Bei aller Begeisterung die ich für Technik aufbringe, bin ich was den Konsum selbiger angeht eher zurückhaltend. In aller Regel wird bei mir die Kaufentscheidung durch einen notwendigen Austausch, in der Regel der Defekt eines Gerätes ausgelöst. Genau das ist mir jetzt mit meinem PC widerfahren, der seit einem Netzteildefekt nur noch zwei Stunden am Tag in Betrieb sein will und dann seinen Dienst einstellt. Ein Austausch des Mainboards hätte umfangreiche weitere Aufrüstungen (CPU, Grafikkarte etc.) zur Folge gehabt und rückte die notwendigen Investition in einen Finanzrahmen in dem auch ein Notebook zu haben wäre. En Glück, dass mein bisheriges Notebook auch schon ein paar Jahre intensivster Nutzung auf dem Buckel hat und sich langsam den Austrag verdient hat.
Meine Wahl fiel auf das Modell ASUS X53Ke. Zunächst ist es vergleichsweise günstig und bietet als eines der wenigen Notebooks in der Preisklasse unter 800 EUR DVI und VGA zum Anschluss externer Monitore. Was die Verarbeitungsqualität des Geräts ist mir bis jetzt nichts gravierend negatives aufgefallen, Mit der Tastatur kann ich ausreichend schnell tippen, die Darstellung des Display ist einwandfrei und im Akkubetrieb komme ich im Moment auf eine Laufzeit von über 2,5 Stunden.
Nun aber zur Kritik, denn was mich wirklich an die Grenze der Kinderstube gebracht hat war das vorinstallierte Windows Vista Home Premium. Es gibt wohl keine einfachere Möglichkeit einen Rechner mit 2x 1.8 Ghz und 2 GB Hauptspeicher zu einem gefühlten 486er zu machen. Selbst nachdem der "Vista"-Darstellungsschnickschnack deaktiviert war und die Fenster wieder ansatzweise wie bei XP aussahen, war kein flüssiges Arbeiten möglich. Am Notebook selbst liegt es jedenfalls nicht, unter XP und Linux ist es selbst mit 3D Grafik angenehm schnell. Nun schreien es ja die Spatzen von den Dächern, dass Microsoft mit seinem Vista den Hardwareherstellern einen großen Gefallen getan hat da Vista-willige Anwender reihenweise neue Rechner kaufen. Wenn aber nagelneue Dualcore Rechner nicht für flüssiges Arbeiten ausreichen wird es schwierig eine Begründung dafür zu finden Vista einzusetzen.
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Ein Anflug von Konsumbereitschaft
Freitag, 23. Februar 2007
Beim Wort genommen
Ob sich Steve Ballmer jetzt vielleicht wünscht nicht so große Töne gespuckt zu haben? Dass Microsoft 1,5 Milliarden US Dollar für die Nutzung der MP3 Lizenz an Alcatel-Lucent zahlen soll, ist bestimmt nicht das was er sich unter dem Respekt vor geistigem Eigentum vorgestellt hat. Insgeheim hat man bei MS bestimmt schon mit so etwas gerechnet, wird doch seit Jahren versucht das eigene WMA Format für Multimediadaten zu positionieren. Warum Geld an andere zahlen wenn man es auch selbst einnehmen kann, etwa durch Lizenzgebühren die, die Hersteller WMA-fähiger Geräte und Software an Microsoft entrichten dürfen. Tja, so ist das eben mit den Softwarepatenten solange man sie als Gelddruckmaschine verwenden kann will man gerne der Fürsprecher sein.
Vielleicht versteht jetzt auch der letzte warum in vielen Linux-Distributionen (z.B. Ubuntu, OpenSuSE) keine mp3-fähigen Player enthalten sind. Bleibt nur zu hoffen, dass jetzt mehr Firmen Ogg Vorbis in ihren Produkten unterstützen.
Vielleicht versteht jetzt auch der letzte warum in vielen Linux-Distributionen (z.B. Ubuntu, OpenSuSE) keine mp3-fähigen Player enthalten sind. Bleibt nur zu hoffen, dass jetzt mehr Firmen Ogg Vorbis in ihren Produkten unterstützen.
Samstag, 13. Januar 2007
So klappt es auch mit dem Palm
Ich gestehe, es gibt auch für mich Programme für die ich noch keinen adäquaten Ersatz unter Linux gefunden habe. An erster Stelle steht da der Palm Desktop. Hier und da synchronisiere ich schon auch mit J-Pilot unter Linux meine Daten. Wenn es aber um die Installation von PalmOS Updates oder die Neuinstallation des Palms nach einen Totalabsturz geht, verlasse ich mich lieber auf die Original Software. Dafür nun aber eine Dual-Boot-Konfiguration mit Linux und Windows zu haben ist mir dann aber doch zuviel. Für so etwas gibt es glücklicherweise VMware und seitdem es den VMware Server umsonst gibt ist es auch nicht mehr mit zusätzlichen Kosten verbunden. Vorausgesetzt natürlich man hat eine Windows Lizenz, z.B. die mit dem PC oder Notebook mitgeliefert wurde.
Wenn man sich zu dem Vorgehen entschlossen hat ist es natürlich schade wenn es dann in der virtuellen Umgebung nicht gelingt den Palm Desktop via USB mit dem PDA kommunizieren zu lassen. Bei meiner Konfiguration (Ubuntu 6.10 als Hostsystem, Windows 2000 Professional als "Gast" und einem Palm Tungsten T3) musste ich erst ein paar Klippen umschiffen bis das Vorhaben sorgenfrei klappte.
Bei der Einrichtung der virtuellen Maschine muss selbstverständlich der USB Controller freigegeben worden sein. Sollte dies noch nicht der Fall sein, so muss das in der "VMware Server Console" nachgeholt werden ("Edit virtual machine settings").
1. Kernelmodul visor deaktivieren und
sudo rmmod visor
sudo sh -c "echo 'blacklist visor' >> /etc/modprobe.d/blacklist"
sudo depmod -a
2. usbfs mounten
sudo mount -t usbfs none /proc/bus/usb
3. Konfiguration der virtuellen Maschine anpassen
Mit einem Editor die zugehörige .vmx Datei öffnen und den Paramerter
hinzufügen.
Starte man nun die virtelle Maschine neu und drückt anschlissend den "HotSync Button" an der PDA Ladestation, so erscheint im Menüpunkt VM -> Removable Devices -> USB Devices ein Eintrag für den Palm. Das Kästchen links daon anwählen und schon sollte das HotSync Programm unter Windows starten.
Damit das usbfs bei jedem Start des Rechners automatisch gemounted wird empfiehlt es sich die Zeile
in der Datei /etc/fstab einzutragen.
Wenn man sich zu dem Vorgehen entschlossen hat ist es natürlich schade wenn es dann in der virtuellen Umgebung nicht gelingt den Palm Desktop via USB mit dem PDA kommunizieren zu lassen. Bei meiner Konfiguration (Ubuntu 6.10 als Hostsystem, Windows 2000 Professional als "Gast" und einem Palm Tungsten T3) musste ich erst ein paar Klippen umschiffen bis das Vorhaben sorgenfrei klappte.
Bei der Einrichtung der virtuellen Maschine muss selbstverständlich der USB Controller freigegeben worden sein. Sollte dies noch nicht der Fall sein, so muss das in der "VMware Server Console" nachgeholt werden ("Edit virtual machine settings").
1. Kernelmodul visor deaktivieren und
sudo rmmod visor
sudo sh -c "echo 'blacklist visor' >> /etc/modprobe.d/blacklist"
sudo depmod -a
2. usbfs mounten
sudo mount -t usbfs none /proc/bus/usb
3. Konfiguration der virtuellen Maschine anpassen
Mit einem Editor die zugehörige .vmx Datei öffnen und den Paramerter
usb.generic.skipsetconfig = "TRUE"hinzufügen.
Starte man nun die virtelle Maschine neu und drückt anschlissend den "HotSync Button" an der PDA Ladestation, so erscheint im Menüpunkt VM -> Removable Devices -> USB Devices ein Eintrag für den Palm. Das Kästchen links daon anwählen und schon sollte das HotSync Programm unter Windows starten.
Damit das usbfs bei jedem Start des Rechners automatisch gemounted wird empfiehlt es sich die Zeile
usbfs /proc/bus/usb usbfs auto 0 0in der Datei /etc/fstab einzutragen.
Freitag, 15. Dezember 2006
Opensource-DVD 4.0 erschienen
Wie immer kann das ISO Image der DVD von diversen Servern heruntergeladen werden, alternativ besteht auch die Möglichkeit die DVD zu bestellen.
Geschrieben von Michael Wenzl
in IT
um
15:29
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Tags für diesen Artikel: open source, windows
Freitag, 10. November 2006
Opensource-DVD 3.0 erschienen
Die 1,8 GB große ISO Datei zum Brennen der DVD kann von verschiedenen Servern heruntergeladen werden. Für all jene, denen der Download zu mühsam ist oder die keinen DVD Brenner zur Verfügung haben besteht auch die Möglichkeit fertige DVDs zu bestellen.
Es ist schon interessant wie aus der Opensource-CD von 2004 mit 50 Programmen in 2 Jahren eine so umfangreiche Sammlung geworden ist. Auch wenn das natürlich um den Preis geschieht, dass nun eine DVD als Speichermedium notwendig ist. Das Projekt bietet zum Glück auch eine alphabetische Programmliste und eine Übersicht nach Einsatzweck an. Dort kann man fündig werden wenn man nur ein bestimmtes Programm sucht oder sich einfach nur einen Überblick über den "Lierferumfang" verschaffen.
via: golem.de, Computer Base (mit Download)
Geschrieben von Michael Wenzl
in IT
um
13:18
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Tags für diesen Artikel: open source, windows
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