Das „Wiki-Agrar-Lexikon“, eine Gemeinschaftsproduktion des Vereins information.medien.agrar (i.m.a) und der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL), ist nun online. In über 1.000 Einträgen von „Abdrift“ über „Färse“ und „Terms of Trade“ bis hin zu „Zwischenfrucht“ werden alle wichtigen Begriffe erklärt, die in der Landwirtschaft und ihrem Umfeld von Bedeutung sind. Damit stellt es das umfangreichste Agrarlexikon im deutschsprachigen Raum dar, teilte der Deutsche Bauernverband (DBV) mit.
Aufmerksame Blogleser wissen um einen Farmblogger-Artikel vom 2. Oktober 2008, der von einer Pressemeldung des DBV handelt, in dem just jenes "Wiki" vorgestellt wurde.
Nun könnte man ja wenigstens hoffen, dass die Macher meinen Artikel gelesen und zu Herzen genommen haben, um in den vergangenen anderthalb Jahren ein echtes Wiki geworden ist. Doch weit gefehlt, man rühmt sich immer noch:
Im Gegensatz zu vielen anderen Enzyklopädien handelt es sich um keine „freie“ Datenbank. Vielmehr werden die Inhalte von einem Redaktionsteam erstellt und betreut.
Zwei Ratschläge an den DBV und seine Öffentlichkeitsdroiden.
- Immer bei der Wahrheit bleiben!
- Einen Blick auf das Wikipedia-Portal Land- und Forstwirtschaft werfen und lernen, lernen, lernen.
Es mag ja sein, dass Web 2.0 und Landwirtschaft noch nicht ganz so weit vorne dran sind, das ist aber noch lange keine Grund die Leute zu verarschen.






