Artikel mit Tag schweine
Verwandte Tags
alternativen agrarsoftware agrartechnik allgäu augsburg auto bauernhofurlaub bdm bio bioenergie community supported agriculture direktvermarktung diy einfaches leben einfachmachen energie freizeit gartenbau geld gentechnik hanf holz hyperlocal landtechnik lechfeld linux münchen messe milch mobilität nachhaltig nachhaltigkeit nawaro open source permakultur produktion regional regionalentwicklung schlagkartei schwabmünchen solar spargel urlaub auf dem bauernhof verkehr vermarktung zahlungsmittel agrarblogs agrarpolitik agroblogs bayern bergbauern bilder bildung bioerleben biofach bioland blog action day bloggerszene blogparade csu demeter discounter dokumentation eu fair förderung fernsehen genuss getreide haflinger image kaffee klima klimaschutz kultur landwirtschaftsblogs lebensmittel markus söder naturland nürnberg obst regionalität social media statistik stiftung warentest tierhaltung verbraucher wandel web2.0 agrarmarketing einkommensalternativen frauen marktlücke spass video landleben medien musik pferde silo traktor buch cma einzelhandel ernährung evu fleisch hormone industrie käse kontrollen lebensmittelindustrie medikamente strom verbraucherschutz wein werbungMontag, 18. Juni 2007
Das Aus für die Sau
Die Frage wie es in der Friedberger Au weiter geht hat der Bürgerentscheid gestern entschieden. 29% der wahlberechtigten Friedberger und damit mehr als die für ein erfolgreiches Bürgerbegehren notwendigen 20%, waren am Sonntag der Meinung, dass die Gemeinde für das Gebiet um den geplanten Stall einen Flächennutzungsplan erstellen muss der eine Nutzung durch Gewerbe und Landwirtschaft einschränkt. Damit soll der Naherholung in der Friedberger Au einen höherer Stellenwert eingeräumt werden. Das klingt zunächst sicher vernünftig, beim Termin des Petitionsausschusses durfte ich aber miterleben, dass zumindest bei den Initiatoren des Bürgerbegehrens es primär ums Geld geht, da sie um die Grundstückspreise fürchten. Das hinterlässt bei mir irgendwie einen schalen Beigeschmack, dazu passt dann die Äusserung des Friedberger Bürgermeisters Dr. Peter Bergmair ganz gut in dem er persönlich das Abstimmungsergebnis begrüßt. Irgendwie hört sich das nach "Fähnchen im Wind" an, einen Flächennutzungsplan für das Gebiet hätte er seit Beginn seiner Amtszeit längst in Angriff nehmen können. Für die drei Landwirte bleibt zu hoffen, dass sie ein Grundstück finden wo der Stall ohne große Widerstände gebaut werden kann. Ansonsten ist nicht nur vorbei für die Sau in der Au sondern generell für regional erzeugtes und vermarktetes Fleisch.
Geschrieben von Michael Wenzl
um
08:00
| Kommentare (13)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: direktvermarktung, schweine
Freitag, 27. April 2007
Wie geht es weiter in der Au?
Rechtzeitig zum Wochenende hat der Friedberger Stadtrat drei Landwirten wohl selbiges verdorben. Wie dem Regio-Ticker der Augsburger Allgemeinen zu entnehmen ist wird in Friedberg am 17. Juni ein Bürgerentscheid darüber Klarheit schaffen wie es mit der geplanten Schweinemast weitergehen soll.
Ob der Bürgerentscheid die Baugenehmigung allerdings verhindern kann steht noch auf einem anderen Blatt, beim Ortstermin vor zwei Wochen waren Stimmen aus den Reihen der Verwaltung zu höhren, dass an dem Baurecht der drei Landwirte nicht zu rütteln sei. In jedem Fall verzögert sich des Genehmigungsverfahren, was schon ärgerlich genug ist. Wenn der Grünen-Stadtrat Christian Neumann mit seiner Einschätzung, dass es sich bei dem Bürgerentscheid um Wahlkampfpolemik handelt, recht hat würde mir als Bauherr die Galle überlaufen. Eigentlich schade, dass man als Landwirt nicht so flexibel ist wie ein Unternehmen, das einfach an einen anderen Ort abwandert wenn es schikaniert wird.
Ob der Bürgerentscheid die Baugenehmigung allerdings verhindern kann steht noch auf einem anderen Blatt, beim Ortstermin vor zwei Wochen waren Stimmen aus den Reihen der Verwaltung zu höhren, dass an dem Baurecht der drei Landwirte nicht zu rütteln sei. In jedem Fall verzögert sich des Genehmigungsverfahren, was schon ärgerlich genug ist. Wenn der Grünen-Stadtrat Christian Neumann mit seiner Einschätzung, dass es sich bei dem Bürgerentscheid um Wahlkampfpolemik handelt, recht hat würde mir als Bauherr die Galle überlaufen. Eigentlich schade, dass man als Landwirt nicht so flexibel ist wie ein Unternehmen, das einfach an einen anderen Ort abwandert wenn es schikaniert wird.
Geschrieben von Michael Wenzl
um
17:13
| Kommentare (0)
| Trackback (1)
Tags für diesen Artikel: direktvermarktung, schweine
Freitag, 13. April 2007
Ärger um die Sau in der Au
Angeregt durch Kais Artikel über den Widerstand der Bevölkerung gegen den Bau eines Schweinestalls in Nazza habe ich mich nach Friedberg (Bayern) begeben wo sich heute der Petitionsausschuss des bayerischen Landtags ein Bild über den geplanten Neubau eines Maststalles verschaffen wollte. Angerufen wurde der Petitionsausschuss von der "Bürgeraktion Friedberger-Au" die massive Bedenken gegen den Neubau eines Stalles in einem Gebiet hat, das durch einen Regionalplan als Erholungs- und Freizeitgebiet vorgesehen ist. Faktisch existiert für den Bereich aber kein Bebauungsplan der eine entsprechende Nutzung vorschreibt, somit ist zumindest die baurechtliche Seite so weit klar, dass dem Bauantrag der drei Landwirte verwaltungsrechtlich nichts entgegenzusetzen ist.
Dass es aber so einfach nicht über die Bühne gehen wird haben sich die drei Bauherren Friedrich Hintermayr, Martin Augustin und Stephan Körner auch gedacht als es an die Planung ihres neuen Stalles ging. Daher lag ihnen daran die Anwohner frühzeitig über ihr Vorhaben zu informieren und das Konzept für den Betrieb des Stalles mit 500 Mastschweinen, 90 Muttersauen mit ca. 300 Ferkeln sowie 30 Mutterkühen samt Kälbern, in einer eigens anberaumten Informationsveranstaltung Anfang August 2006 vorzustellen. Abgesehen von dem Wunsch um eine gute Nachbarschaft, sieht das Konzept die Vermarktung des Fleisches im eigenen Hofladen vor, da wäre ein Mangel an Akzeptanz durch die Kunden das letzte was zu wünschen wäre.
So einfach die baurechtliche Seite ist, so schwierig gestaltet sich die persönliche. Trotz aller Bemühungen um Transparenz gab es heftigen Widerstand von Teilen der Bürgerschaft. Die Bedenken reichen von der o.g. Beeinträchtigung des Naherholungsgebietes, über einen befürchteten Grundstückspreisverfall bis hin zum Tierschutz. Zusehends verhärteten sich die Fronten, was schliesslich zur Anrufung des Petitionsauschusses und dem Ortstermin führte. "Ärger um die Sau in der Au" vollständig lesen »
Dass es aber so einfach nicht über die Bühne gehen wird haben sich die drei Bauherren Friedrich Hintermayr, Martin Augustin und Stephan Körner auch gedacht als es an die Planung ihres neuen Stalles ging. Daher lag ihnen daran die Anwohner frühzeitig über ihr Vorhaben zu informieren und das Konzept für den Betrieb des Stalles mit 500 Mastschweinen, 90 Muttersauen mit ca. 300 Ferkeln sowie 30 Mutterkühen samt Kälbern, in einer eigens anberaumten Informationsveranstaltung Anfang August 2006 vorzustellen. Abgesehen von dem Wunsch um eine gute Nachbarschaft, sieht das Konzept die Vermarktung des Fleisches im eigenen Hofladen vor, da wäre ein Mangel an Akzeptanz durch die Kunden das letzte was zu wünschen wäre.
So einfach die baurechtliche Seite ist, so schwierig gestaltet sich die persönliche. Trotz aller Bemühungen um Transparenz gab es heftigen Widerstand von Teilen der Bürgerschaft. Die Bedenken reichen von der o.g. Beeinträchtigung des Naherholungsgebietes, über einen befürchteten Grundstückspreisverfall bis hin zum Tierschutz. Zusehends verhärteten sich die Fronten, was schliesslich zur Anrufung des Petitionsauschusses und dem Ortstermin führte. "Ärger um die Sau in der Au" vollständig lesen »
Geschrieben von Michael Wenzl
um
18:50
| Kommentare (5)
| Trackbacks (2)
Tags für diesen Artikel: direktvermarktung, schweine
Donnerstag, 5. April 2007
Ärger in Nazza
Frankenroda: Dort will eine Landfleischerei eine eigene Schweinemast aufbauen, um Bio-Wurstwaren herzustellen. Eigentlich ein guter Ansatz für eine Wertschöpfungskette. Es regt sich aber Widerstand in der Bevölkerung. Fritz Berkner wirft in der Schweinetreff-Mailingliste die Frage auf, wie die Berichterstattung wohl bei einem konvetionellen Vorhaben gelaufen wäre.
Ich kann mir auch vorstellen, dass es da eine unterschiedliche Wahrnehmung geben kann. So hört es sich natürlich niedlich an. Die Luft in einem Stall aktueller Technik ohne Stroh würde sicherlich keine schlechtere Luft bieten (ich hab zur Zeit grad keine Quellen zur Hand). Überhaupt gibt es verschiedene Verfahren, um die Geruchsbelästigung für das Umfeld zu begrenzen. Die sind nicht wirklich abhängig von der Frage Bio/konv.. Der Begriff "Mastanlage" ist auch nicht über eine Zahl definiert.
Das Problem zeigt eher wie weit Landwirtschaft und Verbraucher mittlerweile voneinander entfernt sind. Die Einladung an Interessierte ist angemessen und hätte vielleicht eher kommen sollen.
"Ganz ohne Geruch geht gar nichts", weiß natürlich auch Eger, aber das gelte natürlich nur für das Innere des Stalls und einen gar nicht so großen Umkreis herum. Er geht nicht davon aus, dass der Ort Frankenroda unter großen Geruchsbelästigungen zu leiden hat. Schließlich agiert die Landfleischerei auf Öko-Basis. Das heißt die Schweine werden auf Stroh gehalten, jede Woche kommt eine Lage Stroh dazu, die, so Eger, dafür sorgt, dass der Geruch deutlich minimiert wird. "Jeder kann zu uns kommen und sich in unseren Ställen in Nazza davon überzeugen".Quelle: Thüringische Landeszeitung
Man könne von dem Stall in Frankenroda auch nicht von einer Mastanlage sprechen. Im Schnitt würden dort wohl in etwas 400 Tiere leben,
Ich kann mir auch vorstellen, dass es da eine unterschiedliche Wahrnehmung geben kann. So hört es sich natürlich niedlich an. Die Luft in einem Stall aktueller Technik ohne Stroh würde sicherlich keine schlechtere Luft bieten (ich hab zur Zeit grad keine Quellen zur Hand). Überhaupt gibt es verschiedene Verfahren, um die Geruchsbelästigung für das Umfeld zu begrenzen. Die sind nicht wirklich abhängig von der Frage Bio/konv.. Der Begriff "Mastanlage" ist auch nicht über eine Zahl definiert.
Das Problem zeigt eher wie weit Landwirtschaft und Verbraucher mittlerweile voneinander entfernt sind. Die Einladung an Interessierte ist angemessen und hätte vielleicht eher kommen sollen.
Dienstag, 5. Dezember 2006
Dem Schwein in die Augen sehen
Sehr tiefsinniger Cartoon bei SPAM (Spiegel-Online).
(Seite 1 von 2, insgesamt 8 Einträge)
nächste Seite »






