 De- bzw. Encoder dabei. Bisher hatte ich daran keinen Gedanken verschwendet da ich den "VLC Media Player" installiert habe. Dieser hat bis jetzt, im Gegensatz zu totem, noch alle Musik- und Videoformate wiedergegeben hat, die mir untergekommen sind. Das half nur in diesem Fall rein gar nichts und es musste ein Weg gefunden werden, dass FFmpeg auch mit mp3 umgehen kann. Da unter den Ubuntu Paketen kein FFmpeg zu finden war, das MP3 Encoding kann führt kein Weg daran vorbei selbst den Compiler anzuwerfen. Um das System nicht mit "fremden" Bibliotheken zu belasten wählte einen Weg FFmpeg möglichst konform zur Ubuntu/Debian Paketverwaltung zu modifizieren. Das bedeutet zwar immer noch, dass man einen Gutteil der Programme und Bibliotheken selbst kompiliert, benutzt werden aber die Quelldateien aus dem Ubuntu Repository.
Nachtrag: Das im folgenden beschriebene Vorgehen kann auch mit Ubuntu 7.04 Feisty Fawn Beta angewendet werden, lediglich einige Versionummern unterscheiden sich. Siehe dazu den Blog Artikel "Feisty Fawn (Beta) + ffmpeg + mp3". "FFmpeg die Flötentöne beibringen" vollständig lesen »
Einen Fehler im Media-Player konnte ich ausschliessen, da er andere Flash Videos problemlos wiedergab. Nach einer kurzen Pause und wiedererlangter Muse für weitere Experimente sah ich mir dann die Ausgabe von ffmpeg mal genauer an und entdeckte dort den magischen Begriff: MP3. Mir fiel es wie Schuppen von den Augen, wegen der MP3 Patente sind bei Ubuntu in der Standardinstallation keine MP3 De- bzw. Encoder dabei. Bisher hatte ich daran keinen Gedanken verschwendet da ich den "VLC Media Player" installiert habe. Dieser hat bis jetzt, im Gegensatz zu totem, noch alle Musik- und Videoformate wiedergegeben hat, die mir untergekommen sind. Das half nur in diesem Fall rein gar nichts und es musste ein Weg gefunden werden, dass FFmpeg auch mit mp3 umgehen kann. Da unter den Ubuntu Paketen kein FFmpeg zu finden war, das MP3 Encoding kann führt kein Weg daran vorbei selbst den Compiler anzuwerfen. Um das System nicht mit "fremden" Bibliotheken zu belasten wählte einen Weg FFmpeg möglichst konform zur Ubuntu/Debian Paketverwaltung zu modifizieren. Das bedeutet zwar immer noch, dass man einen Gutteil der Programme und Bibliotheken selbst kompiliert, benutzt werden aber die Quelldateien aus dem Ubuntu Repository.
Nachtrag: Das im folgenden beschriebene Vorgehen kann auch mit Ubuntu 7.04 Feisty Fawn Beta angewendet werden, lediglich einige Versionummern unterscheiden sich. Siehe dazu den Blog Artikel "Feisty Fawn (Beta) + ffmpeg + mp3". "FFmpeg die Flötentöne beibringen" vollständig lesen »
(Seite 1 von 1, insgesamt 4 Einträge)






