Wundert mich, dass es so etwas ausgerechnet in Schwabmünchen gibt. Fahrradfreundlicher Verkehrswegebau ist hier ein Fremdwort. Noch wunderlicher ist die Zahl von drei Fahrradhändlern am Ort. Das gibt eine Dichte von ca. 4600 Einwohner pro Fahrradladen, man stelle sich so etwas nur einmal in einer Großstadt vor. In München müsste es dann 285 und in Berlin gar 740 Zweiradhändler geben.
Apropos Fahrrad, beim Schockwellenreiter bin ich auf mein neues Lieblingswort gestossen: Langsamverkehr
Wie mir scheint eine schweizer Kreation, denn dort gibt es sogar eine Stiftung (SchweizMobil), die sich um dessen Förderung kümmert. Konkret handelt es bei der Fortbewegung zu Fuss, per Fahrrad, mit Skates und mit dem Kanu um Langsamverkehr. Das kommt zwar auf den ersten Blick etwas touristik- bzw. sportlastig daher, aber gerade da tut Entschleunigung ja Not. Ausserdem wird sich niemand davon abschrecken lassen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, nur weil der Weg zu einer Radreiseroute gehört. Online Karten gibt es dazu auch, leider funktionieren die bei mir nicht.






