Artikel mit Tag politik
Verwandte Tags
bundeswehr demokratie agrarpolitik überwachung biofach bloggerszene datenschutz lohas polizei tigerente usa wahl wahlcomputer wahlen westernreiten familie internet google monopol open source radio social media stadtrat twitter web2.0 abmahnung bio bioland dawanda e-miglia fernsehen hoffest image jack wolfskin jobangebot naturland schwabmünchen taz tazze urlaub auf dem bauernhof video dbv itFreitag, 18. Dezember 2009
Augsburg und das Internet
Noch nicht einmal einen Monat ist es her, dass der Augsburger OB Dr. Kurt Gribl, den drohenden Imageverlust durch den Fall augsburgr.de abgewendet hat, jetzt gibt es die nächste Internetschote. Der Stadtrat hat beschlossen, dass es zukünftig nicht mehr erlaubt ist, aus der Stadtratsitzung zu twittern. Auslöser waren der Stadtrat Christian Moravcik, der als @ChrisGreen via Twitter aus der Stadtratsitzung berichtet hat. Damit praktiziert er Bürgernähe, die den meisten anderen Stadträten scheinbar nicht geheuer ist, vielleicht ist es auch einfach nur mangelndes Wissen. Wie auch immer, in seinem Blog schreibt Christian über die Hintergründe und ich kann daran einfach nichts Ehrenrühriges oder gar Demokratiegefährdendes erkennen, ganz im Gegenteil.
Freitag, 22. August 2008
Eigentlich kann es mir egal sein
Aber wenn ich etwas nicht ausstehen kann, dann ist es die fortwährende Instrumentalisierung eines Familienidylls, das sich praktisch nur Extremgutverdiener leisten können. Ich möchte mal eine normalverdienende Familie mit drei Kindern erleben, in der sich der Mann einer politischen Karriere hingibt und für die Frau, neben der Sorge um die Familie, nur noch soziales Engagement auf dem Stundenplan steht. Da präsentiert man dann das heile Privatleben in Wahlkampfpostillen (1, 2, 3, 4) und wenn Scharten ruchbar werden, lässt man verlautbaren, dass eben über jenes Privatleben nicht weiter berichtet sehen möchte. Aber wehe wenn doch, dann darf der Staatsanwalt für Ruhe sorgen.
Dumm ist nur, wenn man das sich selbst auferlegte Schweigen brechen muss, um das Ende der idealisierten Familienstruktur zu verkünden. Natürlich nicht ohne darauf hinzuweissen, dass aber jetzt wirklich nichts mehr weiter dazu gesagt wird.
Aber eigentlich kann es mir ja egal sein.
Dumm ist nur, wenn man das sich selbst auferlegte Schweigen brechen muss, um das Ende der idealisierten Familienstruktur zu verkünden. Natürlich nicht ohne darauf hinzuweissen, dass aber jetzt wirklich nichts mehr weiter dazu gesagt wird.
Aber eigentlich kann es mir ja egal sein.
Donnerstag, 7. Februar 2008
Reklamekompanie
via Die Zeit
Geschrieben von Michael Wenzl
um
09:15
| Kommentare (2)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: bundeswehr, politik
Donnerstag, 31. Januar 2008
Wahlen schlagen Wellen
Sonntag, 27. Januar 2008
Wer nichts zu verbergen hat - Teil 2
Wenn ich das, jenes und dieses lese, frage ich mich woher die Inbrunst kommt mit der wir zivilisierten Mitteleuropäer immer eifrig dabei sind anderen zu erklären was Demokratie ist und wie freie Wahlen funktionieren.
Wahlbeobachtern den Zugang zu Wahllokalen verwehren, weil sie die Wahl stören oder manipulieren könnten ist sicher der falsche Weg die Unsicherheit der Wahlhelfer beim Umgang mit den Wahlcomputern zu kompensieren.
Nachtrag: Der CCC hat seine Beobachtungen beim Einsatz der Wahlcomputer bei der Lantagswahl in Hessen in einer Presseerklärung zusammengefasst. Diskutiert wird das Thema weiterhin bei netzpolitik.org.
Was mich ehrlich erschüttert ist die Schizophrenie mit der die Wahlleiter versuchen Normalität vorzugauckeln. Per Fax warnen sie vor den Wahlbeobachtern des CCC als potentielle Störer der Wahl, um im gleichen Zug Wahlcomputer über Nacht bei Parteifunktionären zu lagern. Wenn das wirklich gängige Praxis ist, zeigt es wie wenig Wissen die Wahlleiter über die Technik haben, die hinter den Wahlcomputern steckt.
Wahlbeobachtern den Zugang zu Wahllokalen verwehren, weil sie die Wahl stören oder manipulieren könnten ist sicher der falsche Weg die Unsicherheit der Wahlhelfer beim Umgang mit den Wahlcomputern zu kompensieren.
Nachtrag: Der CCC hat seine Beobachtungen beim Einsatz der Wahlcomputer bei der Lantagswahl in Hessen in einer Presseerklärung zusammengefasst. Diskutiert wird das Thema weiterhin bei netzpolitik.org.
Was mich ehrlich erschüttert ist die Schizophrenie mit der die Wahlleiter versuchen Normalität vorzugauckeln. Per Fax warnen sie vor den Wahlbeobachtern des CCC als potentielle Störer der Wahl, um im gleichen Zug Wahlcomputer über Nacht bei Parteifunktionären zu lagern. Wenn das wirklich gängige Praxis ist, zeigt es wie wenig Wissen die Wahlleiter über die Technik haben, die hinter den Wahlcomputern steckt.
Geschrieben von Michael Wenzl
um
16:25
| Kommentar (1)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: politik, wahlcomputer
(Seite 1 von 1, insgesamt 5 Einträge)






