Man kam sich ja schon fast vor wie ein notorischer Nörgler wenn man an der Partnerschaft zwischen Novell und Microsoft nichts Gutes erkennen konnte. Wie golem heute schreibt hat Steve Ballmer bei einer Frage und Antwort Runde auf der PASS in Seattle davon gesprochen, dass nur Benutzer von SuSE Linux vor Ansprüchen aus Patenten Seitens Microsoft geschützt seien.
Ballmer ist ja durchaus für seine markigen Sprüche bekannt, ich persönlich sehe aber schon die ersten Novell Vertriebler bei den Kunden stehen und auf mögliche Patentansprüche hinzuweisen wenn man sich nicht für SuSE Linux entscheiden würde. Irgendwie erinnert mich die Geschichte an die Antidot-Lizenz von SCO, das hat aber bis jetzt auch nicht wirklich funktioniert.
Was mir dabei gar nicht einleuchtet ist, dass der Deal zwischen MS und Novell mehr Zahlungen durch MS vorsieht als durch Novell fällig werden (siehe Börsenmitteilung durch Novell):
Im Rahmen des Patentabkommens zahlt Microsoft an Novell 108 Mio. US$ und erhält im Gegenzug einen Anteil am Umsatz mit den Open Platform Solutions und dem Open Enterprise Server. Über die Höhe des prozentualen Anteils ist nichts veröffentlich worden nur, dass es mindestens 40 Mio US$ sein werden.
Ausserdem kauft MS für zusammen 240 Mio US$ bis 2012 jährlich 70000 SLES Gutscheine um diese an Kunden weiterzugeben. Ferner investiert Microsoft 12 Mio. US$ für Marketingaktivitäten zum Thema Virtualisierung von Linux und Windows und gibt weitere 34 Mio. US$ für eine Vertriebsoffensive dazu aus.
Kann sein, dass ich da wieder zu negativ denke, aber mir kommt es so vor als wenn Microsoft Geld in Richtung Novell pumpt.
Artikel mit Tag suse
Verwandte Tags
drucker linux open source ubuntu administration alternativen apache apple debian fernsehen fotografieren gps it it-security lighttpd mail microsoft mozilla ndiswrapper novell podcast scanner screencast server utf-8 web wikipedia softwarepatente windows agrarsoftware buch creative commons datenschutz diy drm drupal ebook eclipse fahrrad firefox gimp hdr holz hyperlocal internet kopierschutz kultur microblogging monopol multimedia nachhaltigkeit netzwerk piwik radio regionalentwicklung s9y saatgut schlagkartei selbstversorgung serendipity sozial statistikFreitag, 17. November 2006
Jetzt ist die Katze aus dem Sack
Mittwoch, 15. November 2006
Brother MFC-5440CN - Scannen über das Netz mit SuSE 10.0
Bevor ich mein SuSE 10.0 über den Jordan schicke wollte ich noch wissen ob es auch damit klappt den Brother MFC-5440CN als Netzwerkscanner zu verwenden. Es hat ebenso wie bei der Installation unter Ubuntu problemlos geklappt.
Treiber herunterladen
wget http://solutions.brother.com/Library/sol/printer/linux/rpmfiles/sane_others/brscan2-0.2.1-0.i386.rpm
Sofern vorhanden, den alten Treiber löschen
rpm -e brscan2-0.0.2
Treiber installieren
rpm -ivh brscan2-0.2.1-0.i386.rpm
Treiber konfigurieren
brsaneconfig2 -a name=MFC-5440CN model=MFC-5440CN ip=192.168.200.54
Mit kooka konnte anschliessend der Scanner über das Netz angesprochen werden.
Treiber herunterladen
wget http://solutions.brother.com/Library/sol/printer/linux/rpmfiles/sane_others/brscan2-0.2.1-0.i386.rpm
Sofern vorhanden, den alten Treiber löschen
rpm -e brscan2-0.0.2
Treiber installieren
rpm -ivh brscan2-0.2.1-0.i386.rpm
Treiber konfigurieren
brsaneconfig2 -a name=MFC-5440CN model=MFC-5440CN ip=192.168.200.54
Mit kooka konnte anschliessend der Scanner über das Netz angesprochen werden.
Freitag, 3. November 2006
Wie bitte?
Man will es nicht glauben, nach drei Tagen hat es die T-Com dann doch geschafft den gekappten DSL Anschluss wieder zu aktivieren. Natürlich musste ich mich sofort wieder in Sachen IT News wieder auf den neuesten Stand bringen, doch was entdecke ich hier und da. Schlimm genug, dass einem bei beiden Meldungen der MS CEO Steve "Monkeyboy" Ballmer entgegen grinst. Nein, man verkündet auch noch eine Partnerschaft zwischen Microsoft und Novell rund ums Thema Suse Linux an. Wäre heute der erste April könnte ich ja wenigstens noch lachen. Ein gutes Gefühl habe ich dabei jedenfalls nicht. Microsoft ist nicht unbedingt bekannt dafür, dass sie andere Philosophien neben sich existieren lassen und das große Gespür für technischen Fortschritt muss man dort auch eher herbeireden. Nur eines ist bei MS garantiert, wo sie ihre Finger drin haben ist meist der witschaftliche Erfolg für die Aktionäre nicht weit. Microsoft war übrigens die Firma die ihr nicht ganz erfolgloses Unix-Derivat (Xenix) an SCO ausgelagert hat und lieber ein neues topmodernes Serverbetriebssestem namens OS/2 entwickelte. Als dieses sich dann langsam bewährte überliess man IBM die Entwicklung und erklärte Windows NT zum neuen hypermodernen Kultobjekt. Und dann war da ja noch die Geschichte mit dem verschlafenen Internetboom als 1995 plötzlich ein MS Internet Explorer die Welt erblickte. Zuvor war man bei MS wohl der Meinung das WWW sei ein reine Spinnerei an den Unis und nur proprietäre Online-Dienste wie Quantum Link (AOL) oder BTX hätten eine Zukunft.
Mittwoch, 15. März 2006
So kann man sich täuschen
Eigentlich sollte hier ein Beitrag über meine gebrochene Pechsträhne in Sachen IT stehen. Leider hat sich beim letzten Satz mein Browser verabschiedet und so sind meine Ergüsse im Nirvana gelandet. Da es mir jetzt gar nicht danach ist den ursprünglichen Artikel aus dem Gedächtnis zu schreiben und ich zudem gleich in den Stall muss, hier die wesentlichen Erkenntnisse:
SuSE 10 eignet sich nicht als Betriebssystem für ein ältliches Notebook (PII 366, 128 MB), besser ist die Ubuntu Minimal (Server) Installation und XFCE4 als GUI. BTW, Firefox 1.0 verbraucht im Schnitt 20 MB weniger Arbeitsspeicher als FireFox 1.5.
Die Eumex 300 IP lässt sich zu einer Fritz!Box FON "umprogrammieren", mehr dazu in diesem Beitrag auf www.ip-phone-forum.de.
SuSE 10 eignet sich nicht als Betriebssystem für ein ältliches Notebook (PII 366, 128 MB), besser ist die Ubuntu Minimal (Server) Installation und XFCE4 als GUI. BTW, Firefox 1.0 verbraucht im Schnitt 20 MB weniger Arbeitsspeicher als FireFox 1.5.
Die Eumex 300 IP lässt sich zu einer Fritz!Box FON "umprogrammieren", mehr dazu in diesem Beitrag auf www.ip-phone-forum.de.
Donnerstag, 23. Februar 2006
Brother MFC-5440CN als Scanner unter SuSE 10
Nachdem mich Brother gestern ein wenig mit der Installationsanleitung geärgert hat, verlief die Einrichtung als Scanner unter Linux heute erfreulich unkompliziert. Das mag vor allem daran liegen, dass die Anleitung diesmal richtig ist.
In Kürze:
Die Programme xsane oder Kooka (sofern man mit KDE arbeitet) sollten installiert sein.
Den Treiber brscan2-0.0.2-1.i386.rpm herunterladen und selbigen installieren:
rpm -ivh brscan2-0.0.2-1.i386.rpm
In der Datei /etc/fstab den Eintrag für das usbfs ändern in:
usbfs /proc/bus/usb usbfs noauto,devmode=0666 0 0
Anschliessend folgende Befehle, ebenfalls als root, ausführen:
umount /proc/bus/usb
mount /proc/bus/usb
mknod -m 666 /dev/usbscanner c 180 48
E voila! Mit xsane und Kooka lässt sich der Scanner jetzt ansprechen und die Ergebnisse sind gar nicht mal so schlecht.
In Kürze:
Die Programme xsane oder Kooka (sofern man mit KDE arbeitet) sollten installiert sein.
Den Treiber brscan2-0.0.2-1.i386.rpm herunterladen und selbigen installieren:
rpm -ivh brscan2-0.0.2-1.i386.rpm
In der Datei /etc/fstab den Eintrag für das usbfs ändern in:
usbfs /proc/bus/usb usbfs noauto,devmode=0666 0 0
Anschliessend folgende Befehle, ebenfalls als root, ausführen:
umount /proc/bus/usb
mount /proc/bus/usb
mknod -m 666 /dev/usbscanner c 180 48
E voila! Mit xsane und Kooka lässt sich der Scanner jetzt ansprechen und die Ergebnisse sind gar nicht mal so schlecht.
(Seite 1 von 2, insgesamt 6 Einträge)
nächste Seite »






