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Gerade noch rechtzeitig?
Freitag, 30. Mai 2008
Ade Telekom
Das Experiment Telekom darf man getrost für gescheitert erklären. Als (noch) Kunde der Telekom muss man sich fast schon schämen, dass man seine Gesprächspartner potentiell der Bespitzelung ausgeliefert hat. Kündigen kann ich nichts mehr, das letzte Vertrag läuft nur noch ein paar Wochen. Aber die zugehörige SIM habe ich jetzt schon deaktiviert. Wer mich auf der alten Nummer anruft bekommt lediglich eine Ansage mit der neuen Rufnummer zu hören.
Egal was jetzt alles an Beteuerungen kommen wird, dass es doch eine alte Geschichte sei. Der Geist in dem so massiv gegen das Grundgesetz verstossen wird, lässt sich nicht so einfach vertreiben. Das Vertrauen ist entgültig verspielt und egal von welcher Seite her der Fisch auch stinken mag, er stinkt gewaltig.
Mittwoch, 2. April 2008
Telefonguerilla 3
Ob das Handeln der Telekom in diesem Fall nur schusslig ist und wie stark der Ruf dadurch rampuniert wird, soll die Zukunft zeigen. Dass Kundenorientierung nicht gerade eine Spezialgebiet des Konzerns ist, habe ich ja bereits mehrfach beschrieben und auch schon prophezeit, dass der nächste Lapsus nicht lange auf sich warten lassen wird. Nach dem schriftlichen Versuch mich mit einem "kostenlosen" Handy milde zu stimmen musst ja zwangsläufig ein Anruf folgen mit dem man sich erkundigen wollte ob ich nicht doch noch zu bekehren sei.
Dumm, wirklich dumm war, und das ist die harmloseste Formulierung dafür, was sich die Mitarbeiterin der Telekom da erlaubt hat. Der Anruf erfolgte wieder ohne Rufnummerübertragung und die gute Frau wusste so gar nicht warum ich eigentlich gekündigt hatte. Dabei hätte ein einfacher Blick in das Kündigungsschreiben gereicht um erstens zu wissen, dass ich auf Werbeanrufe keinen Wert lege und schon gleich gar nicht wenn die Telefonnummer des Anrufers nicht angezeigt wird. Natürlich habe ich die Anruferin gefragt ob sie den Inhalt meines Kündigungsschreibens nicht verstanden hat. Zur Antwort bekam ich, dass sie es gar nicht gelesen hat, selbiges aber gleich tun werde. Eine Diskussion warum das nicht vor dem Anruf passiert sei, liess sie aber leider nicht zu. Immerhin stellte sie fest, dass in meinem Fall wohl weitere Anrufe sinnlos wären. Da brat' mir doch einer 'nen Storch.
Donnerstag, 17. Januar 2008
Telefonguerilla
Geschrieben von Michael Wenzl
in IT
um
20:00
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Tags für diesen Artikel: telekom, verbraucherschutz
Samstag, 9. Dezember 2006
Telekom ein Winteralbtraum
So langsam kehrt die stille Zeit ein und der Schnee der mittlerweile fällt macht es gleich noch vorweihnachtlicher. Da passt es so gar nicht ins Konzept, dass ich mich nach all dem Ärger mit der Telekom immer noch mit deren Fehlleistungen herumschlagen muss. Erst will die Telekom nichts vom Umzug meines Telefonanschlusses wissen, als ich es dann leid war und zu einem anderen Telko-Anbieter gewechselt bin wollte man mich dann plötzlich doch als Kunde behalten. Das vorläufige Glanzstück ist nun, dass in der letzen Rechnung der Telekom Gebühren für den Dezember berechnet wurden. Dass die Rechnung an die alte Adresse ging passt da auch noch ganz gut ins System. Natürlich habe ich die Telekom per Fax umgehend auf den Lapsus aufmerksam gemacht und um eine korrigierte Rechnung gebeten. Mit dem Callcenter ärgere ich mich nicht mehr herum, meist hängt eh man in der Warteschleife. Wenn man dann einen Mitarbeiter an der Strippe hat ist man darauf angewiesen, dass dieser den Sachverhalt auch richtig umsetzt und im Zweifel ist man als Kunde wieder der Dumme.
Wie man sich leicht ausmalen kann war die Reaktion Seitens der T-Com "Das ignorieren wir jetzt mal vorsichtshalber". Mit der Folge, dass eine Mahnung über den nicht bezahlten Rechnungsbetrag kam. Das Schreiben ging jetzt sogar an die neue Adresse, was mich ehrlich gesagt nachdenklich stimmt. Woher kennen sie die denn nun? Entweder vom verunglückten Anschlussumzug und der daraus resultierenden Kündigung oder von meinem Einspruch zur Rechnung. Jedenfalls werde ich erneut Einspruch einlegen und dann sehen wir mal weiter, ich bin mir sicher, dass wieder keine adäquate Reaktion von der Telekom kommt.
Ich frage mich ernsthaft was die Ursache für dieses Kuddelmuddel ist. Wird das von den Führungskräften so angeordnet oder ist es das Selbstverständnis der Mitarbeiter, dass alles eher langsam und unnötig kompliziert gehandhabt wird. Ob es da wirklich ausreicht den Vorstand umzubauen?
Wie auch immer, bei mir ist jedenfalls die letzte Duldung gegenüber der Telekom und ihrer Tochterunternehmen dahin. Die T-Com will es zwar nicht wahr haben, aber dort bin ich kein Kunde mehr. Als nächstes werde ich den T-Mobile Vertrag kündigen, wobei ich dort wirklich mit dem Service zufrieden war. Mit der T-Systems habe ich gottlob auch nicht mehr viel zu tun. Was ich da erlebt habe spottet wirklich jeder Beschreibung. Ein Auftreten als hätte man Rechenzentren und das Internet erfunden. Ging es dann ins Detail blieb nur eine gähnende Leere zurück. Glücklicherweise hat mich mein Auftraggeber dafür angemessen entschädigt
Wie man sich leicht ausmalen kann war die Reaktion Seitens der T-Com "Das ignorieren wir jetzt mal vorsichtshalber". Mit der Folge, dass eine Mahnung über den nicht bezahlten Rechnungsbetrag kam. Das Schreiben ging jetzt sogar an die neue Adresse, was mich ehrlich gesagt nachdenklich stimmt. Woher kennen sie die denn nun? Entweder vom verunglückten Anschlussumzug und der daraus resultierenden Kündigung oder von meinem Einspruch zur Rechnung. Jedenfalls werde ich erneut Einspruch einlegen und dann sehen wir mal weiter, ich bin mir sicher, dass wieder keine adäquate Reaktion von der Telekom kommt.
Ich frage mich ernsthaft was die Ursache für dieses Kuddelmuddel ist. Wird das von den Führungskräften so angeordnet oder ist es das Selbstverständnis der Mitarbeiter, dass alles eher langsam und unnötig kompliziert gehandhabt wird. Ob es da wirklich ausreicht den Vorstand umzubauen?
Wie auch immer, bei mir ist jedenfalls die letzte Duldung gegenüber der Telekom und ihrer Tochterunternehmen dahin. Die T-Com will es zwar nicht wahr haben, aber dort bin ich kein Kunde mehr. Als nächstes werde ich den T-Mobile Vertrag kündigen, wobei ich dort wirklich mit dem Service zufrieden war. Mit der T-Systems habe ich gottlob auch nicht mehr viel zu tun. Was ich da erlebt habe spottet wirklich jeder Beschreibung. Ein Auftreten als hätte man Rechenzentren und das Internet erfunden. Ging es dann ins Detail blieb nur eine gähnende Leere zurück. Glücklicherweise hat mich mein Auftraggeber dafür angemessen entschädigt
Geschrieben von Michael Wenzl
in IT
um
09:49
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